Wort des Tages

 

 

 

Samstag, 5. Dezember 2020

 

 

Über das Glück

 

5. Mose 30.9: Und der Herr, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände, zu der Frucht deines Leibes, zu den Jungtieren deines Viehs, zum Ertrag deines Ackers, dass dir's zugute komme.

 

Freund, können wir aus uns heraus glücklich sein? Wieviele Menschen suchen das Glück in sich, bei den Menschen, in ihrer Arbeit, in der Zukunft, in ihren Finanzen etc.  Hast du schon einmal gehört, dass Menschen sagen: Wenn ich pensioniert bin, werde ich glücklich sein! oder: Wenn ich genug auf dem Konto habe, werde ich glücklich sein! etc. Ist das nicht ein Leben aus eigener Kraft und eine Lüge?

 

Glück ist heute, ist jetzt. Wenn du im Flugzeug aus Platzmangel plötzlich in die Businessclasse gesetzt wirst, ohne Aufpreiszahlung, dann genießt du den komfortablen Sitz und allen Komfort und dann ist das für dich Glück. Ein anderer Mensch,  der regelmäßig Businessclasse fliegt, wird es nicht mehr registrieren.

Wieviele Menschen suchen Psychiater auf, weil sie mit ihrem Leben unzufriedne sind und mit Tabletten ihr Leben erleichtern wollen. Meist sind die Psychiater auch nicht besser dran und können auch nicht helfen, sondern nur aufdecken.

 

Freund, wir Menschen sind angelegt in enger Beziehung mit Gott zu leben. Nur in Gott haben wir echte Freude, die Liebe und das Glück in uns. Gott will uns in Christus das Leben geben, das sich wirklich lohnt.

Ich darf mich vor IHM ausweinen, alle meine Nöte vortragen und ich gehe in Frieden und Freude in meinen Alltag. Jemand hat einmal zu mir gesagt, dassi ch nie Probleme hätte und wie ich das machen würde.

Nun, das Geheimnis ist, dass ich vor Jesus auf den Knien liege und mein Herz ausschütte und glücklich aufstehen darf, ganz ohne Tabletten für die Stimmung.

 

Ich bin glücklich, dass ich lebe und glauben darf. Doch nicht ich lebe, sondern Christus Jesus lebt in mir! Galater 2.20

 

 

 

Freitag, 4. Dezember 2020

 

 

Gott ist in Christus Mensch geworden

 

Gott wird Mensch, kommt zu uns, stirbt für uns, unsere Schuld. ER steht auf von dem Tod. Jesus lebt! Halleluja!

 

Freund, was heißt das für dich und für mich? In dieser Aussage ist das ganze Evangelium auf den Punkt gebracht. Wir feiern auf vielfältige Weise  Weihnachten. Der Weihnachtsschmuck, die Geschenke, die Plätzchen etc. sind in greifbarer Nähe. Aber wie sieht es in unseren Herzen aus? Gehen wir zur Tagesordnung über? Oder leuchtet ein Funken in unseren Herzen auf?

 

In Christus leben wir aus der Gnade Gottes. Durch die Liebe Gottes, die grenzenlos ist, wird unser Leben positiv verändert. ER hat uns in Christus Jesus Sein Liebstes geschenkt. Ist unser Gott nicht ein wundervoller Vater, der Seine Menschenkinder liebt? Was kann ER noch mehr tun? Jesus kam in die Welt, um uns zu erlösen und ein neues Leben zu schenken.

 

Freund, die Kernfrage ist nur: Liebst du Jesus Christus? Gibt es Gesetze für Verliebte? Verliebte stimmen überein. So ist es auch mit der Gnade. Der Gnadenstrom fließt durch uns hindurch. In der Gnade verschenkt sich Gott in Seiner Liebe.

 

Das Leben aus dem Gesetz dagegen möchte, dass wir die Gnade Gottes verlassen und aus eigener Kraft leben. Gnade und Gesetz sind völlig unterschiedlich und entgegengesetzt. Sie sind nicht kompatibel. Du wirst dich immer für ein Leben aus dem Gesetz oder der Gnade entscheiden müssen.

 

Du kannst die Liebe Gottes niemals verdienen. Die Liebe Gottes ist ein Geschenk. Möchtest du, dass dich die Liebe Gottes durchdringt? Sei frei, wende dich Jesus zu und sprich mit IHM darüber. Wir sind Empfangende.

 

Ich lebe, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2.20

 

 

 

Donnerstag, 3. Dezember 2020

 

 

Eine neue Kreatur

 

2. Korinther 5.17: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur.

 

Freund, wenn du Christus Jesus im Glauben angenommen hast, dann bist du im Geist ein neuer Mensch geworden. Du bist wiedergeboren im Geist.

 

Der Mensch hat einen Körper, eine Seele und einen Geist. Der Geist ist unser Innerstes und wir haben keinen natürlichen Zugang zu unserem Geist, wohl aber zu unserem Körper und unserer Seele. Wir können den Körper berühren und mit unserer Seele Gefühle ausdrücken. zb. weinen, uns ärgern, denken etc. Zu unserem Geist hat nur Gott Zugang. ER spricht nur durch unseren Geist zu uns.

 

Wenn wir unser Herz für Jesus öffnen, durch den Glauben, dann verbindet sich Sein Geist mit unserem Geist. Dann bist du eine ganz neue Kreatur: du bist ein neuer Mensch geworden im Geist.

 

Aber unsere Seele d. h. Verstand, Wille, Gefühl, sind nicht unbedingt mit erneuert worden. Unsere Sinne müssen im Wasserbad des Wortes gereinigt werden. Durch Lesen und Hören von Gottes Wort werden wir in unserer Seele - die Bibel nennt es das Fleisch - verändert werden. Das geht nicht von heute auf morgen; es ist ein lebenslanger Prozess. Das Wort Gottes muss in uns, in einer Beziehung zu unserem Herrn Jesus Christus, wachsen.

 

Jesus sagt: Johannes 14.23: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

 

Darf Jesus in deinem Herzen wohnen und dich mit Seinen Augen leiten? Es kostet dich nichts - unverdiente Gnade - lass dich von Jesus beschenken.

 

 

 

Mittwoch, 2. Dezember 2020

 

Die Futterkrippe

 

Lukas 2.7: Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe, denn in der Herberge war kein Platz für sie.

 

Christus wurde in einem Stall geboren. Wahrscheinlich war es eine Höhle, ein Schutzplatz für Tiere. Die Krippe war ein Futtertrog für Tiere.

 

Die Geburt des Retters - Gott kam in menschlicher Gestalt - war das größte Ereignis in der ganzen Weltgeschichte: Johannes 1.14: Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen Seine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

 

Die Geburt des Retters ereignete sich in den ärmlichsten Verhältnissen. Jesus ist der König der Könige, aber ER wurde nicht wie ein König geboren. ER lebte auch nicht wie ein König, mit menschlichen Augen gesehen oder nach irdischen Maßstäben.

 

Wieviele IHN aber aufnahmen, denen gab ER Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an Seinen Namen glauben. Johannes 1.12

 

Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir! Jesaja 60.1

 

 

 

 

 

Montag, 30. November 2020

 

Jesus Christus - das Licht der Welt

 

Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 8.12

 

Licht vertreibt die Finsternis. Schon ein Streichholz in einem dunklen Raum angezündet, erhellt den ganzen Raum. Mitten in der Corona Krise, feiern wir den 1. Advent - eine Kerze brennt. Jedem, dem ich heute einen frohen 1. Advent zugerufen habe, strahlte über das ganze Gesicht. Es war wie ein Hoffnungsschimmer, der die Gesichter zum Leuchten brachte.

 

Die Nachrichten und Einschränkungen, die uns täglich erreichen, wiegen schwer.  Da mag uns das Lachen vergehen. Aber wir haben Jesus Christus, das Licht der Welt. ER ist wirklich auferstanden, ER lebt. Wir dürfen in jedem Augenblick zu IHM kommen. ER hört den kleinsten Seufzer. Jesus hat eine Telefonnummer: Psalm 50.15: Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen!

 

Es ist Zeit, dass wir unsere Augen nicht auf die Nachrichten richten, sondern auf den Vater im Himmel in Jesus Christus und dem Heiligen Geist. Wir dürfen unser Herz bei IHM ausschütten und uns in Seine ausgestreckten  Arme fallen lassen.

 

Lieber Freund, hast du schon einmal Jesus Christus gebeten dich zu führen und in dir zu regieren, dich zu verändern. Gott verändert uns von innen nach außen. Ein Wunde muss von innen nach außen heilen. Um IHM nachzufolgen  brauchst du eine innige Beziehung mit IHM. Wenn du das noch nicht getan hast, dann darfst du das folgende Gebet im Glauben sprechen:

 

Lieber Herr Jesus, danke dass Du mich liebst und ich wertvoll in Deinen Augen bin. DU bist für alle meine Schuld am Kreuz von Golgatha bestraft worden. Ich darf zu Dir kommen, so wie ich bin. Du bist nicht im Tod geblieben, sondern Du lebst, bist auferstanden und sitzt zur Rechten des Vaters auf dem Thron. Bitte vergib mir meine Schuld und komme Du in mein Herz. Regiere Du in mir und leite mich mit Deinen Augen. Bitte schenke mir Deinen Heiligen Geist, der mich führt. Danke! Amen

 

Wenn du das Gebet aufrichtig gebetest hast, bist du ein Gotteskind. Das Licht Jesu wird dich erhellen. Amen

 

 

 

Sonntag, 29. November 2020

 

Advent

 

Wir sagen euch an, den lieben Advent.

Sehet, die erste Kerze brennt!

Wir sagen euch an eine heilige Zeit.

Machet dem Herrn den Weg bereit.

 

Freut euch ihr Christen, freuet euch

sehr! Schon ist nahe der Herr.

 

Maria Ferschl 1954

 

 

 

Samstag, 28. November 2020

 

 

Hallelujah!

 

Lobt Gott in seinem Heiligtum,

Lobt IHN in der Ausdehnung

seiner Macht!

Lobt IHN wegen seiner mächtigen

Taten,

Lobt IHN wegen seiner großen

Herrlichkeit!

Lobt IHN mit Hörnerschall,

Lobt IHN mit Harfe und Laute!

Lobt IHN mit Tamburin und Reigen,

Lobt IHN mit Saitenspiel und Flöte!

Lobt IHN mit hellen Zimbeln,

Lobt IHN mit wohlklingenden Zimbeln!

Alles, was Odem hat, lobe den Herrn!

Hallelujah!

 

Psalm 150

 

  

 

 

 

Freitag, 27. November 2020

 

Von unnützen Sorgen

 

Jesus sprach zu seinen Jüngern: Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen sollt, noch um den Leib, was ihr anziehen sollt.

Das Leben ist mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung.

 

Betrachtet die Raben! Sie säen nicht und ernten nicht, sie haben weder Speicher noch Scheunen, und Gott nährt sie doch. Wie viel mehr seid ihr wert als die Vögel!

Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen?

 

Wenn ihr nun nicht einmal das Geringste vermögt, was sorgt ihr euch um das Übrige?...

Trachtet vielmehr nach dem Reich Gottes, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!

Fürchte dich nicht, du kleine Herde: denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben.

 

Lukas 12.22 ff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 26. November 2020

 

 

Ermutigung zum beharrlichen Gebet

 

Und Jesus sprach zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hätte und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm:  Freund, leih mir drei Brote, denn mein Freund ist von der Reise zu mir gekommen, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann!...

 

Ich sage euch: Wenn er auch nicht deswegen aufstehen und ihm etwas geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er doch um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, so viel er braucht.

 

Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!

Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.

 

Welcher Vater  unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben, wenn er ihn um Brot bittet? Oder wenn er ihn um einen Fisch bittet, gibt er ihm statt des Fisches eine Schlange?...

 

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!

 

Lukas 11.2-13

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 25. November 2020

 

Über die Nachfolge

 

Jesus sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachfolgen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.

Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren, wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten.

 

Denn was hilft es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt aber sich selbst verliert oder schädigt?

 

Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.

 

Lukas 9.23-26

 

 

 

Dienstag, 24. November 2020

 

 

Der Baum

 

Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen,

Noch tritt auf den Weg der Sünder.

Noch sitzt wo die Spötter sitzen,

sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein

Gesetz nachsinnt Tag und Nacht.

 

Der ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen,

der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine

Blätter welken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl.

 

Psalm 1.1-3

 

 

 

 

 

Montag, 23. November 2020

 

 

Taufe und neues Leben

 

Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus

hinein getauft sind, in Seinen Tod getauft sind?

 

Wir sind also mit IHM begraben worden durch die Taufe in

den Tod, damit gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des

Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.

 

Denn wenn wir mit IHM einsgemacht und IHM gleich geworden sind in Seinem Tod, so werden wir IHM auch in der Auferstehung gleich sein:

wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, sodass wir der Sünde nicht mehr dienen;

denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen.

 

Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit IHM leben werden, da wir wissen, dass Christus, aus den Toten auferweckt nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über IHN.

 

Römer 6.3-9

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 22. November 2020

 

 

Der Sämann

 

Der Sämann ging aus, um seinen Samen zu säen. Und als er säte, fiel etliches an den Weg und wurde zertreten, und die Vögel des Himmels fraßen es auf.

 

Und anderes fiel auf den Felsen; und als es aufwuchs, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte.

 

Und anderes fiel mitten unter die Dornen, die mit ihm aufwuchsen, erstickten es.

 

Und anderes fiel auf das gute Erdreich und wuchs auf und brachte hunderfältige Frucht. Und als ER das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

 

Lukas 8.5-8

 

 

 

 

Samstag, 21. November 2020

 

Der Verlobungsring

 

Hosea 2.21+22: Ich will mich mit dir verloben für alle

Ewigkeit; ich will mich mit dir verloben in Gerechtigkeit

und Recht, in Gnade und Barmherzigkeit. Ja, in Treue will

ich mich mit dir verloben, und du wirst den Herrn erkennen.

 

 

 

 

 

Freitag, 20. November 2020

 

Der Herr ist mein Hirte;

 

mir wird nichts mangeln,

ER weidet mich auf grünen Auen

und führt mich zu stillen Wassern.

 

Psalm 23. 1+2

 

 

 

 

 

Donnerstag, 19. November 2020

 

 

Erweckung

 

Johannes 4.35+36: Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monate,

dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: hebt eure Augen auf und seht die Felder an; sie sind schon weiß zur Ernte.

 

Und wer erntet, der empängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen.

 

 

 

 

 

Mittwoch, 18. November 2020

 

 

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen,

den du gehen sollst;

Ich will dir raten, mein Auge auf dich richten.

 

Psalm 32.8

 

 

 

 

Dienstag, 17. November 2020

 

Jauchzet dem Herrn, alle Welt!

 

Dient dem Herrn mit Freuden.

Kommt vor Sein Angesicht mit Jubel!

Erkennt, dass der Herr Gott ist!

ER hat uns gemacht, und nicht wir selbst,

Zu seinem Volk und zu Schafen seiner

Weide.

Geht ein zu seinen Toren mit Danken,

Zu seinen Vorhöfen mit Loben;

Dankt IHM, preist seinen Namen!

Denn der Herr ist gut,

Seine Gnade währt ewiglich

Und seine Treue von Geschlecht zu

Geschlecht.

 

Psalm 100

 

 

 

Montag, 16. November 2020

 

 

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen

 

 

Woher kommt mir Hilfe?

Meine Hilfe kommt von dem Herrn,

Der Himmel und Erde gemacht hat!

ER wird deinen Fuß nicht wanken lassen:

Und der dich behütet, schläft  nicht.

Siehe, der Hüter Israels

Schläft noch schlummert nicht.

Der Herr behütet dich;

Der Herr ist dein Schatten zu deiner

rechten Hand,

Dass dich am Tag die Sonne nicht steche,

Noch der Mond bei Nacht.

Der Herr behüte dich vor allem Übel.

ER behüte deinen Ausgang und

Eingang

Von nun an bis in Ewigkeit.

 

Psalm 121

 

 

 

Sonntag, 15. November 2020

 

Das neue Leben in Christus

 

Epheser 2.4 ff: Gott der reich ist an Erbarmen hat um Seiner großen LIebe willen, mit der  ER uns geliebt hat,

auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen mit dem Christus lebendiug gemacht - aus Gnade seid ihr errettet!

 

und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus,

 

damit ihr in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum Seiner Gnade in Güte an uns erweise in Christus Jesus.

 

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es.

 

 

        

 

 

 

Samstag, 14. November 2020

 

Durch Christus gerechtfertigt

 

Wir sind zwar von Natur Juden und nicht Sünder aus den Heiden;

Doch weil wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird. Galater 2.15+16

 

Nun bin ich aber durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, um für Gott zu leben.

Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt  und sich selbst für mich hingegeben hat. Vers 19+20

 

Ich verwerfe die Gnade Gottes nicht; denn wenn durch das Gesetz Gerechtigkeit kommt, so ist Christus vergeblich gestorben. Vers 21

 

 

 

Freitag, 13. November 2020

 

 

Die Sohnschaft in Christus

 

Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt und vershlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.

 

So ist also das Gesetz unser Lehrmeister geworden auf Christus hin, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden.

Nachdem der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Lehrmeister;

denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne  Gottes in Christus Jesus;

denn ihr alle die ihr in Christus heinein getauft seid, ihr habt Christus angezogen.

Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.

 

Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben. Galater 3.23-29

 

 

 

Mittwoch, 11. November 2020

 

 

Geh unter der Gnade

 

 

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen,

geh in Seinem Frieden, was auch immer du tust.

Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte,

bleib in Seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

 

Alte Stunden, alte Tage läßt du zögernd nur zurück.

Wohlvertraut wie alte Kleider sind sie dir durch

Leid und Glück.

 

Neue Stunden, neue Tage - zögernd nur steigst du hinein -

Wird die neue Zeit dir passen? Ist sie dir zu groß, zu klein?

 

Gute Wünsche, gute Worte wollen dir Begleiter sein.

Doch die besten Wünsche münden alle in den einen ein:

 

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen,

geh in Seinem Frieden, was auch immer du tust.

Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte,

bleib in Seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 10. November 2020

 

Treffsicher entscheiden

 

Apostelgeschichte 4.12: Und in keinem anderen Namen ist das Heil,auch ist kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir sollen selig werden.

 

Jeder von uns steht im Alltag vor großen und kleinen Entscheidungen.

Seien  es unsere Kleider, die wir tragen, unsere beruflichen Entscheidungen. Entscheidungen können eine kürzere Bedeutung haben, andere eher lebensentscheidend sein.

 

Eines ist klar: wir müssen Entscheidungen treffen. Wenn wir keine Entscheidung treffen, dann wird über uns entschieden werden. Je mehr wir auf unser Herz hören, um so sicherer werden wir in unseren täglichen Entscheidungen.

 

Aber was ist die wichtigste Entscheidung in deinem Leben? Blaise Pascal, der französiche Philosoph und Mathematiker, stellte seinen Freunden einmal folgende Frage:

 

"Ihr sagt: Es gibt keinen Gott. Ich sage: Gott existiert. Wenn ihr Recht habt, und es gibt wirkich keinen Gott, was wäre dann mit mir? Eigentlich nichts. Ich würde sterben, und alles wäre vorbei. Ich hätte hier vielleicht nicht alles ausgekostet, was man als unverzichtbar betrachtet. Aber ist das ein großer Verlust?

 

Wenn es Gott aber gibt, dann wäre alles, wirklich alles, für euch verloren. Ihr würdet sterben und müsstest dann vor Gott Rechenschaft ablegen. Oder glaubt ihr, dass Gott es sich gefallenlässt, wenn ihr IHN ignoriert? Ihr habt dann zwar hier alles mitgenommen und trotzdem alles verloren."

 

Pascals Überlegung macht deutlich, was die wichtigste Entscheidung im Leben ist: "Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele verliert? Matthäus 16.26

Wer den Sohn hat, hat das Leben, wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht. 1. Johannes 5.12

 

Gott lässt uns Menschen zu Lebzeiten die freie Entscheidung: für oder gegen IHN. Davon hängt Sieg und Niederlage ab. Es geht auch nicht mit einer neutralen Enthaltung. Es besteht Wahlpflicht.

 

Jesus hat alles am Kreuz gegeben, dass wir frei werden von Sünden, Krankheit und all unseren Macken. ER sorgt dafür, dass wir für immer und ewig bei IHM sein werden. Denn nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Durch Sein Blut für uns vergossen. Nichts und niemand sonst auf der Welt kann dich auf der Welt retten! Amen

 

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 9. November 2020

 

Das Wort des Glaubens

 

Römer 10.8 ff: ... Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen! Dies ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen.

 

Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.

 

Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden;

 

denn die Schrift spricht: Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden. Amen

 

 

 

 

Sonntag, 8. November  2020

 

Das neue Leben im Geist

 

Römer 8.1 ff: So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.

 

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

Denn was dem Gesetz unmöglich war weil es durch das Fleisch kraftlos war, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist...

 

Vers 10: Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.

Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. Amen

 

 

 

Samstag, 7. November 2020

 

 

Strebt nach der Liebe

 

Strebt nach der Liebe, doch bemüht euch auch eifrig um die Geisteswirkungen, am meisten aber, dass ihr weissagt!

Denn wer in Sprachen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand  versteht es, sondern er redet Geheimisse im Geist.

 

Wer aber weissagt, der redet für Menschen zur Erbauung, zur Ermahnung und zum Trost.

Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde.

 

Ich wünschte, dass ihr alle in Sprachen reden würdet, noch viel mehr aber, dass ihr weissagen würdet. Denn wer weissagt, ist größer , als wer in Sprachen redet; es sei denn, dass er es auslegt, damit die Gemeinde

Erbauung empfängt

 

1. Koritnher 14.1-5

 

 

 

 

 

Freitag, 6. November 2020

 

 

Seid allezeit fröhlich

 

1. Thessalonicher 5.16-18: Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Jesus Christus an euch.

 

Freund, wenn du glaubst, dass Jesus für dich gestorben ist; wenn du glaubst, dass ER dich liebt; wenn du glaubst, dass ER deine Sünde zugedeckt hat, dann müsstest du tanzen und singen vor Freude. Glücklich ist der Mensch, der in Jesus ist.

 

Das Alte Testament oder der Alte Bund ist immer ein Leistungsdenken, was wir nich schaffen. Im Neuen Bund ist nichts von Leistung zu erkennen. Glaube ist nicht etwas machen. Glaube ist nehmen, ist empfangen. Unverdient nehme ich Sein Geschenk an. Glücklich bist du nicht, wenn du etwas leistest, glücklich bist du nur, wenn du in Jesus bist.

 

Du wirst nie glücklich sein, wenn du Vergebung und Erlösung nicht kennst. Gott hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich Seines lieben Sohnes, Jesus Christus. Kolosser 1.13

 

Es gibt so viele Christen, die versuchen etwas von außen zu machen, um glücklich  zu sein. Sie versuchen ihre Proleme mit falscher Heiligkeit, mit Werken zu tapezieren. Das nennt man Religiosität.

 

Um glücklich zu sein, zünden sie Kerzen an, hängen Fahnen auf und probieren viele Sachen. Aber glücklich wirst du nur von innen nach außen.

 

Christen, die sich bekehren, lassen den Heiligen Geist in ihr Herz und dann sind sie wirklich glücklich - fast auf Wolke sieben. Sie sehen nur noch Jesus und sagen: "Mein Erlöser!" Man nennt das auch die erste Liebe.  Freund, verstehst du, sie sind völlig glücklich, weil sie Jesus, den Erlöser, in sich wohnen haben. Nun kommen sie mit anderen Christen zusammen und hören, was ein Christ alles machen muss. Andere Menschen versuchen nun Glücklichen von außen zu tapezieren. Schließlich sind sie voll tapeziert und so kommt es zu einer Konfrontation zwischen Gesetz, Gnade, Lehre und vielen Sachen. Aber die Liebe treibt uns zur Umkehr. Die Liebe Gottes kommt in uns hinein,nicht durch eine Bußpredigt, sondern durch die Liebe Gottes. Doch dann versuchst du etwas zu tun, um Jesus zu gefallen. Aber diese Tapete wird wieder runterfallen, denn Jesus liebt dich bedingungslos.

 

Glücklich bis du nur in Jesus von innen nach außen. Amen

 

 

 

 

 

Donnerstag, 5. November 2020

 

 

Einsamkeit

 

Psalm 25.16: Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend.

 

Obwohl Jesus in den Gläubigen lebt, uns näher ist als unser Hemd, können wir doch uns manchmal einsam fühlen. Als ich einmal Heilig Abend allein verbringen musste, spürte ich etwas davon. Obwohl ich dem Herrn Lobpreislieder gesungen habe, auch der Tisch war schön gedeckt, fehlte mir ein Mensch, mit dem ich den Abend austauschen und feiern konnte.

 

Einsamkeit ist ein Schmerz, der weh tut. Es gibt Menschen, die Einsamkeit leben wollen, andere müssen Einsamkeit ertragen. Es gibt Mitmenschen, die Einsamkeit suchen, weil es schmerzt oder um zu fliehen. Manchmal ist Einsamkeit auch ein Mittel, um sich zu schützen.

 

Es gibt Mitmenschen, die leiden an einem Mangel an Einsamkeit. In einer Großfamilie leben sie so nah beieinander. Sie sehnen sich danach alleine zu sein.

 

Ein Kind, das den Mutterleib verlässt, fühlt sich einsam. Es wurde nach neun Monaten von der Mutter getrennt. Es gibt Kinder, die Mühe haben, diese Trennung zu leben.

 

Wenn wir einen lieben Menschen verloren haben, mit dem wir viele Jahre gelebt und geliebt haben, da kommt Einsamkeit in uns hinein. Man kann mit vielen Menschen zusammen sein, aber sich tief einsam fühlen. Es gibt auch eine psychologische Einsamkeit, wenn andere Menschen uns nicht verstehen. Auch in der Ehe können wir einsam sein, wenn der Partner uns nicht sieht und versteht.

 

Einsamkeit entsteht auch, wenn wir krank sind. Wir sind von anderen Menschen abgeschnitten.

 

Wie gehen wir nun mit Einsamkeit um?  Jesus lebt in uns durch den Glauben. ER ist da. Wir wenden uns IHM zu und bitten den Heiligen Geist uns zu berühren und in diese Einsamkeit zu kommen und in all den Schmerz, der sich angehäuft hat.

Wir sagen IHM: Der Schmerz zerstört mich von innen her und ist so schwer für mich. Ich lasse den Schmerz herauskommen, den ich verborgen habe. Herr, ich möchte, dass sich heute etwas verändert. Ich will mich von dieser Einsamkeit trennen und will, dass mich der Schmerz der Einsamkeit verlässt. Heiliger Geist, hole alles aus mir heraus, was schmerzt. Dieser Schmerz lässt Glück und Freude nicht in mir aufkommen. Ich danke Dir, Heiliger Geist, dass Du mich hörst, mich liebst und gerne hilfst und dass Du viel mehr tust, als ich beten kann. Amen

 

 

 

 

 

Mittwoch, 4. November 2020

 

 

Lobe den Herrn, meine Seele

 

 

Lobe den Herrn, meine Seele,

Und alles, was in mir ist, seinen heiligen  Namen!

Lobe den Herrn, meine Seele,

Und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

Der dir alle deine Sünde vergibt

Und heilt alle deine Gebrechen;

Der dein Leben vom Verderben erlöst,

Der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit;

Der dein Alter mit Gutem sättigt,

Dass du wieder jung wirst wie ein Adler.

 

Psalm 103. 1-5

 

 

 

 

 

Dienstag, 3. November 2020

 

 

Das Wort Gottes

 

Johannes 1.1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

 

Das Wort Gottes ist nicht einfach ein Wort, das man liest und spricht. Gottes Wort ist ein Same, der Kraft hat, ein lebendiger Same. Das Wort ist Gottes Natur.

 

Je mehr wir das Wort lesen, umso mehr werden wir innerlich verändert, wenn wir glauben und mit dem lebendigen Wort in Verbindung stehen. Losgelöst können wir das Wort Gottes lesen und Fakten sammeln. Aber Fakten sind Sinnerkenntnisse, ein Kopfwissen: süß, sauer, bedrückend, langatmig, kalt, heiß etc.

 

Nun, wie gehe ich mit dem Wort Gottes um? Wenn ich sage, dass Gottes Wort eine Kraft ist, die lebendig macht, dann habe ich einen Umgang mit der Person, die das Wort spricht. Und wenn die Person spricht: "Durch meine Wunden bist du geheilt!", dann bin ich geheilt. Das Wort wird dir Heilung geben. Jesus ist das Wort. Das Wort Gottes ist eine Lebenskraft und will in dir wohnen.

 

Als Jesus vom Geist Gottes in die Wüste geführt wurde, damit ER vom Teufel versucht wurde, antwortete ER ihm : Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes geht. Matthäus 4.4

 

Freund, hast du schon einmal Gottes Stimme erfahren, das Wort, das ER dir in einer bestimmten Situation gab? Es ist eine Kraft, die tief ins Herz geht und alle deine Sorgen lösen sich auf. Jesus wird dir nie eine Bußpredigt halten, sondern Seine Liebe wird in dich fließen und du wirst so aufgebaut und lebendig gemacht. Gestärkt wirst du weitergehen. Was Gott dir sagt, wird sein.

 

Ungläubige, die nicht dem Wort glauben, brauchen ständig Bestätigung und sind abhängig von Menschen.

 

Das Wort Gottes ist ein Same. Der Same hat Kraft und macht lebendig. Amen

 

 

 

 

 

 

Montag, 2. November 2020

 

 

Aufruf zur rechten Freiheit

 

Galater 5.1: Zur Freiheit hat uns Christus befreit. So steht nun fest, und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auferlegen.

 

Freund, hast du Jesus im Glauben erlaubt in deinem Herzen zu wohnen?

Durch Sein vollendetes Werk am Kreuz von Golgatha, hast du Vergebung all deiner Schuld erfahren. Du hast in Jesus Zugang zum Vater und du bist in Christus eine neue Kreatur. Du bist nun Himmelsbürger auf royaler Ebene - ein König, eine Königin in Christus.

 

Dein Geist ist nun versiegelt mit dem Heiligen Geist auf ewig. Aber ist deine Seele auch davon überzeugt? Auf der seelischen Ebene kann deine Freiheit noch recht eingeschränkt sein. Die Seele ist Wille, Verstand, Gefühl.

 

Da ist zunächst dein eigener Wille, der sich dem Willen Gottes unterordnen will und nicht muss.

 

Freund, du musst wissen, wer du in Christus bist. Das Wort Gottes wird dich freisetzen. Jesus Christus ist die Wahrheit. Der Wille Gottes ist es, dass du frei bist, weil Christus in dir lebt. Sein Geist will dich führen und leiten: Ich bin bei dir alle Tage bis an der Welt Ende.!

 

Es gibt viele Kräfte,die dich zurückbringen möchten in die alte Abhängigkeit von Menschen, dass du nach deren Willen wieder leben sollst. Aber du darfst "nein" sagen. Du darfst  entscheiden, ob du leben oder  gelebt werden willst. Dein Wille soll frei sein für Gott.

 

Das Wort Gottes ist der Same, der Kraft hat, dich von innen nach außen aufzubauen. Lese und denke über das Wort  Gottes  nach. Es ist eine lebendige Person: Jesus Christus.

 

Zur Freiheit hat dich Christus befreit. Amen

 

 

 

Sonntag, 1. November 2020

 

Danklied der Erlösten

 

Psalm 107.20: Und ER sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben.

 

Können wir Gott etwas bringen? Wir neigen dazu, wenn wir etwas Gutes erfahren haben, eine Gegenleistung zu bringen.  Aber was wollen wir Gott bringen? ER möchte uns beschenken, zu unserer Freude in IHM.

 

Nun, unser Danken führt uns in Seine Gegenwart. Je mehr wir danken und IHN ehren mit Seinen guten Eigenschaften, IHM sagen, was ER für uns ist, umso mehr kommen wir in Seine Anbetung, treten vor Seinen Thron, sind wir auf himmlischer Ebene.

 

Aber nicht die Anbetung macht uns gesund, sondern Sein Wort, das ER spricht. Es ist wunderbar, wenn eine Gemeinde anbetet und die Salbung Gottes auf der Gemeinde liegt. Unter der Salbung manifestiert sich der Geist Gottes mit Zittern, Lachen, Schütteln, Weinen, im Geist ruhen etc. Das sind großartige Erlebnisse und dennoch nur vorübergehend, nicht bleibend. Aber alles, was Gott spricht, ist bleibend und es wird.

 

Freund, verstehst du, was ich sagen will: Wenn Gott spricht, uns Sein Wort sendet, das dringt tief in uns hinein und verändert uns von innen nach außen. Du brauchst Sein Wort, um gesunde Entscheidungen zu treffen. Eine gesunde  Lehre macht dich gesund. Gott schafft durch Sein Wort Christus in dir.  Christus in uns, ist das Geheimnis der Hoffnung in Herrlichkeit.  Es ist das Wort ganz nah bei dir, dass du es tust. 5. Mose 30.14 - Das Wort Gottes ist lebendig und ewig. Himmel und Erde werden vergehen, aber Sein Wort wird nicht vergehen.  Gott selbst ist das Wort und Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist auch das Wort und die Wahrheit.

 

Petrus sagte zu Jesus: "auf dein Wort hin will ich erneut die Netze auswerfen" und sie hatten einen großen Fischfang. Der Hauptmann sprach zu Jesus: "Sprich nur ein Wort, so wird mein Diener gesund!"

Was Gott spricht kommt in Existenz, es wird. Amen

 

 

 

Samstag, 31. Oktober 2020

 

 

Eine neue Kreatur

 

2. Korinther 5.17:  Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.

 

Freund, an dem Tag, an dem du Jesus Christus in dein Leben einlädst und um Vergebung deiner Schuld bittest, erhältst du Vergebung: ER hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet. Kolosser 2.14

 

Gottes Geist verbindet sich mit unserem Geist. Diese Verbindung nennen wir Wiedergeburt. Sie macht uns zu einem neuen Menschen, eine neue Schöpfung. Der alte Mensch ist gestorben und ist ans Kreuz geheftet worden.

 

So wie Gott Geist ist, so sind auch wir Geistmenschen. Der Mensch besteht aus Leib, Seele und Geist. Wir sind zu Christus hingeschaffen worden. Unser Leib und Seele (Verstand, Wille, Gefühl) mögen widersprechen. Leib und Seele müssen lernen sich dem Geist Gottes unterzuordnen und die frohe Botschaft mit den Sinnen zu erfassen. Die Prägung deiner Seele ist unterschiedlich. Aber die himmlische Prägung schafft eine neue Kreatur. So leben wir nicht mehr im Fleisch, sondern im Geist. Gott sieht Jesus in uns und nicht mehr unsere Schuld. Wir wandeln jetzt im Reich Gottes.

 

Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen. Amen

 

 

 

Freitag, 30. Oktober 2020

 

 

Der Gerechte wird sprossen wie ein Palmbaum

 

Psalm 92. 13-16: Der Gerechte wird sprossen wie ein Palmbaum.

Er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.

 

Die gepflanzt sind im Haus des Herrn,

sie werden gedeihen in den Vorhöfen unseres Gottes;

noch im Alter tragen sie Frucht, sind saftvoll und frisch,

um zu verkünden, dass der Herr gerecht ist.

Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm!

 

 

 

 

Donnerstag, 29. Oktober 2020

 

 

Der Hass der Welt gegen die Jünger

 

Johannes 15.18. ff: Jesus sagt: Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.

Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf mein Wort (argwöhnisch) achtgehabt, so werden sie auch auf das eure (argwöhnisch) achthaben.

 

Aber das werden sie euch antun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. Amen

 

 

 

Mittwoch, 28. Oktober 2020

 

 

Vom Richten

 

Römer 14.10-12: Du aber, was richtest du deinen Bruder?

Oder Du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden ja alle vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen;

 

denn es steht geschrieben: So wahr ich lebe, spricht der Herr: Mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen.

 

So wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben. Amen

 

 

 

 

Dienstag, 27. Oktober 2020

 

 

Gegenseitige Duldsamkeit

 

Nehmt den Schwachen im Glauben an, ohne über Gewissensfragen zu streiten. Römer 14. 1 ff

Einer glaubt alles essen zu dürfen; wer aber schwach ist, der isst Gemüse.

Wer isst, verachten den nicht, der nicht isst.; und wer nicht isst, richte den nicht, der isst.; denn Gott hat ihn angenommen.

Wer bist du, dass du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber aufrechtgehalten werden; denn Gott vermag ihn aufrecht zu halten.

 

Dieser hält einen Tag höher als den anderen, jener hält alle Tage gleich; jeder sei seiner Meinung gewiss!

Wer auf den Tag achtet, der achtet darauf für den Herrn, und wer nicht auf den Tag achtet, der achtet nicht darauf für den Herrn.

Wer isst, der isst für den Herrn, denn er dankt Gott; und wer nicht isst, der enthält sich der Speise für den Herrn und dankt Gott auch.

 

Denn keiner von uns lebt sich selbst und keiner stirbt sich selbst.

Denn leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.

 

Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig geworden, dass er sowohl über Tote als auch über Lebende Herr sei. Amen

 

 

 

Montag, 26. Oktober 2020

 

 

Jauchzt dem Herrn

 

Jauchzt dem Herrn alle Welt!

Dient dem Herrn mit Freuden,

Kommt vor Sein Angesicht mit Jubel!

Erkennt, dass der Herr Gott ist!

ER hat uns gemacht, und nicht wir selbst.

Zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.

Geht ein zu seinen Toren mit Danken,

Zu Seinen Vorhöfen mit Loben;

Dankt  IHM, preist Seinen Namen!

Denn der Herr ist gut;

Seine Gnade währt ewiglich.

Und Seine Treue von Geschlecht zu Geschlecht.

 

Psalm 100

 

 

 

Sonntag, 25. Oktober 2020

 

 

Das Gebot der Liebe

 

Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe. Johannes  15.12-17

Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde.

Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was immer ich euch gebiete.

Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich euch alles verkündigt habe, was ich von meinem Vater gehört habe.

 

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt, was immer ihr IHN bitten werdet in meinem Namen.

 

Das gebiete ich euch, dass ihr einander liebt.

 

 

 

Samstag, 24. Oktober 2020

 

Vom Almosengeben

 

Habt acht, dass ihr eure Almosen nicht vor den Leuten gebt, um von ihnen gsehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohne bei eurem Vater im Himmel.

Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir herposaunen lassen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gepriesen zu werden. Wahrlich, ich sage euch; sie haben ihren Lohn schon empfangen.

 

Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, damit dein Almosen im Verborgenen ist. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, ER wird es dir öffentlich vergelten.

Matthäsus 6. 1-4

 

 

 

Freitag, 23. Oktober 2020

 

 

Das Herz des Menschen

 

Jesus rief die Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört und versteht! Matthäus 15. 10 ff.

 

Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen.

 

Begreift ihr noch nicht, dass alles, was zum Mund hineinkommt, in den Bauch kommt und in den Abort geworfen wird?

Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen.

Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.

 

Das ist's, was den Menschen verunreinigt! Aber mit ungewaschenen Händen essen, das verunreinigt den Menschen nicht.

 

 

 

 

 

Donnerstag, 22. Oktober 2020

 

 

Ein Schatz in irdenen Gefäßen

 

Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten,

ER hat es auch in unseren Herzen licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. 2. Korinther 4.6

 

Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Kraft von Gott sei und nicht von uns. 2. Korinther 4. 7ff

Wir werden überall bedrängt, aber nicht erdrückt; wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung...

Wir tragen allezeit das Sterben des Herrn Jesus am Leib umher, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib offenbar wird.

 

Weil wir aber denselben Geist des Glaubens haben, gemäß dem, was geschrieben steht: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet, so glauben auch wir, und darum reden wir auch, da wir wissen, dass der, welcher  den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns durch Jesus auferwecken und zusammen mit euch vor sich stellen wird.

 

Darum lassen wir uns nicht entmutigen, sondern wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. 2. Korinther 4.16

 

 

 

 

Mittwoch, 21. Oktober 2020

 

 

Der Tempfel Gottes

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt? Niemand betrüge sich selbst! Wenn jemand unter euch sich für weise hält in dieser Weltzeit, so werde er töricht, damit er weise werde!

Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott; denn es steht geschrieben: Er fängt die Weisen in ihrer List....

 

So rühme sich nun niemand irgendwelcher Menschen; denn alles gehört euch. Es sei Paulus oder Apollos oder Kephas oder die Welt, das Leben oder der Tod, das Gegenwärtige oder das Zukünftige - alles gehört euch.

 

Ihr aber gehört Christus an. Christus aber gehört Gott an.  1. Korinther 3.16 ff.

 

 

 

Dienstag, 20. Oktober 2020

 

 

Die Zuversicht der Auserwählten Gottes

 

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Römer 8. 28

 

Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben?  Gott ist es doch, der rechtfertigt. Wer will verurteilen? Christus ist es doch, der gestorben ist, ja mehr noch, der auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes, der auch für uns eintritt!

 

Wer sind die Auserwählten? Jesus ist für alle Menschen gestorben und hat für alle Menschen die Sünde getragen. Jeder Mensch, der Christus Jesus anruft und zu IHM läuft, wird gerettet. Aber obwohl Christus Jesus für alle Menschen gestorben ist, kommen nicht alle zu IHM, um sich erlösen zu lassen.  Allen aber, die IHN aufnahmen, denen gab ER das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an Seinen Namen glauben. Und sie werden Auswerwählte Gottes. Amen

 

 

 

Montag, 19. Oktober 2020

 

Halleluja!

 

Halleluja! Lobt Gott in seinem Heiligtum,

Lobt IHN in der Ausdehnung Seiner Macht!

Lobt IHN wegen Seiner mächtigen Taten.

Lobt IHN wegen Seiner großen Herrlichkeit!

Lobt IHN  mit Hörnerschall,

Lobt IHN mit Harfe und Laute!

Lobt IHN mit Tamburin und Reigen,

Lobt IHN mit Saitenspiel und Flöte!

Lobt IHN mit hellen Zimbeln,

Lobt IHN mit wohlklingenden Zimbeln!

Alles, was Odem hat, lobe den Herrn!

Halleluja!

 

Psalm 150

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 18. Oktober 2020

 

 

Durch Christus gerechtfertigt - mit Christus gekreuzigt

 

 

Ich bin mit Christus gekreuzigt und nun lebe ich, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. Galater 2.20

 

Wir sind also mit IHM begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Römer 6.4-5

 

Bleibt in mir, und ich bleibe in euch! Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Johannes 15.4

 

... dass ihr, was den früheren Wandel betrifft, den alten Menschen abgelegt habt, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbe, dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit. Epheser 4.22-24

 

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden. 2. Korinther 5.17   

 

So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Römer 8.1+2

 

 

 

 

 

Samstag, 17. Oktober 2020

 

 

Jesus Christus, der einzige Weg zum Vater

 

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und  glaubt an mich!

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen: wenn nicht, so hätt ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.

 

Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.

Johannes 14.1-3

 

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen! Apostelgeschichte 4.12

 

Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. Denn in IHM  ist alles erschaffen worden, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch IHN und für IHN geschaffen; und ER ist vor allem und alles hat seinen Bestand in IHM.

 

Und ER ist das Haupt des Leibes der Gemeinde, ER, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit ER in allem der Erste sei.

Kolosser1.15-18

 

Dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; ER hat sich, nachdem ER die Reinigung von unsereen Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.

Hebräer 1.3

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 16. Oktober 2020

 

 

Jesus, der Retter, der in die Welt gekommen ist.

 

Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an IHN glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

 

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass ER Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an IHN glaubt nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

 

Wer an IHN glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. Johannes 4.14 ff.

 

Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern namens Nikodemus, ein Oberster der Juden.

Der kam bei Nacht zu Jesus und sprach zu IHM: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, dass Gott mit ihm ist.

 

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen...

Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.

Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.

 

Der Wind weht wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. Johannes 3.1-8

 

 

      

 

 

 

Donnerstag, 15. Oktober 2020

 

 

Jesus, der Sohn des allmächtigen Vaters

 

Johannes 3.16+ 17: Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er  seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.

 

Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.

Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss über ihn gegeben. Johannes 1.17+18

 

Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns!

Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater?

Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht aus mir selbst; und der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke.

Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen! Johannes 14.8-11

 

Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater; und niemand erkennt den Vater als nur der Sohn und der, welchem der Sohn es offenbaren will.

 

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch' und lernt von mir, denn ich bin sanftmüdig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Matthäus 11.27-30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 14. Oktober 2020

 

 

Der Herr Jesus Christus als König und Richter

 

Offenbarung 19.11 ff: Und ich sah den Himmel geöffnet und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt: "Der Treue und der Wahrhaftige" und in Gerechtigekit richtet und kämpft er.

 

Seine Augen aber sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst.

Und er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist, und sein Name heißt "Das Wort Gottes"

 

Und die Heere im Himmel folgen ihm nach auf weißen Pferden, und sie waren bekleidet mit weißer und reiner Leinwand.

 

Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er die Heidenvölker mit ihm schlage, und er wird sie mit eisernem Stab weiden; und er tritt die Weinkelter des Grimmes und des Zornes Gottes, des Alllmächtigen.

Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben. "König der Könige und Herr der Herren".

 

 

 

Dienstag, 13. Oktober 2020

 

 

Das Wort ist ein Name des Herrn Jesus Christus

 

1. Johannes 1. 1 ff: Was von Angang war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir angeschaut und was unsere Hände betastet habem vom Wort des Lebens -

und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns erschienen ist -,

was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit Seinem Sohn Jesus Christus.

Und das schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei.

 

 

 

Montag, 12. Oktober 2020

 

Jesus - das Wort Gottes

 

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.

Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.

In IHM war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Johannes 1.1-4

ER kam in Sein Eigentum, und die Seinen nahmen IHN nicht auf.

Allen aber, die IHN aufnahmen, denen gab ER das Anrecht, Kinder Gotts zu werden, denen, die an Seinen Namen glauben...

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1.11-14.

 

 

 

Sonntag, 11. Oktober 2020

 

 

Willst du errettet werden?

 

Lieber Freund, du glaubst an Jesus Christus und betest bisweilen. Aber vielleicht hast du Jesus Christus noch nie um deine Errettung gebeten. Wenn du alles empfangen willst, was Jesus für dich getan hat, und du IHN zu deinem Herrn und Retter machen möchtest, bete bitte dieses Gebet.

 

Herr Jesus, danke, dass Du mich liebst und für mich am Kreuz gestorben bist. Dein kostbares Blut wäscht mich rein von jeder Sünde. Du bist mein Herr und Retter, jetzt und in Ewigkeit.

Ich glaube, dass Du von den Toten auferstanden bist und lebst. durch Dein vollbrachtes Werk bin ich nun ein geliebtes Kind Gottes und mein Zuhause ist der Himmel. Danke, dass Du mir das ewige Leben schenkst und mein Herz mit Deinem Frieden und Deiner Freude erfüllst. Amen

 

 

 

Samstag, 10. Oktober 2020

 

Geh' unter der Gnade

 

Geh' unter der Gnade, geh' mit Gottes Segen,

geh' in Seinem Frieden, was auch immer du tust.

Geh' unter der Gnade, hör' auf Gottes Worte,

bleib in Seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst,

 

Alte Stunden, alte Tage lässt du zögernd nur zurück.

Wohl vertraut wie alte Kleider sind sie dir durch Leid und Glück.

 

Neue Stunden, neue Tage, zögernd nur steigst du hinein.

Wird die neue Zeit dir passen? Ist sie dir zu groß, zu klein?

 

Gut Wünsche, gute Worte, wollen dir Begleiter sein.

Doch die besten Wünsche münden alle in den einen ein:

 

Geh' unter der Gnade, geh' mit Gottes Segen,

geh' in Seinem Frieden, was auch immer du tust.

Geh' unter der Gnade, hör' auf Gottes Worte,

bleib in Seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

 

Text: Manfred Siebald

 

 

 

 

 

 

Freitag, 9. Oktober 2020

 

 

Der ist wie ein Baum...

 

Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen,

noch tritt auf den Weg der Sünder,

noch sitzt , wo die Spötter sitzen,

sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über

sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht.

 

Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen,

der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter

welken nicht,

und alles, was er tut, gerät wohl.

 

Nicht so die Gottlosen, sondern sie sind wie Spreu,

die der Wind verweht.

Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht,

noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.

Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten;

aber der Weg der Gottlosen führt ins Verderben.

 

Psalm 1

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 7. Oktober 2020

 

Erbarmen und Gnade

 

Dein Königreich der Gerechtigkeit empfange ich,

Liebe und Gnade gelten für mich.

Mein Herz ist voll Dankbarkeit.

Du bist meine Freude, mein Leben, meine Hoffnung,

mein Jesus, meine Stärke, mein Schild, mein Herr und

mein Gott. Erhoben ist Dein Name Herr.

Der Name Jesus, Jesus, Herr.

 

Dein Königreich der Kraft empfange ich.

Die Verheißungen Gottes gelten für mich.

Mein Herz ist voll Dankbarkeit.

Du bist meine Freude, mein Leben, meine Hoffnung.

mein Jesus, meine Stärke, mein Schild, mein Herr 

und mein Gott. Erhoben ist Dein Name, Herr.

Der Name Jesus, Jesus, Herr!

 

Text: Gary Rumbold/ Pete Norman

 

 

 

Montag, 5. Oktober 2020

 

 

Vertraue auf den Herrn...

 

Sprüche 3.5+6: Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlasse dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne IHN auf allen deinen Wegen, so wird Er deine Pfade ebnen.

 

Es ist ein Unterschied zwischen  unverdienter Gunst und Beziehung. Gnade oder unverdiente Gunst  beruht auf dem, was Jesus Christus für uns getan hat am Kreuz von Golgatha.

Beziehungen sprechen lassen ist selbst gewirkt. Hier bei uns sagt man: Man kennt jemand, der jemand kennt! Beziehungen spielen lassen oder Beziehung mit "Vitamin B"anzapfen. Es gibt ein deutsches Wort, das hier auch zutrifft: Günstling oder Günstlingswirtschaft d.h. jemand bemüht sich mit aller Kraft für sich Türen zu öffnen, um sich selbst zu befördern.

Das kostet viel Kraft, sich bei den Menschen einzuschmeicheln und ist unwürdig.

 

Ich erinnere mich, dass ich mich einmal beworben habe und die Stelle unbedingt habe wollte. Aber die Türe ging zu und ich kannte jemand mit Einfluß, der jemand kennt... So konnte ich die Stelle antreten. Es war ein zwischenmenschliches Desaster...

 

Selbst wenn wir Wege gehen, die der Herr nicht geführt hat und wir unser Vertrauen auf uns selbst gesetzt haben, lässt uns der Herr nicht im Stich. Ich habe in diesen sechs Jahren so viel für mein Leben gelernt, wie ich nirgends hätte lernen können, trotz Desaster. So war im Nachhinein diese Stelle ein ganz großer Segen für mich.

 

Heute benutze ich kein "Vitamin B" mehr, sondern bespreche alle meine Wege mit dem Herrn. ER hat so viel  höhere und bessere Wege und vor allem, wenn eine Tür zugeht, so versuche ich sie nicht mehr zu öffnen. Wer weiß, für was es gut ist...

 

Gott ist für mich und für dich. Er ist lebendiges Wasser und eine Zuflucht auf allen unseren Wegen. Seine Hand ruht auf uns. Amen

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 4. Oktober 2020

 

Ich habe euch Vollmacht gegeben

 

 

Lukas 10.19: Siehe, ich gebe euch die Vollmacht, auf Schlangen und Skorkione zu treten, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch in irgendeiner Weise schaden.

 

Im gleichen Hotel in Kap Verden, deren Zimmer in Bungalow-Form angeordnet waren, saß ich in meinem Zimmer und suchte Gott. Obwohl ich das Zimmer mit Öl gesegnet hatte, wie ich das überall mache, konnte ich nicht zu Gott durchbrechen. Mein Lobpreis war schwach.

 

Auf einmal hörte ich draußen im Hof ein lautes Proklamieren, ein junger Mann stand draußen und besprach alle Zimmer. Als der junge Mann gegangen war, sagte ich zu Gott: "Komm Herr, wir stehen auf, das lassen wir uns nicht gefallen!" Ich nahm mein Salböl und schlich mich an alle Bunglow-Türen und salbte sie mit einem Kreuz und sprach Gottes Sieg aus über alle Zimmer und die Menschen im Hotel. Nun konnte ich zu Gott durchbrechen und IHN loben und preisen.

 

Am nächsten Morgen, wieder der junge Mann, der die Zimmer besprechen wollte und bemerkte, dass er entmachtet war. Er bekam einen Tobsuchtsanfall, warf Blumentöpfe auf den Boden und verschwand. Während unseres ganzen Aufenthaltes ist er nicht mehr erschienen. Im Kreuz ist Macht.

 

Wir haben Vollmacht auf Schlangen und Skorkione zu treten und über alle Gewalt des Feindes und nichts wird uns schaden.

 

Lieber Freund, mit Jesus in deinem Herzen hast auch du Vollmacht, denn Jesus lebt in dir. Darum fürchte dich nicht. Du bist nicht alleine. Gott ist immer mit dir. Steh auf handle! Amen

 

 

 

Samstag, 3. Oktober 2020

 

 

Jesus Christus - ein Freund

 

Sprüche 18.24: Aber es gibt einen Freund, der anhänglicher ist als ein Bruder.

 

Jesus ist dieser Freund. ER steht  uns immer zur Seite. Ganz egal in welcher Situation, ER ist da, ob wir IHN spüren oder nicht. Auch wenn wir etwas falsch gemacht haben, dann ist ER uns besonders nahe. Nie wird Er uns im Stich lassen.

 

Ich erinnere mich an meinen Aufenthalt auf den Kapverdischen Inseln anlässlich einer Geschäftsreise meines Mannes, den ich begleiten durfte.  Sehr früh morgens setzte ich mich in der Cafeteria des Hotels an einen runden Tisch. Ich genoß den Blick über das Meer und die Wellen, die an den Felsen aufschäumten -ein herrlicher Tag.

 

Am Nebentisch saß ein deutscher Geschäftsmann, dem ich am Vortag ein Büchlein geschenkt hatte: Jesus? - Jesus. Er sagte mir, dass er es gelesen hätte, aber noch nicht bereit sei darüber zu sprechen. Ich lächelte und nickte und las weiter in der Bibel, brachte Jesus im Gebet alle meine Probleme.

 

Die Bedienung - eine Kapverdianerin - brachte den Capuccino. Sie trug die Tasse  in der Hand und versuchte krampfhaft die Tasse ruhig zu halten. Je mehr sie sich bemühte, umso mehr verkrampfte sie sich und der Kaffee geriet in Schwingungen und lief über.

 

Der Geschäftsmann sprang auf, eilte  auf die Bedienung zu und nahm ihr  die Tasse aus der Hand. Er stellte sie frei auf seine Hand, schaute gerade zum Himmel und trug die Tasse an meinen Tisch. Dabei erklärte er der jungen Frau, sobald du auf die Tasse schaust, verkrampft sich dein Körper und du bist nicht in der Lage frei zu laufen. Schau auf zum Himmel und dein ganzer Körper wird sich entspannen.

 

Ich lachte und im gleichen Augenblick sprach der Heilige Geist zu mir: Genauso ist es, wenn du auf deine Sorgen schaust. Dein Blick ist dann nur auf die Sorgen gerichtet, du bist verkrampft und kannst nicht mehr erkennen, was ich tue.

 

Wie liebevoll Jesus ist. Er führte den Geschäftsmann, ermutigte die Bedienung und befreite auch mich von aufsteigenden Sorgen. Welch ein Freund ist unser Jesus...

 

 

 

Freitag 2. Oktober 2020

 

Die Freiheit in Christus Jesus

 

Galater 5.4: Ihr seid losgetrennt von Christus, die ihr durchs Gesetz gerecht werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen.

 

Es liegt in unserer menschlichen Natur ohne Hilfe etwas vollbringen zu wollen. Selbst ein dreijähriges Kind sagt: will es alleine tun. Da ist eine Sehnsucht nach Unabhängigkeit herauszuhören. Aber wir müssen uns eingestehen, ohne Jesus wird uns nichts gelingen.

 

Wenn Jesus sagt: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15.5 Da ist klar ausgedrückt: "Du brauchst mich! Alleingänge sind gefährlich.  Du brauchst meinen Schutz und meine Führung!"

 

Jesus ist gekommen, um den Gesetzesbund zu erfüllen. Gott hat seinen Menschen das Gesetz gegeben, damit sie nicht ausufern und erkennen, dass sie einen Erlöser brauchen. Das Gesetz konnten die Menschen nicht halten, wie sehr sie sich auch bemühten. Es ist die gefallene menschliche Natur, an der wir scheitern, der Versuch aus eigener Anstrengung sich erlösen zu  wollen, sich die Gnade zu verdienen.

 

Aber Gott wird uns niemals zwingen etwas zu tun. Er ist ein liebevoller Vater, der geduldig warten kann, bis wir freiwillig kommen, um IHN in unser Herz zu lassen.

Als ich erkannte, dass ich mit meinem Mann nach Äthiopien gehen sollte, hatte ich ein klares Nein. Ich versuchte Gott umzustimmen und setzte meine ganze Kraft ein. Erst als ich Seine Zusage bekam: "Ich bin immer bei dir. Nichts und niemand wird dich je aus meiner Hand reißen!" war ich bereit IHM zu folgen. - Segensvolle Jahre erlebten wir.

 

Heute freue ich mich an Seiner Gnade. Ganz unverdient lebe ich in Seiner Gunst. Ich brauche nichts mehr zu  bringen, mich nicht mehr anstrengen, um erlöst zu werden. Durch das Blut Jesus bin ich gerecht gemacht und der Weg zum Vater ist offen. Jesus hat alles vollbracht. Mich verbindet mit IHM eine innige Gemeinschaft und ich kann IHM nicht genug danken und IHN loben, für alles, was ER für mich und mein Haus getan hat.  Amen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 1. Oktober 2020

 

Jesus in meinem Alltag

 

Gut ist's, dem Herrn zu danken und deinem Namen zu lobsingen, Du Höchster; am Morgen Deine Gnade zu verkünden und in den Nächten Deine Treue. Psalm 92, 1-2

 

Wir leben in aufregenden Zeiten.  Es gibt viele Arten tödlicher Viren, dann Krankheiten und nicht zu vergessen die vielen Nachrichten aus aller Welt mit ihren Kriegen und Katastrophen etc. Da kann es einem schon Angst werden, wenn man Jesus nicht im Herzen hat.

 

Wir aber haben die Zusage Gottes, dass ER mit uns ist. Er ist größer als alles, was sich wie ein Berg auftürmen möchte. Wir dürfen zu dem Berg sagen: Hebe dich hinweg, in Jesu Namen!  und der Berg wird sich auflösen, weil Jesus in uns lebt.

 

Das Wort sagt uns auch: Jesaja 54.17: Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen; und alle Zungen, die sich gegen dich vor Gericht erheben, sollst du schuldig sprechen...

 

Es ist wichtig, dass wir uns täglich die Gegenwart Gottes bewusst machen und Jesus unsere Pläne anvertrauen und mit IHM Gemeinschaft haben und uns mit Seinen Gedanken füllen lassen.

 

Es gibt Menschen, die nehmen jeden Morgen das Abendmahl. Man kann es auch morgens und abends nehmen. Ich bevorzuge es abends einzunehmen. Mein Blick auf Jesus zu richten und den ganzen Tag bei IHM abzulegen, meine Gedanken ganz auf IHN zu richten und auf das zu sehen, was ER getan hat. ER ist für die ganze Schuld von allen Menschen gestorben. Jeder, der es annimmt und Jesus sein Leben in Seine Hände legt, wird frei von seiner Schuld und eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.

 

Während ich IHM danke für alles, was ER getan hat, und Sein  göttliches Leben in meinem Körper aufnehme, kommt eine tiefe Dankbarkeit in mich hinein und ich kann nur noch IHM lobsingen. Geborgen gehe ich in die Nacht mit IHM und alle meine Lieben bringe ich vor Seinen Thron. Gott ist gut!

 

Und auch am Morgen weckt Er mich mit einem Lied, einem Wort, so steige ich ermutigt in den neuen Tag. Amen

 

 

        

 

 

 

Mittwoch, 30. September 2020

 

 

Gottes Liebe ist persönlich

 

So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit ER euch erhöht zu seiner Zeit! Alle eure Sorge werft auf IHN, denn ER sorgt für euch. 1. Petrus 5.6-7

 

Wieviele Menschen leben aus eigener Kraft und versuchen ihre Sorgen selbst zu lösen. Es sind nicht nur die Ungläubigen; auch Gläubigen fehlt oft das Vertrauen, dass Jesus alle Probleme lösen kann. Aber Sein Wort sagt: Werft alle eure Sorgen auf Jesus, ER sorgt für euch!

 

Die Liebe Gottes ist sehr persönlich. Lieber  Freund, du bist  so wichtig in Gottes Augen, dass sogar deine Haare gezählt sind. Er weiß alles von dir. ER liebt dich mit einer innigen Tiefe; ER liebt dich in deinem ganzen Wesen, so wie du bist. Du bist wertgeschätzt in Seinen Augen.

 

Schon als Kind glaubte ich an Gott. ER war im Himmel und ich unten auf der Erde. Ich sagte IHM: Hast Du es gut im Himmel; wir haben alle Probleme hier auf der Erde. Ich war fern davon IHM alle meine Probleme zu bringen, denn ich glaubte, dass ER wichtigere Dinge zu tun hätte als sich um meine Probleme zu kümmern. Eine persönliche Beziehung konnte ich mir nicht vorstellen - Jesus in meinem Herzen?

 

Glücklicherweise hat ER sich über mich erbarmt und ist mir ganz persönlich in meinem Wohnzimmer begegnet. Ich war in großer Not und Seine Liebe und Sein Friede erfüllten mich. ER ist die Liebe und kein Mensch kann so lieben, wenn er nicht mit der Liebe Gottes gefüllt wird. Gottes Liebe ist immer gegenwärtig und wenn wir uns leer fühlen, füllt Er uns auf, ermutigt uns, dass wir weitergehen können. Da ist pure Annahme, Wertschätzung. Wir dürfen in Papas Arme laufen, zu dem allmächtigen Gott Papa sagen. ER sieht nicht auf unsere Fehler, unser Versagen: ER sieht Jesus in uns, der alle unsere Sünde und Schwachheiten am Kreuz getragen hat. Sein Blut hat uns von aller Schuld gereinigt. Das alles unverdient - reine Gnade!

 

Wirf alle deine Sorgen auf IHN, Jesus hat immer ein offenes Ohr für dich und ER sehnt sich nach dir und will dir helfen.

Amen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 29. September 2020

 

Jesus, sei das Zentrum

 

Jesus, sei mein Zentrum, sei meine Quelle,

sei mein Licht, Jesus.

Jesus, sei mein Zentrum, sei meine Hoffnung,

sei mein Lied, Jesus.

Sei das Feuer in meinem Herzen,

sei der Wind in diesen Segeln,

sei der Grund, dass ich lebe und sei mein Ziel,

Jesus, Jesus, Jesus! Amen

 

 

 

 

Montag, 28. September 2020

 

Ich will...

 

Matthäus 8, 2-3: Und siehe, ein Aussätziger kam, fiel vor IHM nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen! Und Jesus streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will, sei gereinigt! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein.

 

Jeder Christ ist davon überzeugt, dass es für  Gott kein unmöglich gibt. Alle glauben, dass Gott heilt. Aber wenn es für einen persönlich ist, kommt gerne der Gedanke auf, wenn Du willst.

Ein Aussätziger durfte mit keinem Menschen Kontakt haben, denn der Aussatz war sehr ansteckend.  Jesus streckte sein Hand aus und berührte den Kranken und heilte ihn. Jesus will uns heilen. ER hat für uns geblutet und durch Seine Wunden sind wir geheilt. Die zusätzliche Berührung von Jesus tat dem Kranken besonders gut, denn es befreite ihn auch von seiner Isolation, seiner Einsamkeit, seiner Verzweiflung.

 

Es ist ein Unterschied, ob ein Mitmensch geheilt wird oder wenn es einen selbst betrifft. Ich kann mich gut erinnern, dass ich in Äthiopien eine Sauce rührte und beim Rühren geschah es, dass sich der kochende Inhalt plötzlich auf meine Hand und Arm ausbreitete. Blitzschnell hielt ich meinen verbrannten Arm unter den Wasserhahn, ging in mein Gebetszimmer, hielt Jesus meinen Arm hin und mit der gesunden Hand  befahl ich dem kranken Arm: In Jesus Namen sei geheil!  Der Arm war sofort geheitl

 

Ich hatte ja den Glauben, dass Jesus heilt. Aber als ich die sofortige Heilung sah, war ich sprachlos. ER hat mich geheilt. ER hat es bei mir getan...

Heilung bei einem anderen Menschen hätte mich nicht sprachlos gemacht. Ist das der Grund, weshalb in den Gemeinden so wenig Heilung geschieht? Heilung ja, aber doch nicht bei mir? Gott kann es für mich tun und ER will es für mich tun!

 

Lieber Freund, Jesus will heilen; ER will auch dich heilen. Amen

 

 

 

Sonntag, 27. September 2020

 

 

Hoffnung

 

Römer 8.33 ff: Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht.

 

Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.

 

Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?

 

Denn ich bin gewiß, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder  Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

 

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Römer 8.1+2

 

 

      

 

 

 

Samstag, 26. September 2020

 

 

Bist zu uns wie ein Vater

 

 

Bist zu uns wie ein Vater, der sein Kind nie vergisst.

Der trotz all seiner Größe  immer ansprechbar ist.

Vater, lieber Vater, alle Ehre Deinem Namen.

Vater, unser Vater, bis ans Ende der Zeiten. Amen

 

Deine Herrschaft soll kommen, das, was Du willst

geschehen. Auf der Erde, im Himmel, sollen alle es sehen.

Vater, lieber Vater, alle Ehre Deinem Namen.

Vater, unser Vater, bis ans Ende der Zeiten. Amen.

 

Gib uns das, was wir brauchen, gib uns  heute unser Brot.

Und vergib uns den Aufstaned gegen Dich und Dein Gebot.

Vater, lieber Vater, alle Ehre Deinem Namen.

Vater, unser Vater, bis ans Ende der Zeiten. Amen

 

Text nach Matthäus 6.9-13

 

 

 

 

Freitag, 25. September 2020

 

 

Zu Dir,  Vater, wenden wir uns

 

Zu Dir, Vater, wenden wir uns. In Demut und mit Gebet.

Sende Dein Wort rette unser Land.

 

Zu Dir, Vater, rufen wir laut. Denn Du machst alles neu.

Sende Deinen Geist, heile unser Land.

 

Stark ist Deine Hand. Dein Name ist hoch erhöht.

Komm Herrschaft Gottes, Dein Wille geschehe hier

unter uns  wie es im  Himmel schon ist.

 

Komm, Herr,  und sei hoch erhöht. Sei hoch erhöht. Sei

hoch erhöht! Amen

 

 

 

Donnerstag, 24. September 2020

 

 

Lobpreis

 

Lobpreis bekennt, dass Gott würdig ist, von allem was Er in Himmel und Erde geschaffen hat, Lobpreis zu empfangen. Wir geben IHM  Herrlichkeit, Ehre, Kraft, Reichtum und Weisheit. Das alles können wir nur deshalb Gott geben, weil wir in Christus Jesus sind und Sein Heiliger Geist in uns wohnt.

 

Jesus ist der Herr der Herrn!

 

Jesus ist der Herr der Herrn. König aller Könige.

ER ist ruhmreich, mächtig stark und prächtig.

Heilig und gewaltig ist der Herr.

 

Erbarmen und Gnade und Mitgefühl.

Voller Liebe und langsam zum Zorn.

Herr, alle Deine Wege sind gerecht.

Jesus, Du bist der Herr.

 

Über dem Land weht Dein Geist.

Erlösende Kraft, das Blut des Lammes.

Du bist mächtig, rettest setzt frei.

Jesus ist der Herr.

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 23- September 2020

 

 

Durch das Blut Jesu'

 

 

Durch Dein Blut Herr Jesus, komm ich vor Deinen Thron.

Aus Gnaden angenommen. Erneuert durch Dein Kreuz.

Ich bin gerecht gemacht und heilig durch Dein Werk.

Für immer werd' ich die Wunder preisen, die Du aus Liebe tust.

 

Und ich lobe Dich, lobe Dich, O Herr!

Du allein bist würdig, Jesus, des allerhöchsten Lobs!

Du allein bist würdig, Jesus, des allerhöchsten Lobs!

 

Text: Gary Rumbold/ Pete Norman

 

 

 

Montag, 21. September 2020

 

 

Schau auf Jesus...

 

Wie oft gebe ich den seelsorgerlichen Rat: Schau auf Jesus! Schau nicht auf deine Probleme, schau auf Jesus! Was geschieht denn, wenn du auf Jesus schaust? 2. Korinther 3.18:  Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.

 

Schauen wir uns einmal Petrus an, der im Boot saß und Jesus auf dem See gehen sah. Es war ein gewaltiger Sturm. Petrus als erfahrener Fischer wusste genau, dass man im Wasser untergeht. Aber er sah nicht auf das Natürliche, sondern er sah Jesus im Übernatürlichen. Er wollte auch im Übernatürlichen auf dem Wasser gehen und bat Jesus, ihm die Vollmacht zu geben. Jesus sagte: Komm!, und Petrus ging auf dem Wasser. Nur der Sturm war zu heftig und Petrus verlor den Blick auf Jesus, weil die Wellen zu hoch waren. Sofort sank er, aber Jesus hielt ihn fest.

 

Lieber Freund, wenn wir auf Jesus schauen werden wir in Sein Bild verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Nichts kannst du tun, um so etwas zu erreichen, aber wenn du Jesus anschaust, wirst du in Sein Bild verwandelt. Da können sich die Probleme nicht mehr vor dir erheben.

 

Es gibt ein Lied, das ich gerne singe: Richte den Blick nur auf Jesus, schau auf in Seine Angesicht schön und die Geschicke der Welt werden blass und klein in dem Licht Seiner Gnade geseh'n.

 

Wenn du den Blick auf Jesus richtest, wirst du in Sein Bild verwandelt und Sein Wesen wird mehr und mehr dein Wesen - voller Gesundheit, Weisheit und Kraft. Amen

 

 

 

 

Sonntag, 20. September 2020

 

 

Erneuerung

 

Hesekiel 36.26+27: Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes  geben.

 

Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Menschen aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.

 

 

 

 

 

Samstag, 19. September 2020

 

 

Fürchte dich nicht!

 

Fürchte dich nicht, denn du bist mein,

ich habe dich erlöst.

 

Wer auf den Herrn im Glauben harrt,

fährt auf mit neuer Kraft.

 

Selig aus Gnaden darst du sein,

die Gabe Gottes ist's.

 

Wer überwindet freue sich,

er soll mein Erbe sein.

 

Wer mein Wort hält lebt ewiglich,

und siehet nicht den Tod.

 

 

 

Freitag, 18. September 2020

 

Siehe, ich bin lebendig

 

Siehe, ich bin lebendig, ich bin bei euch allezeit,

Siehe, ich bin lebendig, ich geh' euch voran.

 

Siehe, ich wirke glauben, ich bin bei euch allezeit,

Siehe, ich wirke glauben, ich geh ' euch voran.

 

Siehe, ich wecke Hoffnung, ich bin bei euch allezeit,

Siehe, ich wecke Hoffnung, ich geh' euch voran.

 

Siehe, ich bin die Liebe, ich bin bei euch allezeit.

Siehe, ich bin die Liebe, ich geh'euch voran.

 

Jesus-Brudersschaft  Gnad

 

 

 

 

Donnerstag, 17. September 2020

 

 

Offenbarung 3.8 ff: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnet Tür gegeben, und niemand kann sie schließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast meinen Namen nicht verleugnet.

 

Vers 10: ff Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, damit die versucht werden, die auf der Erde wohnen.

 

Siehe, ich komme bald; halte fest, was du hast, damit dir niemand deine Krone nehme!

 

Vers 13: Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

 

 

 

 

 

Mittwoch, 16. September 2020

 

 

Jesaja 62.2 ff: Und die Heiden werden deine Gerechtigkeit sehen und alle Könige deine Herrlichkeit; und du wirst mit einem neuen Namen genannt werden, den der Mund des Herrn bestimmen wird.

 

Und du wirst sein eine Ehrenkrone in der Hand des Herrn und ein königliches Diadem in der Hand deines Gottes.

 

Man wird dich nicht mehr "Verlassene" nennen und dein Land nicht mehr als Wüste bezeichnen, sondern man wir dich nennen "Meine Lust an ihr" und dein Land "Vermählte", denn der Herr wird Lust an dir haben, und dein Land wird wieder vermählt sein.

  

 

 

 

Dienstag, 15. September 2020

 

Meine Zeit steht in Deinen Händen...

 

Meine Zeit steht in Deinen Händen.

Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in Dir.

Du gibst Geborgenheit, Du kannst alles wenden.

Gib mir ein festes Herz, mach es fest in Dir.

 

Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb

nehmen mich gefangen, jagen mich.

Herr ich rufe:  komm und mach mich frei!

Führe Du mich Schritt für Schritt.

 

Es gibt Tage, die bleiben ohne Sinn.

Hilflos seh ich, wie die Zeit verrinnt.

Stunden, Tage, Jahre gehen hin,

und ich frag, wo sie geblieben sind.

 

Mein Zeit steht in Deinen Händen.

Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in Dir.

du gibst Geborgenheit, Du kannst alles wenden.

Gib mir ein festes Herz, mach es fest in Dir.

 

 

 

 

 

Montag, 14. September 2020

 

Lebendige Hoffnung

 

1.Petrus 1.8: IHN habt ihr nicht gesehen und habt IHN dennoch lieb; und nun glaubt ihr an IHN, obwohl ihr IHN nicht seht. Ihr werdet euch aber freuen mit unausprechlicher und herrlicher Freude.

 

In Addis Abeba feierten wir in der evangelischen deutschen Kirche Gottesdienst. Alle Deutsche waren willkommen und auch alle deutschsprachigen Äthiopier. Es spielte keine Rolle, ob die Besucher evangelisch, katholisch oder freikirchlich waren. Der katholische Geistliche kam aus Nairobi rüber geflogen und zelebrierte mit dem evangelsichen Pfarrer zusammen Gottesdienst. Auch beim Abendmahl konnte jeder  sein Brot in den Kelsch tauchen und Gottes Gegenwart erlebten wir sehr stark.

 

Auch Kommunion und Konfirmation wurden zusammen gefeiert. Ich betreute mit einer Missionarin die Kinder in der Okumene. Eine Neunjährige ging zur Kommunion. Ich hatte ihr vorher gesagt, dass sie nun Jesus die Hand reichen würde und IHN bitten würde, sie durch ganze Leben zu führen. Als sie zurückkam war sie etwas traurig: Ich habe Jesus die Hand gegeben, aber ich hätte IHN so gerne gesehen, sagte sie.

 

Aber glauben ist nicht sehen. Gott ist erfahrbar. Wir können Seine Gegenwart spüren. Der Heilige Geist spricht auf vielseitige Weise zu uns.

ER lacht mit mir, wenn ich traurig bin oder ER singt mit mir. Morgens öffnet ER mir mit einem Lied das Ohr. Dann kann ich fröhlich aufstehen. Oder aber ER ermahnt mich. In jeder Situation emfpange ich Seine Liebe, auch wenn ich etwas falsch gemacht habe. Dann kann es passieren, dass ich mir nicht vergeben kann, obwohl Er mir schon längst vergeben hat.

 

Ihr habt  IHN nicht gesehen und habt IHN doch lieb. Amen

 

 

 

Sonntag, 13. September 2020

 

 

Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein!

 

Dieses Wort bekomme ich oft vom Herrn. Jesus ist sehr an unserem Leben interessiert. Aber wie sieht Erfolg aus, den Jesus sich vorstellt? Würden wir mit einem plötzlichen Geldsegen um gehen können?

 

Eine überraschende Erbschaft oder ein Lotteriegewinn hat bei vielen Menschen nicht zu einem besseren Leben geführt. Im Gegenteil, das Geld hat ihr Leben verschlechtert oder gar zerstört. Sie verließen ihre Frauen und ließen zu, dass ihre Familie vor ihren Augen zerbrach. Bei allem Reichtum waren sie einsam, leer und unzufrieden. Viele verprassten ihr ganzes Geld. Das ist nicht der Erfolg, den sich Jesus für uns wünscht.

 

Jesus hat nichts dagegen, dass wir Geld haben. ER hat aber etwas dagegen, dass das Geld uns hat. Die Liebe zum Geld ist die Wurzel allen Übels. Das heißt aber nicht, dass ein Mensch, der kein Geld hat nicht auch eine Liebe zum Geld haben kann.

Auch ein armer Mensch kann sehr wohl über Geld nachdenken und somit Geld lieben. Die leidenschaftliche Liebe zu Geld gleicht einer Besessenheit.

 

Mein Vater war ein Ingenieur und hatte einen eisenverarbeitenden Betrieb. Er war ein gläubiger Mann und wir verstanden uns sehr gut. Ich erinnere mich, dass ich mit acht Jahren mit meinem Vater durch den Betrieb ging. Ich schaute mir alles an, sagte aber kein Wort. Mein Gesicht  jedoch musste etwas anderes erzählt haben.

Als wir wieder im Auto saßen, sagte mein Vater sehr ernst zu mir: "Von diesen Leuten, die sich so schmutzig machen, lebst du!" Ich schämte mich, dass mein Vater mir so etwas sagen musste.

Es war meinem Vater sehr wichtig, dass ich lernte andere Menschen wertzuschätzen, ganz gleich ob sie Hilfsarbeiter oder studierte Leute in hohen Positionen waren.

 

Ich lernte auch die Höhen und Tiefen der Selbstständigkeit kennen. Gelder, die nicht rechtzeitig eingingen, Löhne die bezahlt werden mussten. Erst kamen die Löhne der Leute auch wenn es bei uns zu Hause mager ausfiel. Die Kunst meiner Mutter war, aus wenig eine schmackhafte Mahlzeit zu kochen. Und Gott hat uns immer versorgt.

 

Bis heute ist es mir wichtig, Menschen zu sehen, wie Jesus sie sieht: Wertvoll und geliebt. ER will auch dich segnen und du sollst ein Segen sein!

 

Danke Jesus, dass wir in Deinen Augen wertvoll und geliebt sind. Du stehst zu uns und hilfst uns in Deiner Kraft vorwärts zu gehen. Du schenkst uns Erfolg, der Deinem Wesen entspricht und uns nicht schadet. Amen

 

 

 

Samstag, 12. September 2020

 

Richte den Blick nur auf Jesus...

 

 

Richte den Blick nur auf Jesus,

schau auf in Sein Angesicht schön.

Und die Geschicke der Welt werden blass

und klein in dem Licht Seiner Gnade geseh'n.

 

 

 

Freitag, 11. September 2020 

 

Jesus kommt zu Seinen Jüngern auf dem See

 

Markus 6.48 ff;  Um die vierte Nachtwache kam ER zu ihnen und ging auf dem See und wollte an ihren vorübergehen.

 

Und als sie IHN sahen auf dem See gehen, meinten sie, es wäre ein Gepenst und schrien; denn sie sahen IHN alle und erschraken.

 

Aber sogleich redete ER mit ihnen und sprach zu ihnen: Seid getrost, ich bin's, fürchtet euch nicht! Und trat zu ihnen ins Boot und der Wind legte sich. Und sie entsetzten sich über die Maßen;

 

denn sie waren nicht verständiger geworden angesichts der Brote, sondern ihr Herz war verhärtet.

 

Lieber Freund, Jesus sitzt auch heute noch mit dir in deinem Boot und der Sturm legt sich. Amen

 

 

 

 

 

Donnerstag, 10. September 2020

 

 

Wir sind mehr als Überwinder

 

Darin besteht die Liebe - nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern, dass ER uns geliebt hat und Seinen Sohn gesandt hat als Sühneopfer für unsere Sünden. 1. Johannes 4.10

 

Hast du Jesus erfahren oder hast du nur ein Kopfwissen darüber? Wenn du in deinem Herzen erkennst, dass ER dich liebt, finden in deinem Leben positive und tiefgreifende Veränderungen statt. Es ist eine Erkenntnis, die man durch eine innige und persönliche Beziehung mit Gott gewinnt.

 

Frisch bekehrt hatte ich den Eindruck, ich solle mit meinem Mann nach Äthiopien gehen. Mein Mann war schon dort und ich sollte nachkommen. Äthiopien war im Bürgerkrieg. Da wollte ich nicht hin und so betete ich intensiv, dass Gott meinen Mann wieder zurückbringen möge.

 

Jeder hatte mir gesagt, dass ich ohne Gemeinde, ohne Gebets- oder Hauskreis vom Glauben abfallen würde. Das wollte ich nicht. Ich schrie zum Herrn und brachte IHM meine ganze Not. Mit einem Satz hatte mich Gott überzeugt: "Meine Gnade ist eine ewige und nichts und niemand kann dich je aus meiner Hand reißen!"

 

Da sagte ich zu dem Herrn: "Danke für Deine Zusage. Lass uns nach Äthiopien gehen!"

Es wurden die segensreichsten Jahre, die ich mir nicht hätte vorstellen können. Ich wuchs in einer innigen Beziehung mit Jesus, die mir keine Gemeinde  hätte geben können und war ganz auf IHN ausgerichtet. ER erklärte mir Sein Wort  und Seine Gnade, Sein Erbarmen und Seine Liebe umgeben mich bis heute-

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 8. September 2020

 

 

Ich singe Dir ein Liebeslied

 

Ich singe Dir ein Liebeslied. Dir, mein Retter, Dir mein Jesus.

Du hast so viel für mich getan, mein Erlöser - kostbarer Jesus.

 

Mein Herz ist froh, denn Du nennst mich ganz dein.

Es gibt keinen Ort, wo ich lieber wär' als in Deinem liebenden Arm, in Deinem liebenden Arm.

Halte mich fest, ganz nah bei Dir in Deinem Arm.

 

I sing a simple song of love to my Savior, to my Savior, oh precious Jesus.

 

My heart  is glad that You've called me Your own.

There ist no place I'd rather be than in Your arms of love,

in Your arms of love, holding me still, holding me near 

in Your arms of love.

 

Text und Melodie: Craig Musseau

 

 

 

Montag, 7. September 2020

 

 

Gott ruft sein Volk in die Freiheit

 

Jesaja 52.1 ff: Wach auf, wach auf, zieh an deine Stärke! Schmücke dich herrlich, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn es wird hinfort kein Unbeschnittener oder Unreiner zu dir hineingehen.

 

Schüttle den Staub ab, steh auf, Jerusalem, du Gefangene! Mache dich los von den Fesseln deines Halses, du gefangene Tochter Zion!

 

Denn so spricht der Herr:"Ihr seid umsonst verkauft, ihr sollt auch ohne Geld ausgelöst werden.

 

 

 

Sonntag, 12. Juli 2020

 

 

Aufruf zur Freiheit

 

Galater 5.1: Zur Freiheit hat uns Christus befreit. So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

 

Wie nun durch die Sünde des Einen (Adam) die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen (Jesus) für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt. Römer 5.18

 

Alle Menschen sind Sünder und brauchen Erlösung. Es gibt da keine Ausnahme. Selbst die Mutter Jesu, Maria, spricht von ihrem Retter: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter. Lukas 1.47

 

Lieber Freund, durch das Blut Jesu, sind wir im Glauben gerecht gemacht. Der Schuldbrief ist getilgt und ans Kreuz geheftet. Der Zugang zum Vater ist frei. Wir sind bedingungslos geliebt. Als wir Jesus die Genehmigung gaben in unser Lebe zu kommen, ist der alte Mensch mit Jesus am Kreuz gestorben und wir sind eine neue Kreatur geworden.

 

Jesus sagt: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Johannes 14.23

 

Was heißt das für uns heute? Die gesamte Gottheit lebt durch den Heiligen Geist in uns. Wir brauchen keine Selbstverwirklichung und Identität; wir haben Christus in uns. Unsere Identität ist Christus. Wir haben den Sinn Christi. Die größte Weisheit und Allmacht lebt in uns durch den Heiligen Geist..

 

Lieber Freund, wenn dir das bewußt ist, warum läßt du dich dann noch von Verpflichtungen etc, knechten. Ergreife die  Freiheit in Jesus Christus und singe und sei fröhlich in deinem Gott.

 

Sing, tanz, klatsch in deine Hände, denn wir sind von Angst und von Not befreit. Amen

 

 

 

Montag, 13. Juli 2020

 

Leben im Heute

 

Psalm 95.7: Wenn ihr doch heute auf Seine Stimme hören wolltet.

 

Heute ist ein Tag, der nicht wiederkehren wird. Unwiederbringlich ist er abgeschlossen. Lieber Freund, hast du ihn genutzt? Hast du ihn genossen?

 

Glückliche Menschen haben gelernt, welche Bedeutung das Heute für ihr Leben hat und wie sie jeden Tag optimal ausschöpfen können.

 

Lieber Freund, du musst lernen das Beste aus dem Heute herauszuholen und damit schon deine Zukunft  zu bauen. Das kann man lernen. Der Alltag hat viele Herausforderungen, die bewältigt werden müssen.

 

Wir können es nicht alleine. Jesus sagt: "Siehe, ich bin bei dir alle Tage bis an der Welt Ende. Ich lasse dich nicht fallen und ich verlasse dich nicht."

Den Tag mit IHM anzufangen, auf Seine Stimme zu hören, sich bewusst zu machen, wer wir in IHM sind und IHM dafür zu danken, ist schon ein großer Schritt in das Heute und bewahrt uns davor in geringer Selbstachtung durchs Leben zu gehen.

 

Menschen, die sich auf Dinge konzentrieren, die nicht gut laufen, fühlen sich minderwertig und beschäftigen sich ständig mit irgendwelchen Gründen, warum sie nicht glücklich sein können.

Es gibt auch Menschen, die schieben ihr Glück in eine ungewisse Zukunft. Sie trösten sich mit Aussagen wie: "Irgendwann wird es besser; irgendwann habe ich Zeit für meine Familie; irgendwann verdiene ich mehr; irgendwann bin ich schlank und fit; irgendwann lerne ich Gott besser kennen etc"

 

Das "irgendwann" wird nicht eintreten, weil das Glücklichsein im heute beeinflusst werden muss. Heute ist dein Tag. Es ist der erste von deinen noch zu verbleibenden Tagen. Gehe in die Ruhe Gottes ein und lebe und genieße diesen Tag.

 

Wenn ihr doch heute auf Gottes Stimme hören wolltet! Amen

 

 

 

Samstag, 11. Juli 2020

 

 

Aufruf zur Buße

 

 

Joel 2.12+13: Doch auch jetzt noch , spricht der Herr, bekehret euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider und bekehret euch zu dem Herrn, eurem Gott! Denn ER ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut IHN bald die Strafe.

 

Lieber Freund, hast du schon einmal gehört, dass Menschen sagen: "Warum lässt Gott das zu?" Bei allem, was negativ geschieht, ist das Gottes Schuld? Ist es nicht so, dass gerade diejenigen, die Gott anklagen, am wenigsten nach Gott fragen? Und es sind gerade die, die keine Beziehung zu Gott haben, die genau wissen, wie ein Christ zu leben hat. Erstaunlich!

 

Aufruf zur Buße, was heißt das? Buße heißt sich umstimmen lassen im Denken; sich abkehren von gottlosen Gedanken und sich Gott zuzuwenden.

Jesaja 58.6: Das ist aber ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedrückst, reiß jedes Joch weg!

Vers7: Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut.

 

Lieber Freund, wir leben in einer gefallenen Welt. Wie durch Adam die Sünde in die Welt gekommen ist, so ist durch das vollkommene Werk Jesu Christi am Kreuz von Golgatha, die vollkommene Erlösung in die Welt gekommen. Alle Strafe liegt auf IHM, damit wir frei sein können.

 

Lieber Freund, wende dich Jesu Christi zu und lasse dich mit IHM versöhnen. Welch ein Gnadenangebot, nimm es an! Und du wirst leben!

 

Und dies ist mein Bund mit ihnen, spricht der Herr: Mein Geist, der auf dir ruht, und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, sollen von deinem Mund nicht weichen noch von dem Mund deiner Kinder uind Kindeskinder, spricht der Herr, von nun an bis in Ewigkeit. Jesaja 59,21 Amen.  

 

 

 

Freitag, 10. Juli 2020

 

 

Die Fußwaschung

 

 

Johannes 13.15: Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.

 

Als Jesus nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach zu ihnen: Wißt ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin's auch. Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen. Johannes 13.12-14

 

Freund, hast du schon einmal die Füße gewaschen bekommen? Ich meine als Erwachsener? Es ist eine Erfahrung, die viel Überwindung kostet. Mit Gefühlen, wie peinlich berührt zu sein, haben wir zu kämpfen. Es ist einfacher einem christlichen Bruder die Füße zu waschen als sie gewaschen zu bekommen.

 

Ich habe in meiner Kindergottesdienst-Gruppe den Kindern an Gründonnerstag einmal die Füße gewaschen. Wir kannten uns gut und die Kinder ließen es sich gefallen. Manche  aber reagierten wie Petrus: "Herr, solltest Du mir die Füße waschen?"

Schließlich ließen es aber alle geschehen.

 

Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr. Jesus ist unser Maßstab, ER hat uns diese Geste vorgelebt und wie ER, so auch wir.  Der Empfangende muss all seinen Stolz begraben.

 

Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe. Vers 15 Amen

 

 

 

 

 

Donnerstag, 9. Juli 2020

 

 

Der Sohn höher als die Engel

 

 

Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern  durch die Propheten, hat ER in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den ER eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den ER auch die Welt gemacht hat.

 

ER ist der Abglanz Seiner Herrlichkeit und das Ebenbild Seines Wesens und trägt alle Dinge mit Seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur rechten der Majestät in der Höhe und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den ER ererbt hat, höher ist als ihr Name. Hebräer 1.1-4

 

 

 

Mittwoch, 8. Juli 2020

 

 

Christus der wahre Hohepriester

 

Weil wir denn einen großen Hohepriester haben, Jesus, der Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis.

 

Denn wir haben nicht einen Hohepriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.

 

Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben. Hebräer 4. 14-16

 

 

 

Dienstag, 7. Juli 2020

 

 

Die Erniedrigung und Erhöhung Christi

 

Psalm 8.5-7: Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst und des Menschen Sohn, dass Du auf Ihn achtest? Du hast Ihn eine kleine Zeit niedriger sein lassen als die Engel: mit Preis und Ehre hast du Ihn gekrönt; alles hast Du unter Seine Füße getan. Wenn ER IHM alles unter die Füße getan hat, so hat ER nichts ausgenommen, was IHM nicht untertan wäre. Hebräer 2.6-8

 

Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat Er's gleichermaßen angenommen, damit ER durch Seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt  über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten.

Denn ER nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt ER sich an.

 

Daher musste ER in allem seinen Brüdern gleich werden, damit ER barmherzig würde und ein treuer Hohepriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes.

 

Denn worin ER selber gelitten hat und versucht worden ist, kann ER helfen denen, die versucht werden. Hebräer 2.14-18

 

 

 

 

Montag, 6. Juli 2020

 

 

Liebe das Leben - liebe die Menschen

 

Johannes 3.16: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

 

Lieber Freund, je länger ich mit Gott in Jesus Christus lebe, umso mehr staune ich, wie ich einmal ohne diese Beziehung leben konnte, obwohl ER immer bei mir war: Jeremia 1.5: Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleib bereitet habe.

 

Von Kind an glaubte ich an Gott, aber Gott war für mich oben und ich war unten. Ich habe IHM immer gesagt, dass ER es im Himmel gut hat und wir hier unten auf der Erde alle Probleme haben. Mir fehlte jede Vorstellung, dass Jesus, der mit Seinen Jüngern auf der Erde weilte, sich für mich interessieren könnte. Als ER mir dann ganz persönlich in meinem Wohnzimmer begegnete, erkannte ich, dass ER die Liebe ist, die ich ein ganzes Leben gesucht hatte.

 

Die Liebe war in mir, aber ich kannte die "Liebe"nicht. Kein Mensch kann lieben, wie Gott liebt. Ja selbst der eigene Ehemann wäre damit überfordert. Wir können auch nicht aus uns selbst heraus lieben, auch wenn wir uns noch so sehr bemühen. Gottes Gnadenstrom ist es, der uns im Glauben und Vertrauen durchfließt und uns zu liebenden Menschen macht. Der Heilige Geist, der im Glauben in uns wohnt, befähigt uns zu lieben. Liebe ist  Sein Geschenk an uns Menschenkinder, für alle die Jesus Christus im Glauben annehmen.

 

Lieber Freund, ich liebe dieses neue Leben  in Christus und freue mich an Seiner Gegenwart und Führung. Das Himmelreich ist schon zu uns gekommen. Wir sind gerechtfertigt durch Sein Blut, der Schuldschein ist getilgt. Kolosser 2.13

 

Oft gehe ich durch die Straßen und schaue die vielen Menschen an, die lachen, hetzen, sich sorgen etc. und ich bete: "Herr, schenke ihnen Gnade, wenn sie Dich noch nicht kennen. In Deinem Blut ist die Kraft sie zu erlösen, zu heilen, zu befreien. Danke. Amen"

 

Dankbar darf ich erkennen, dass ich Gnade bei Gott gefunden habe. Sie ist unverdient, allein durch das Blut Jesu, vegossen für uns am Kreuz von Golgatha.

 

Lieber Freund, genieße dein Leben und freue dich, dass du Gott kennen darfst, der dich bedingungslos liebt. Amen

 

 

 

Sonntag, 5. Juli 2020

 

 

Nimm Neuland ein

 

Jeremia 4.3: Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen!

 

Lieber Freund, gerade jetzt, wir leben in der Fülle der Natur. Kirschen gab es so in Fülle, wir hatten Mühe sie alle zu essen. Die Corona-Zeit hat uns eingeschränkt. Aber sie hatte für mich auch etwas Gutes. Ich musste mein Leben neu überdenken. Was muss ich ändern, was muss ich loslassen und von was muss ich mich trennen. Was beschäftigt mich? Sei es angenehm oder unangenehm; ich möchte für Gott frei sein.

 

Manchmal ist Hausputz angesagt. Berge werden entsorgt - Augen zu und weg. Anderserseits habe ich meine Galerie eingerichtet, Altes kam wieder zu Ehren, bekam ein neues Gesicht. Das schont den Geldbeutel.

Bei allem Misten und Neuanordnen kam eine Frische und Freude in mein Herz.

 

Wir Menschen neigen dazu uns an Dinge und Menschen zu klammern, die sich bewährt haben oder die einem sehr lieb geworden sind. Auch Beziehungen müssen unter die Lupe genommen werden. Was bindet mich? Was muss ich loslassen, um vorwärts zu gehen?

 

Lieber Freund, wie oft habe ich unter die Dornen gesät und stand Gott dabei im Wege. Menschen, die nichts mehr von uns annehmen wollen, müssen wir loslassen. Bin ich doch nicht Regente, der alles führen muss, Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl...

Gott hat ganz andere  Möglichkeiten Menschen zu erreichen und gesund zu machen.

 

Pflüget ein Neues und sät nicht unter die Dornen! Amen

 

 

 

 

 

Samstag, 4. Juli 2020

 

 

Vom verlorenen Sohn

 

Lukas 15.24: Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden.

 

Lieber Freund, schauen wir uns doch einmal den Vater mit den zwei Söhnen genauer an. Der jüngere Sohn ließ sich von seinem Vater sein Erbe auszahlen, ging fort und verprasste das ganze Geld. Als eine Hungersnot kam, fand er eine Arbeit als Schweinehüter. Er darbte sehr und hätte gerne die Schoten der Schweine gegessen. Da erinnerte er sich an seinen Vater und wie gut es dessen Tagelöhner hatten. Er beschloss zu seinem Vater zurückzukehren: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße. Vers 21 Aber der Vater umarmte und küsste ihn. Vers 20 Es gab ein großes Fest.

 

Nun kam der ältere Sohn nach Hause und sieht das Fest für den jüngeren Bruder. Bitterkeit steigt in ihm hoch. Er war der brave und treue Sohn und hatte stets seine Pflicht erfüllt. Er hatte für seinen Vater gearbeitet und den Hof am Laufen gehalten, ganz im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder. Der ältere Sohn macht dem Vater wütend Vorwürfe.

 

Lieber Freund, eigentlich hatte der Vater zwei verlorene Söhne. Beide Söhne hatten ein distanziertes Verhältnis zu ihrem Vater. Obwohl der ältere Sohn immer mit seinem Vater zusammenarbeitete, war das Verhältnis auf die Arbeit beschränkt. Er hätte mit seinem Vater nie über einen Herzenswunsch gesprochen. Er hatte  keine persönliche Beziehung zu seinem Vater und kannte ihn nicht. Der ältere Sohn lebt als Knecht seines Vaters, obwohl ihm alles gehört, und nicht als sein Sohn.

 

Der Vater in seiner bedingungslosen  Liebe ist ein wartender Vater. Er hatte den Jüngeren nicht zurückgehalten und auf den Älteren geht er zu: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. Vers 31

 

So ist auch unser himmlische Vater in Jesus Christus. ER gibt uns die Freiheit und wartet sehnsüchtig mit offenen Armen, dass wir IHN suchen und uns von unserem verlorenen Leben IHM zuwenden und in Christus Jesus gerettet werden. ER möchte keine Knechte, sondern Söhne und Töchter, die in einer innigen Beziehung mit IHM leben. Amen

 

 

 

Freitag, 3. Juli 2020

 

Neuer Wein

 

Matthäus 9.17: Man füllt auch nicht neuen Wein in alte Schläuche, sonst zerreißen die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die  Schläuche verderben. Sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, so bleiben sie miteinander erhalten.

 

Lieber Freund, durch den Glauben an das vollendete Werk Jesu Christi, hast du Vergebung deiner Schuld; bist eine neue Kreatur - eine ganz neue Schöpfung, bist durch Jesus Christus eine Kind deines himmlischen Vaters geworden. Du bist mit dem Heiligen Geist erfüllt worden und lebst lin der unerschöpflichen Gnade Jesu Christi. Du bist rundum glücklich, tanzt und singst: Halleluja!

 

Vielleicht gehst du in eine Gemeinde, die schon lange ihre Tradition lebt. Also soll so bleiben wie es ist. Nur keine Veränderung, denn das haben wir schon vierzig Jahre so gemacht und es hat sich bewährt.

 

Lieber Freund, nun kommst du, als neuer Wein, in so eine Gemeinde. Das Evangelium sprudelt in der Kraft des Heiligen Geistes nur noch so aus dir heraus. Konflikte sind vorprogrammiert. Die Gemeinde will dich nämlich auf ihre "bewährten" Strukturen hinunterziehen. Da bleiben Verletzungen auf beiden Seiten nicht aus.

 

Nun bleibt die Frage: hat Gott dich in diese Gemeinde gestellt? Bist du für diesen Dienst gesalbt worden? Oder hast du aus eigener Kraft diese Gemeinde ausgesucht? Wer hat dir gesagt, dass du dort predigen sollst?

 

Lieber Freund, wir können die Welt nicht retten, auch wenn wir uns noch so bemühen. Gott regiert und ER hat Seine Methoden. Schauen wir uns doch das Volk Israel an, das vom Pharao verfolgt wurde. Die Situation war bedrohlich und Gott sprach: 2. Mose 14.14: Der Herr wird für Euch streiten, und ihr werdet stille sein.

 

Lieber Freund, wenn du in inniger Verbindung mit dem Heiligen Geist lebst, stehst du nicht mehr unter dem Druck predigen zu müssen. Du bist frei und kannst warten, bis der Heilige Geist die Türen öffnet und dann geht alles ganz leicht - die Gnade fließt durch dich durch.

 

Als ich frisch bekehrt war - neuer Wein - erzählte ich jedem von Jesus. Ich hätte die Menschen am liebsten geschüttelt, damit sie begreifen. Das Resultat war, die Leute gingen auf die andere Straßenseite, sobald ich kam. Heute kann ich warten, bis der Heilige Geist mir einen Impuls gibt.

 

Lieber Freund, genieße es ein Kind Gottes und geliebt zu sein. Mache dir keine Gedanken über deine Berufung, denn die in dir lebende Gnade Gottes, wird dich hineinführen. Amen.

 

 

 

Donnerstag, 2. Juli 2020

 

Singet!

 

Psalm 98.1+4: Singet dem Herrn ein neues Lied, denn ER tut Wunder. ER schafft Heil mit Seiner Rechten und mit Seinem heiligen Arm. Jauchzet dem Herrn, alle Welt, singet, rühmet und lobet! Lobet den Herrn mit Harfen und Saitenspiel!

 

Lieber Freund, bist du schon einmal aufgewacht und der Heilige Geist singt dir ein Lied?  Da kann es sein, dass du ganz freudig aufstehst und mit einstimmst. Oft singst du dann das Lied den ganzen Morgen und alles geht dir gut von der Hand.

 

Manchmal jedoch ermahnt ER dich auch. Wenn ich mich ins Planen versteige, dann kommt auch mal das Kirchenlied:"Bist du doch nicht Regente, der alles führen soll; Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl.!"Da muss ich auch lachen und stimme Gott zu: Vater. schau hernieder, deine Kinder planen wieder...

 

Jesus Christus hat alles am Kreuz vollbracht. Es ist nichts mehr hinzuzufügen. Was wollen wir IHM bringen? Unser Part ist Gott zu loben und zu preisen, IHM zu danken. Das ehrt IHN und bewegt Sein Herz und Seinen Arm.

 

Welcher irdische Vater schmilzt nicht, wenn sein Kind zu ihm kommt und sagt: "Du bist der beste Papa, den es gibt!"

Wieviel mehr freut sich unser himmlischer Vater, wenn wir IHN von ganzem Herzen ehren. Die Freude, mit der wir Gott ehren, erfüllt auch unser Herz. Es ist Freude, die von innen kommt, Freude, die uns niemand nimmt.

 

Darum singet dem Herrn ein neues Lied! Amen

 

 

Montag, 29. Juni 2020

 

 

Lebendige Gegenwart Gottes

 

Jesus sagt: Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, so

wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt. Johannes 6.51

 

Vers 53: Darum sprach Jesus zu ihnen: wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.

 

Vers 54: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat

ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

Vers 56+57: Denn mein Fleisch ist wahrhaftig Speise und mein Blut ist wahrhaftig Trank.

Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir

und ich in ihm. Vers 57: Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich um des Vaters willen lebe, so wird auch der, welcher mich isst, um meinetwillen leben.

 

Lieber Freund, ich nehme täglich das Abendmahl ein. Es ist mir einfach wichtig, meinem Heiland und Retter für Sein vollendetes Werk am Kreuz von Golgatha zu danken und IHN zu ehren.

 

Seine Selbstaussagen in Johannes 6,  haben mich immer tief

berührt. Es ist ein tiefes Eintreten in Seine lebendige Gegenwart. Jesus ist erfahrbar. Ich habe erfahren, dass das Brot ganz heiß wird in meiner Hand und auch die Hände und Arme. Seine heilige Gegenwart ist so gegenwärtig, dass ich nur noch flüstern kann und alles freut sich in mir.

 

Durch Dein Blut Herr Jesus, komm ich vor Deinen Thron. In Gnaden angenommen, erneuert durch Dein Kreuz. Ich bin gerecht gemacht und heilig durch Dein Werk. Für immer will ich die Wunder preisen, die Du aus Liebe tust. Und ich lobe Dich, lobe Dich, lobe Dich, o Herr! Du allein bist würdig, Jesus, des allerhöchsten Lobs! Amen

 

 

 

 

 

Sonntag, 28. Juni 2020

 

Weisheit

 

 Jeremia 9.22: Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines Reichtums.

 

Lieber Freund, wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug sei und mich kenne, dass ich der Herr bin, der  Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden; denn solcher gefällt mir, spricht der Herr.

 

Jeder Mensch ist einzigartig und hat Gaben. Es gibt immer Menschen, die  schöner, klüger, charmanter sind als du und ich. Aber im Glauben haben wir Jesus und Seine Rettung angenommen und wurden eine neue Schöpfung - eine brandneue Kreatur. Jetzt lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Gott liebt Seine Kinder mit bedingunsloser Liebe.

 

So muss sich nun meine Seele - Verstand, Wille, Gefühl -dem Geist unterordnen und wird im Wasserbad des Wortes gewaschen.

Lieber Freund, unsere Seele rebelliert gegen den Geist, weil sie ihren Willen durchsetzen will. Das Rebellieren der Seele und das Handeln des Menschen aus der Seele heraus nennt die Bibel "Fleisch" Fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott. Römer 8.7

 

Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot, um der Sünde willen, der Geist  aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. Römer 8.10

 

Lieber Freund, wenn nun aber Christus in uns lebt, durch den Glauben, haben wir die Weisheit Christi in uns, Sein Denken, Fühlen, Seine Kraft im Heiligen Geist. Der Heilige Geist offenbart uns Dinge, die wir gar nicht wissen können. Jedes Wort, von IHM gesprochen,, baut uns auf, lässt uns die Wahrheit erkennen. Die Weisheit Christi ist so hoch der Himmel über der Erde, übe runserem Denken, Wissen, Fühlen. Nur in Seiner Kraft können wir lieben, vergeben und überwinden.

Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Vers 14. Amen

 

 

 

Samstag, 27. Juni 2020

 

Jesus hat eine Telefonnummer

 

Psalm 50.15 ist die Telefonnummer von Jesus: Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.

 

In meinem Kindergottesdienst habe ich den Kindern diese Rufnummer von Jesus gegeben. Beim nächsten Besuch sagten sie mir, dass ER nicht geantwortet habe. Sie haben die Nummer im Festnetz umgesetzt.

 

Lieber Freund, die Telefonnummer von Jesus ist nie besetzt. Ein Ruf genügt und ER ist da. Jesus, der durch den Glauben in uns lebt, ist uns näher als unser Hemd. Es ist das Wort ganz nah in deinem Mund. Bevor du redest weiß ER schon, was dir auf dem Herzen liegt.

 

Wirf dein Anliegen auf den Herrn; der wird dich versorgen und wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen. Psalm 55.23

 

Wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich, wenn ich wach liege, sinne ich über Dich nach. Psalm 63.7,

Meine Seele hängt an Dir, Deine rechte Hand hält mich.

 

 

Du erhörst Gebet; darum kommt alles Fleisch zu Dir. Psalm 65.3

Ich bleibe stets bei Dir; denn Du hältst mich mit deiner rechten Hand, Du leitest mich nach Deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur Dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn, dass ich verkündige all Sein Tun. Psalm 73,23

 

Jesus, Du bist mein Schutz und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?

 

 

 

 

 

Donnerstag, 25. Juni 2020

 

Die wahre Freiheit

 

 

Johannes 8.31+32: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freimachen.

 

Lieber Freund, Jesus selbst ist das Wort: Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrhett. Johannes 1.14.

 

Jede gesunde Beziehung muss gepflegt werden, sonst bricht sie auseinander. Das kostet uns etwas: Zuwendung. Ein Säugling braucht sehr viel Zuwendung, sonst verkümmert er. Auch Haustiere brauchen Pflege, sei es eine Kuh oder ein Hund, eine Katze. Selbst ein Auto braucht Pflege, sonst fährt es nicht mehr.

 

Wieviel mehr braucht eine geistliche Beziehung Pflege. Jesus ist in die Welt gekommen, um für uns zu sterben und uns zu erlösen. Es hat IHN viel gekostet: Sein Leben. Nun sieht unser Alltag recht geschäftig aus.

 

Lieber Freund, findest du es normal, dass für Jesus wenig Zeit bleibt? Wir sterben geistlich, wenn diese wichtige, ja wichtigste Beziehung, nicht pflegen. Stell dir vor, du bist abhängig von einer Dialyse. Du musst pünktlich und regelmäßig diese Behandlung  vornehmen., weil dein Leben davon abhängt. Sagst du nicht alle Termine ab, um diesen Termin einzuhalten? Ist die Beziehung zu Jesus nicht genauso wichtig? Wir sterben geistlich, wenn wir diese wichtige Beziehung vernachlässigen. Wir sterben geistlich, wenn wir uns nicht zu IHM wenden und Seine Pflege erfahren, von IHM gereinigt werden, falsches Denken ablegen und die Wahrheit erkennen. Jesus will eine Liebesbeziehung mit uns und will, dass wir gereinigt und geheiligt vor IHM stehen. Was kann im Leben wichtiger sein, als diese Gnade, diese unverdiente Gunst.

 

Lieber Freund, wenn euch der Sohn freimacht, so seid ihr  wirklich frei. Amen

 

 

 

 

 

Mittwoch 24. Juni 2020

 

Der treue Menschenhüter

 

Psalm 121.1+2: Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

 

Lieber Freund, manche Täler sind so von Bergen umgeben, dass es eng wird und ich, die ich die Weite liebe, fühle mich eingeengt. Doch dann kommt die Sonne über den Berg, durchflutet jeden Bereich der Berge mit ihren Spitzen, gleitet über die Auen und Häuser und verwandelt alle Enge in eine leuchtende Landschaft und die Schatten fliehen.

 

Ist es nicht auch so in unserem Leben? Probleme können sich türmen wie Berge. Es wird eng um uns; wir verzagen und heben unsere Augen auf zu den Bergen. Woher kommt unsere Hilfe? Sie kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

 

Lieber Freund, der Herr schläft und schlummert nicht und ER wird unseren Fuß nicht gleiten lassen. Auch wenn wir IHN gar nicht spüren, ist ER da und behütet uns. Der Herr ist der Schatten über deiner rechten Hand. Weder die Sonne darf uns schaden noch der Mond. Umgeben von Seiner Liebe und Gegenwart bewahrt ER uns und unsere Seele.

 

Sein Trost ist uns sicher und ER wird uns ermutigen und durchtragen, bis wir die Sonne sehen, die über dem Berg erscheint.

 

Wo Sein Licht in dein und mein Herz scheint, da schmelzen die Berge und wir betreten weites Land. Vertraue dem Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Siehe nur auf IHN und du gehst in ein weites Land. Amen

 

 

 

Dienstag, 23. Juni 2020

 

Evangelium als Kraft Gottes

 

Römer 1.16: Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben.

 

Lieber Freund, jedes Mal, wenn du das Evangelium von Christus hörst, dann hörst du Gottes  gute Botschaft für dich. Gott möchte, dass alle Menschen das Evangelium von Christus hören, weil es die Kraft Gottes für unsere Erlösung ist. Die Kraft Gottes bewahrt dich nicht nur vor der Hölle, sondern wirkt auch in Krankheit, finanziellen Problemen, Schmach, gescheiterter Ehe und in jedem Aspekt deines Lebens.

 

Lieber Freund, nun magst du sagen, dass du das Evangelium von Christus schon oft gehört aber noch nicht erfahren hast. Nun frage ich dich, glaubst du, wenn du es hörst wirklich? Du kannst es nicht im Kopf verstehen, sondern du musst es in deinem Herzen annehmen und glauben. Dann erst kannst du die Kraft der Erlösung Gottes sehen. Die Gerechtigkeit Gottes, die vor Gott gilt, offenbart sich aus Glauben in Glauben. Der Gerechte wird aus Glauben leben.

 

Das heißt mit anderen Worten, dass die Gerechtigkeit kommt, weil du an das Blut Jesu glaubst, das dich gerecht macht und nicht an deine eigenen Werke. Glauben kommt vom Glauben und nicht vom Glauben zu Werken oder von Werken zu Werken.

 

Lieber Freund, die gute Nachricht wird dir nicht gepredigt, dass du siehst, was falsch an dir ist, sondern was richtig ist an dir, durch Jesu vollkommenes Werk auf Golgatha.

 

Die Welt mag wohl sagen, dass die gute Nachricht zu gut ist, um wahr zu sein. Aber für diejenigen, die in Christus Jesus gerecht gemacht sind, ist es eine gute Nachricht, weil sie wahr ist. Amen

 

 

 

Montag, 22. Juni 2020

 

Menschenfurcht

 

Sprüche 29.25: Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den Herrn verlässt, wird beschützt.

 

Lieber Freund, Menschenfurcht hat viele Gesichter. Sie beginnt mit der Frage: was würden die Leute über mich sagen? Allein schon diese Frage lässt  dich nicht mehr frei entscheiden, engt dich ein.

 

Wie reagierst du, wenn du auffällst, wenn dich jemand kritisiert, dir jemand die Schuld gibt, sei es gerecht oder ungerecht?

Jesus hat sich für uns hingegeben und Sein Leben gelassen, damit wir leben können. ER hat all unsere Schmach am Kreuz getragen, Sein Blut für uns vergossen, um uns zu erlösen.

 

Lieber Freund, ist es nicht viel wichtiger zu fragen, was der Herr über dich denkt? Ist es nicht wichtiger IHN zu bekennen, ganz gleich, wie es  bei den Menschen ankommt oder was sie über dich denken?

IHN zu bekennen können wir nicht im Verborgenen tun, wir müssen den Mund auftun und treten damit heraus aus der Menge.

 

Ich war einmal zu einem politischen Gesprächsabend eingeladen worden und hörte zu, wie sie ihre Sorgen und Nöte hin und her drehten. Schließlich sagte ich dem Herrn, dass ich IHN jetzt bekennen werde, ganz gleich, ob sie mich rauswerfen oder den Mund verbieten.

So meldete ich mich und erzählte den Menschen dort, dass wir Probleme ohne Gott nicht lösen können, Wir müssten IHN im Gebet suchen, um Seine Lösung zu finden. Es kam ein großes Schweigen - sie haben mich nicht rausgeworfen, aber sie wollten mich nach einiger Zeit auch nicht mehr hören. Schon auf dem Heimweg sang alles in mir; ich war die ganze Nacht im Lobpreis - es ging mir so gut.

Jesus sagt, wer mich bekennt vor den Menschen, den bekenne ich vor meinem himmlischen Vater.

 

Lieber Freund, wenn wir Menschen mehr fürchten als Gott, sind wir dann noch im Glauben? Ist dann Gott noch die Nummer eins in unserem Leben? Gebührt IHM nicht alle Ehre und Anbetung?

 

Lieber Freund, wenn dich Menschenfurcht  einengt, dann löse dich davon im Namen Jesus und entscheide frei in deinem Herzen, dass du dem Herrn gefallen willst und nur IHM. Amen

 

 

 

 

 

Sonntag, 21. Juni 2020

 

Der ewige Bund

 

Jesaja 59.21: Und dies ist mein Bund mit ihnen, spricht der Herr: Mein Geist, der auf dir ruht, und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, sollen von deinem Mund nicht weichen noch von dem Mund deiner Kinder und Kindeskinder, spricht der Herr, von nun an bis in Ewigkeit.

 

Lieber Freund, die Zusage des Heiligen Geistes macht Mut. Wenn Jesus sagt:"Wer mich liebst, der wird mein Wort halten: und mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen." Johannes 14.23, dann wohnt durch den Glauben die gesamte Gottheit in uns. Das ist eine gewaltige Zusage, ein ewiger Bund.

 

Lieber Freund, die Gnade der Herrn  Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! 2. Korinther 13.13

Was heißt Gemeinschaft? Gemeinschaft ist eine Begleitung, eine Kameradschaft, die niemals abbricht. Es ist eine Freundschaft, die zusammengehört und ständig miteinander kommuniziert.. Diese Gemeinschaft schließt auch unsere Kinder und Kindeskinder ein.

 

Ich hatte zu meinem irdischen Vater einen innigen Kontakt. Alle Probleme konnte ich mit ihm besprechen. Mein Vater wusste wie ich denke und fühle und ich kannte auch ihn. Wenn jemand gesagt hätte, dein Vater hat dies oder jenes über dich gesagt, so hätte ich genau gewusst, ob es stimmt oder nicht.

 

Lieber Freund, wieviel näher ist die Beziehung zum Heiligen Geist, der in uns lebt und sich nach uns sehnt. Der Heilige Geist kennt auch die tiefsten Regungen in dir und mir. ER ist ein Freund, der sich niemals gegen uns richtet, sondern versteht, uns beschenken will. ER ist auch unser Schutz, wenn wir angegriffen werden.

Es ist die Person der Dreieinigkeit, die uns die Herzensanliegen und Tiefen Gottes mitteilt. Freund, bist du nicht auch begeistert? Ein Freund Gottes zu sein ist unfassbare Realität Gottes - unverdiente Gnade.

 

Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen

 

 

Samstag, 20. Juni 2020

 

Die geöffnete Tür

 

 

Offenbarung 3.8: Siehe, ich habe eine Tür vor dir aufgetan, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.

 

Lieber Freund, dieses Wort begleitet mich schon seit den Anfängen meiner Bekehrung. Die Tür ist offen; ich habe Zugang zum Himmel und niemand kann mir diesen Zugang verwehren. Ich kann ein- und ausgehen und niemand kann mich daran hindern. Ich darf mit Jesus auf Seinem Thron sitzen. Durch das vollendete Werk Jesu Christi am Kreuz, haben  wir Zugang zu allen Heilsgütern. Dazu gehört auch eine offene Missionstür.

 

Lieber Freund, Treue und Gehorsam ist gefragt. Gehorsam auch, wenn der Verstand uns etwas anderes sagen möchte. Ich weiß noch, als der Herr uns nach Äthiopien aussandte, ein Kriegsland. Alles in mir schrie: "nein!" Das kannst du mit mir doch nicht machen!

Gott ist so gut. Liebevoll und geduldig hatte ER gewartet bis ich IHM sagen konnte, dass ich in Treue und Gehorsam mit IHM gehen will. Mein Mann und ich wurden überreich gesegnet und bewahrt und wir lernten mehr und mehr auf Jesus zu schauen, IHM zu glauben und zu vertrauen.

 

Lieber Freund, der Herr hat auch vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie schließen. Amen

 

 

 

Freitag, 19. Juni 2020

 

 

Du bist ein Original

 

Psalm 139.14: Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin.

 

Lieber Freund, du bist einzigartig. Niemand auf der ganzen Welt ist so wie du! Gerade so, wie du aussiehst, wie du sprichst, wie du empfindest, was du tust, ist deine Originalität. Du bist unverwechselbar. Darum schauen wir nicht auf andere Menschen, was sie haben, wie sie sind, welche Gaben sie haben, denn sie sind auch Originale.

 

Lieber Freund, als ich ein Teenager war, sah ich meine Nase kritisch an und fand sie zu lang. Gerne hätte ich eine Stupsnase gehabt. Ich war fast bereit, sie ändern zu lassen, als Gott zu mir sprach: "Gerade diese Nase habe ich für dich ausgesucht!" Als ich meinen Mann kennenlernte, fand er meine Nase wunderschön. Herr, ich danke DIR, dass ich wunderbar gemacht bin!

 

Woher kommen nun alle unsere  Verunsicherungen? Wir nehmen uns nicht an, wie wir sind, sondern schauen auf andere Menschen und ihre Gaben. Wir hören, was andere Menschen über uns sagen und glauben es sogar.  Damit verlassen wir unsere Originalität. Unser Fokus ist nicht auf Gott ausgerichtet, der uns sieht und liebt. Allein wie ER uns sieht, liebt und schützt ist wichtig. Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt... Psalm 91

Ein schlechtes Selbstwertgefühl vergisst, dass andere Menschen eventuell auch ein schlechtes Selbstwertgefühl haben könnten. Mehr noch, wir signalisieren anderen Menschen, dass sie so über uns reden dürfen, uns so behandeln dürfen, mit uns so umgehen dürfen.

 

Lieber Freund, steh' auf! Sei ein Original, das Gott in dich hineingelegt hat und das du bist. Erlaube keinem Menschen, dich herabzusetzen. Du bist schön in deiner Originalität. Du bist wunderbar gemacht und die ganze Gottheit lebt in dir: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Johannes 14.23

 

Lieber Freund, wenn Gott durch den Glauben in dir wohnt, was willst du dagegensetzen? Nimm dich an, wie du bist und sei echt! Amen

 

 

 

 

Donnerstag,18. Juni 2020

 

 

Sein Wort

 

Psalm 119.105:  Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Dein Wort ist in meinem Munde süßer als Honig. Dein Wort macht mich klug...

 

Lieber Freund, denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist Richter der Gedanken und Sinne des Herrn. Hebräer 4.12

 

Als ich mich bekehrte, war ich so erfüllt mit der Gegenwart des Herrn.  Ein Hunger nach dem Wort Gottes hatte mich erfaßt und ich verbrachte jede freie Minute, um in der Bibel zu lesen. Auf meine Frage, womit ich IHM dienen könne, hörte ich: "Du wirst predigen in der Kraft des Heiligen Geistes." Da lachte ich, denn ich konnte mir das nicht vorstellen.  Es war IHM ernst damit und mir war es etwas mulmig, was ER mit mit vorhaben könnte. So ließ ich mich einfach von IHM  führen. Der Heilige Geist setzte mich Stück für Stück frei.

 

Lieber Freund, auf einer Frauenkonferenz bei Innsbruck wurde eine  internationale Bibelschule angeboten. Ein Pastor aus Südafrika hatte sie mitgebracht und führte sie in Innsbruck durch. Der Herr ermutigte mich diese Bibelschule zu besuchen, da sie auch als Fernbibelschule angeboten wurde.

Meine Bedenken, ich könnte es nicht durchhalten so alleine zu studieren, musste ich ablegen. Ich sprang ins "kalte Wasser" und meldete mich an. Jeden Tag, von 22 -24 Uhr studierte ich zwei Jahre lang und konnte alle Semester mit Prüfungen abschließen. Die Abschlußprüfung war dann in Innsbruck und wir wurden ausgesegnet. Es war Gottes Gnade, dass ich durchgehalten habe. Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig!

 

Lieber Freund, wenn Gott dir etwas sagt, wird es geschehen. Wenn du etwas auf dem Herzen hast, was dir aber unmöglich scheint, so wirf alles  "unmöglich" weg und spring ins "kalte Wasser". Gott ist mit dir und Seine Kraft ist auch in dir mächtig. Amen

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 17. Juni 2020

 

Alles hat seine Zeit...

 

Prediger 3.1: Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.

 

Lieber Freund, Urlaub machen hat seine Zeit, sich auf Urlaub freuen hat seine Zeit, Vorbereitungen treffen hat seine Zeit und endlich in Urlaub fahren hat seine Zeit.

 

Auftanken im Urlaub hat seine Zeit, viel unternhmen im Urlaub hat seine Zeit, den Alltag zurücklassen  hat seine Zeit und wieder heimfahren hat seine Zeit und wieder wohlbehalten angekommen zu sein, hat seine Zeit.

 

Wir schwelgen noch in Erinnerungen und tauschen aus, alles hat seine Zeit.

 

Lieber Freund, aber von allem können wir nichts festhalten. Es gleitet an uns vorbei. Gott hat alles schön gemacht, zu Seiner Zeit. Die Ewigkeit hat ER uns ins Herz gelegt. Bei allem, lieber Freund, kannst du ergründen, was Gott tut? Vers 11: Bei allem, was Gott tut, das besteht für ewig, man kann nichts dazutun noch wegtun. Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird,, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist. Vers 14+15

 

Prediger 3.12: da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben, Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.

 

Lieber Freund, schaue, dass dein Fokus auf Gott gerichtet ist. Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott auf den ich hoffe. Psalm 91

Freue dich und genieße dein Leben. Amen

 

 

 

 

 

Dienstag, 16. Juni 2020

 

 

Gebt nicht auf!

 

Römer 5.5: Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden.

 

Lieber Freund, Josef, der  Sohn Jakobs, hatte eine großartige Verheißung von Gott. Aber kurz nach dieser Offenbarung veränderte sich sein Leben dramatisch. Er wurde von seinen Brüdern in einen Brunnen geworfen und später als Sklave verkauft und ist wohl auch nicht liebevoll behandelt worden. Josef war ein Teenager. Aber Gott war mit ihm. Er wurde von der Frau des Potifar verleumdet, kam unschuldig ins Gefängnis und es dauerte viele Jahre, bis sich die Verheißung Gottes erfüllte. Josef hätte bitter werden und sich gegen Gott wenden können. Aber Josef hielt an Gott fest und erfuhr in allen Widrigkeiten Gottes Segnungen.

 

Auch David, der Hirtenjunge, hatte eine Verheißung: Er wurde von Samuel zum König von Israel gesalbt. Er hatte keine Zeit sich mit  der Verheißung zu beschäftigen. König Saul verfolgte ihn hartnäckig und wollte ihn töten. Auch David hielt an Gott fest und wurde nicht bitter. Er lebte mit Gott und pries IHN. Es dauerte noch lange Zeit, bis Gottes Verheißung eintraf und er König von Israel wurde.

 

Lieber Freund, vielleicht hast du schon lange eine Berufung und in deinem Leben ist diese Berufung noch nicht sichtbar geworden. Da sind Menschen, die dir das Leben schwer machen. Sie gehen dir ganz schrecklich auf die Nerven. Das lässt sich nur ganz schwer abschütteln. Aber jetzt ist es wichtig, dass du an Gott festhältst, IHN weder anklagst noch bitter wirst. Das Problem bist du selbst. Du musst lernen in deinem Herzen weit zu werden. Je weiter dein Herz wird, um so leichter kannst du mit diesen Stolpersteinen umgehen.

 

Lieber Freund, rückblickend kann ich sagen, dass alle Menschen, die mich genervt haben, mich weitergebracht haben. Durch diese Menschen konnte ich mich so entwickeln, wie ich es mir nicht hätte vorstellen können. Im Nachhinein bin ich dankbar für diese Stolpersteine. Ich habe mich wie eine Kravatte um Jesu Hals gelegt.

 

Lieber Freund, was immer in deinem Leben geschehen mag, halte an Gott fest und an deiner Berufung. Gib nicht auf! Amen

 

 

Montag, 15. Juni 2020

 

Gott der mich sieht...

 

Psalm 139.5: Von allen Seiten umgibst Du mich und hältst Deine Hand über mir.

 

Lieber Freund, Gott kennt uns besser als wir uns kennen. ER weiß, wie ER uns erheitert, wie ER uns aufmuntert, wie ER uns  tröstet. Jesus kennt jeden einzelnen Menschen und betreut jeden Menschen sehr individuell, als wärst  du der einzige Mensch auf der Welt.

 

Lieber Freund, ich war nicht gut gelaunt, als ich in einer Stadt durch die Straßen lief. Es war ein herrlicher Tag, Sonnenschein und blauer Himmel. Überall  fröhliche Menschen, die  Eis aßen und den Tag genießen konnten. Ich weiß nicht mehr, was mich innerlich so bewegte, dass ich den Kopf hängen ließ.

Ich kam an einem Brunnen vorbei, sah den Frosch aus Metall mit Krone und Kugel. Während ich den Frosch betrachtete, sprach der Heilige Geist zu mir:"Küss mich und du hast einen Königssohn!" Von einer Minute zu der anderen, erfasste mich eine Heiterkeit und ich lachte und lachte. Aller Frust war verschwunden.

 

Lieber Freund, Gott kennt auch dich. ER weiß, wie ER dich zum Lachen bringt. Ob du gehst oder liegst, so ist ER um dich, Er kennt alle deine Gedanken. Bevor du sie aussprichst, antwortet ER dir.

 

Lieber Freund, die Erkenntnis ist zu wunderbar, zu hoch, um sie zu verstehen. Für mich selbst ist Gott das größte Wunder selbst von allen Seinen Wundern.

 

ER ist lebendige Realität! Amen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 14. Juni 2020

 

 

Jesus Christus Gottes Sohn

 

Johannes 3.16: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass ER Seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

 

Lieber Freund, denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass ER die Welt richte, sondern dass die Welt durch IHN gerettet werde. ER kam in die Welt und ER war das Licht, aber die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht. Vers 17

ER kam in Sein Eigentum und die Seinen nahmen IHN nicht auf. Wie viele IHN aber aufnahmen, denen gab ER Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an Seinen Namen glauben. Johannes 1.11+12

 

Lieber Freund, wie schwer muss es für den Vater im Himmel gewesen sein, Seinen Sohn so leiden zu sehen und dennoch gab es keinen anderen Weg, als Seinen unschuldigen Sohn für uns sterben zu lassen, damit wir leben.

Das Gesetz ist durch Mose gekommen; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Johannes 1.17

 

Lieber Freund, Jesus hat nicht nur für Seine Jünger gebetet, sondern auch schon für uns, als wir noch gar nicht da waren: Johannes 17, 20-22: Ich bitte aber nicht alleine für sie (die Jünger) sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie DU, Vater, in mir bist und ich in Dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass DU mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die DU mir gegeben hast, damit  sie eins seien, wir wir eins sind.

 

Vers 24: Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die DU mir gegeben hast; denn DU hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war. Vers 26: Und ich habe ihnen Deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der DU mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.

 

Vers 37: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

 

Lieber Freund, ist das nicht eine wirklich frohe Botschaft? So wie Jesus  und der Vater eins sind, so ist Jesus mit uns eins und zieht uns in diese Gemeinschaft hinein. Amen

 

 

 

 

 

Samstag, 13. Juni 2020

 

 

Gottes Sieg

 

Lukas 23.43: Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.

 

Lieber Freund, einer von denen die mit Jesus gekreuzigt wurden, bat Jesus sich seiner zu erbarmen. Jesus antwortete ihm, dass er noch heute mit IHM im Paradies sein werde.

Dieser Verurteilte erlebte als Einziger die Taufe ganz persönlich. Er war mit Jesus gekreuzigt worden und hatte Anteil an seiner Auferstehung. Römer 6.3+4: Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christu Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

 

Lieber Freund, als Jesus starb, war Sein Leib tot. Nicht aber Sein Geist. Sein Geist ist hinabgestiegen in das Reich des Todes. Hat Jesus im Totenreich gepredigt? Konnten sich die Menschen  im Totenreich  für IHN entscheiden und erlöst werden?

 

In Epheser 4.8+9 steht geschrieben: ER ist aufgefahren zur Höhe und hat Gefangene mit sich geführt und hat den Menschen Gaben gegeben (in der Lutherübersetzung: und hat das Gefängnis gefangen geführt) Dass ER aber aufgefahren ist, was heisst das anders, als dass ER auch  hinabgefahren ist in die Tiefe der Erde. Der hinabgefahren ist, das ist derselbe, der aufgefahren ist über alle Himmel, damit ER alles erfülle.(siehe auch Psalm 68.19)

 

Matthäus 27.51+52: Als Jesus starb, siehe der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke, von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf und gingen aus den Gräbern nach Seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

 

Lieber Freund, was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Lukas 24.5 Jesus lebt, mit IHM auch du und ich.

Amen

 

 

 

 

Freitag, 12. Juni 2020

 

 

Von der Stellung zum Nächsten

 

 

Lukas 6. 16+17: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.

Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben.

 

In der evangelischen Kirche stellte ein Pfarrer von der JVA einige seiner Leute  aus dem Gefängnis vor und ermutigte die Kirchengemeinde sich in der JVA einzubringen.

 

Lieber Freund, da kam mir der Gedanke im Gefängnis Malunterricht anzubieten. Ich hatte zwar keine Erfahrung mit Gefängnisarbeit; aber Gott, der mich ermutigt hat, war ja bei mir.

Ich war in der geschlossenen Männerabteilung, hatte dort einen Malraum und einen Schrank für meine Malutensilien.

 

Es kamen viele Männer und ich war erstaunt, wie viele Gläubige im Gefängnis saßen. Wir fingen an Gott zu loben und zu preisen und luden Jesus ein, mit uns zu malen und uns freizusetzen. Ich brachte ein Bild mit, das ich gemalt hatte - einen Anhaltspunkt.

 

Die neuen Malschüler waren so kreativ und begabt, dass ich aus dem Staunen nicht herauskam. Wir wurden eine feste Gebetsgemeinschaft und ich predigte das Evangelium. Ihr Hauptgebetsanliegen war, dass Jesus sie früher entlassen solle. Und Gott erhörte ihr Gebet. Mit einem Schlag, wurden sie alle entlassen.

Ich musste eine neue Gruppe aufbauen, die auch begabt und gläubig war. In der neuen Gruppe erlebten wir sogar ein Heilungwunder. Einer der Teilnehmer hatte einen Tumor diagnostiziert bekommen. Wir machten uns im Glauben eins und haben für ihn gebetet. Beim nächsten Treffen, ein strahlendes Gesicht, der Arzt konnte den Tumor nicht mehr finden.

So lobten und priesen wir Gott mit lauter Stimme. Unser Gesang schallte durch die Gänge des Gebäudes.

 

Lieber Freund, nach fast drei Jahren stoppte Gott meine Arbeit im Gefängnis. ER hatte Neues geplant.

 

Der Geist des Herrn ist auf mir, weil ER mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium  den Armen; ER hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn. Lukas 4.18.

 

Dieses Wort hat Jesus über sich gesagt. Aber dieses Wort gilt auch für uns: Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch!

 

Lieber Freund, der Herr will auch dich gebrauchen. Suche Sein Angesicht und lasse dich senden, die Werke zu tun, die der Herr vorbereitet hat. Vergiss nicht, Jesus lebt in dir und in mir. Wir sind reich an Gnade. Amen

 

 

 

 

Donnerstag, 11. Juni 2020

 

 

Danklied der Erlösten

 

Jesaja 12.6: Jauchze und rühme Tochter Zion; denn der Heilige Israels ist groß bei dir!

 

Lieber Freund, schauen wir uns die einzelnen Stationen in unserem Leben an, so können wir erst im Nachhinein erkennen, wie Gott uns bewahrt und gesegnet hat. Gerade unangenehme Menschen in unserer Vergangenheit haben uns motiviert vorwärts zu gehen. Türen, durch die wir gerne gegangen wären, gingen zu, andere gingen dafür auf. Aber im Rückblick mussten wir erkennen, dass die neuen Wege viel segensreicher waren, als unsere Wege aus eigener Kraft.

 

Lieber Freund, wir sind bei Gott geborgen. ER ist unser Heil und unsere Kraft!

Ohne IHN kann und will ich nicht leben. Petrus hat gesagt: "Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: DU bist der Heilige Gottes." Johannes 6.68+69

 

Lieber Freund, in all unserer Bedrängnis, Berge von Arbeit, Probleme, spricht Gott tröstende Worte: : "Jauchze und rühme Tochter  Zion: denn der Heilige Israels ist  groß bei dir! "Seine tröstende Worte bauen mich sofort auf. So spricht ER auch zu dir.

 

Lobsinget dem Herrn, denn ER hat sich herrlich bewiesen. Solches sei kund in allen Landen! Jesaja 12.5

Lieber Freund, wir dürfen aus Seiner Gnade leben mit Jauchzen und Rühmen. ER ist groß bei mir und bei dir.

 

Lobe den Herrn und vergiß nicht, was ER dir Gutes getan hat... Psalm 103 Amen

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 10. Juni 2020

 

 

Taufe und neues Leben

 

Römer 6.3+4: Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

 

Lieber Freund, in der evangelischen Kirche in Addis Abeba, war Kindtaufe. Der Pfarrer in der evangelischen Kirche in Addis Abeba bat mich in meiner Kinderstunde, die Kinder auf die Taufe vorzubereiten. Ich war als Kind getauft und hatte mir ehrlich gesagt bisher keine Gedanken über die Taufe gemacht. So nahm ich die Bibel und las alles, was über die Taufe in der Bibel stand. Dabei fiel mir auf, dass durch die ganze Bibel ein Dreierschritt verzeichnet war: Sie hörten das Wort Gottes, nahmen es im Glauben an und ließen sich taufen.

 

Lieber Freund, als Kind habe ich das Wort nicht gehört, nahm es im Glauben auch nicht an und wurde getauft. Ob es ein gläubiger Pfarrer war, wusste ich auch nicht.

So redete ich mit Jesus darüber. Die Aussage mit Christus Jesus am Kreuz zu sterben durch Untertauchen und durch Auftauchen an Seiner Auferstehung teilzuhaben, das bewegte mein Herz. Ich wollte das erleben. Mein Wunsch war, dass mich jemand im Stillen so tauft. Unser Pfarrer schien mir nicht der richtige Ansprechpartner. Aber mein Wunsch biblisch getauft zu werden, verstärkte sich in mir.

 

Kurz vor Pfingsten flog ich nach Deutschland. Eine Pfingstgemeinde führte an Pfingsten eine Taufe durch. Ich durfte mich einreihen.

Lieber Freund, es war ein großer Schritt. Es gab Menschen, die mich davon abhalten wollten und andere, die mit mir übereinstimmten und mich ermutigten, den Schritt zu gehen. Ich schaute auf Gott und ER bestätigte den Tauftermin dreimal. Ich bekam ein Wort vom Herrn, das ich in mein Gebetstagebuch schrieb: Psalm 32.8: Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.

Bei der Taufe sprach der Pastor den Taufspruch aus, den ich vorher aufgeschrieben hatte. Dazu kam noch ein Bild, das ich gemalt hatte, mit dem gleichen Wort, das in Addis Abeba hing.

 

Lieber Freund, nach der Taufe  war mir sehr bewusst, dass ich Jesus gehörte im Leben und im Sterben. Ich bin Sein Eigentum. Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur;  das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden. 2. Korinther 5.17, 19+20

Denn Gott ist in Christus und versöhnte die Welt mich sich selber und rechnete ihnen ihre Sünde nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: lasst euch versöhnen mit Gott!

 

Lieber Freund, oder weißt du nicht, dass alle, die auf Christus Jesus getauft sind, die sind in Seinen Tod getauft? Amen

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 9. Juni 2o2o

 

 

Ruhe und finde Gnade

 

Lukas 2.40: Das Kind aber wuchs und wurde stark, voller Weisheit, und Gottes Gnade war bei ihm.

 

Lieber Freund, das Wort sagt, dass die Gnade Gottes auf Jesus war. Wenn die Gnade Gottes auf Jesus war, meint das, dass ER gesündigt hat? Nein, Jesus hat nicht gesündigt. 2. Korinther 5.21: Denn ER hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

Es musste wohl eine andere Erklärung geben, warum Gottes Gnade auf Jesus war, obwohl ER nicht gesündigt hatte.

 

Lieber Freund, das Wort Gnade wurde zum ersten Male in 1. Mose 18.3 erwähnt. Und Noah fand Gnade vor dem Herrn. Die Bedeutung von Noahs Namen ist "Ruhe". So erzählen die Verse uns, dass die Ruhe Gnade gefunden hat. Mit anderen Worten, wenn du ruhst, findest du Gnade.

 

Die Gnade Gottes war auf Jesus, weil ER ein Leben in Ruhe und Vertrauen auf Seinen Vater geführt hat. Jesus sagt: "Der Sohn kann nichts aus sich heraus tun. ER kann nur das, was ER den Vater tun sieht. Johannes 5.19

 

Lieber Freund, genauso kommt Gnade auf dich, wenn du ruhst und Gott vertraust. Wenn du ein eigensinniges Kind hast, höre auf an ihm herumzunörgeln und vertraue Gott das Problem zu lösen. Sage Jesus:"Jesus, ich befehle diesen Jungen in Deine Hände. Ich kann ihn nicht verändern, aber Du kannst es." Oder aber, du hast einen anhaltenden Schmerz in deinem Körper. Bring dieses Problem zu Jesus und sage IHM:"Ich händige dir all meine Sorgen aus, was die Schmerzen angehen. Arbeite DU an den Schmerzen.  Wenn das Problem vorbei ist, dann preise Gott und danke IHM.

 

Lieber Freund, so lebe dein Leben in Ruhe. Habe diese Grundhaltung. Sage Jesus, dass du nichts aus dir selbst kannst -bleibe einfach in Ruhe und vertraue IHM.

Gottes Gnade kommt über dich, wenn du ruhst und IHM vertraust. Amen

 

 

 

Montag, 8. Juni 2020

 

Lalibela

 

Jesaja 41.10: Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch. Ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.

 

Lieber Freund, ich flog mit einer kleinen Militärmaschine nach Lalibela im Norden Äthiopiens. Eine Delegation aus Brüssel war gekommen und so konnte ich mitfliegen. Hohe Berge und Schluchten erstreckten sich unter uns. Mir war es mulmig zumute. Meine Flugangst  wollte in mir hochsteigen, sah nicht aus dem Fenster. Da spürte ich die Gegenwart des Herrn, es war mir als würde ER mich in die Arme nehmen. In Seinen Armen fühlte ich mich geborgen und konnte mit IHM zusammen die unter uns liegende Lanschaft anschauen. Ich konnte frei und frohen Herzens den Flug genießen, die Landschaft in mich aufnehmen - war frei von Flugangst bis heute.

 

In Lalibela sind die Kirche nach unten in den Fels gebaut. Vom Dach nach unten gebaut  und jeder Bauabschnitt war von oben nach unten ausgeschachtet und verlief in einem unterirdischen Kirchenzentrum. Da diese Kirchen im Gelände nicht sichtbar waren, hatten sie alle Kriege überdauert und waren erhalten geblieben.

Auf Treppen stiegen wir zu den Kirchen hinunter, um sie zu besichtigen. Rundbögen, Säulen, Gewölbe, alles von oben nach unten gebaut.

 

Diese Kirchen zählen zu den Weltwundern.

 

Lieber Freund, Gott will uns beschenken. ER hat uns geschaffen und liebt jeden Menschen individuell heiß und innig. ER spricht auch individuell mit jedem Menschen. Wir sind wunderbar gemacht. Amen

 

 

 

   

 

 

Sonntag, 7. Juni 2020

 

Heilungswunder

 

Jesaja 53.4: Fürwahr, ER trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten IHN  für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber ER ist um unserer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf IHM, auf dass wir Frieden hätten, und durch Seine Wunden sind wir geheilt.

 

Lieber Freund, so kann ich freimütig zu Jesus kommen und IHN bitten, dass ER aufgrund dessen, was ER am Kreuz getragen hat, mich von dieser Krankheit freisetzt und Seine Heilungskraft mich durchfließt.

 

Ich erinnere mich an einen Morgen in Addis Abeba. Unser Frauenteam von der evangelischen Kirche in Addis Abeba wollte sich treffen. Etwas in Eile habe ich noch eine Bratensoße vorbereitet. Ich rührte das Fett in der Pfanne und füllte nach und nach die noch fehlenden Zutaten dazu. Wie es auch immer geschehen war, plötzlich ergoß sich der Pfanneninhalt über meinen Arm und Hand. Erschrocken hielt ich meinen roten Arm und Hand unter den Wasserhahn. Ärztliche Hilfe ist in Äthiopien nicht so schnell zu finden.

 

Ich schaute auf Jesus, der auch heute noch heilt, ging in mein Gebetszimmer und bat Jesus mich zu heilen. Dabei streckte ich IHM meinen Arm entgegen, legte meine gesunde Hand über den Arm und sprach: "Im Namen Jesus sei geheilt!"

 

Lieber Freund, als ich meinen Arm betrachtete,  war keine Verbrennung mehr sichtbar. Nur ein winziger roter Streifen zeigte, dass da etwas gewesen war. Obwohl ich geglaubt hatte, dass Jesus heilt, war ich sprachlos. Ich staunte fassungslos: "ER hat es getan!"

 

Es ist ein Unterschied, ob ein anderer Mensch geheilt wird, oder ob es einen selbst betrifft. Eine tiefe Ehrfurcht ergriff mich. Später habe ich es einer Missionarin erzählt und wir haben uns beide gefreut und Gott gedankt.

 

Lieber Freund, glaube an Jesus und Sein vollendetes Werk am Kreuz für dich und du wirst Seine Wunder erleben. Amen

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 6. Juni 2020

 

Der Verlobungsring

 

Hosea 2.21+22: Ich will mich mit dir verloben für alle Ewigkeit, ich will mich mit dir verloben in Gerechtigkeit und Recht, in Gnade und Barmherzigkeit. Ja, in Treue  will ich mich mit dir verloben, und du wirst den Herrn erkennen.

 

Lieber Freund, eine Missionarin von Jugend mit einer Vislion war erkrankt und ich bot ihr an, sich in unserem Haus in Addis Abeba auszukurieren.

So hatten wir intensive Glaubensgespräche, Zeugnisse und Gebet. Ein Zeugnis bewegte mein Herz. Sie erzählte mir,dass sich ihre Glaubensfreundinnen von Jesus einen Verlobungsring erbeten hätten. Sein Ring lang in der jeweiligen Schublade des Besitzers. Das erinnerte mich an Nonnen.

 

Lieber Freund, ich wollte auch einen Verlobungsring vom Herrn. Aber Sein Ring sollte nicht in meiner Schublade liegen. Es fehlte mir jede Idee, wie das aussehen oder ER es angehen könnte.

 

Kurz darauf hatte ich den Eindruck, dass Gott mich fragt: "Soll der Ring aus Silber oder Gold sein?" Ich überlegte kurz und entschied mich für einen Ring aus Gold, denn ich hatte überwiegend Goldschmuck.

Wie ich den Ring bezahlen würde, ohne es meinem Mann erklären zu müssen, war mir noch schleierhaft, denn mein Haushaltsbudget war gering, weil die Bezüge nach Deutschland überwiesen wurden.

 

Einen Tag vor meinem Geburtstag hörte ich den Heiligen Geist: 'Lass' uns den Ring kaufen!" "Herr, ich habe kein Geld!", antwortete ich.  "Du hast den Zehnten" hörte ich. Nein, den Zehnten kann ich nicht nehmen, der ist doch für die Armen!" entgegnete ich. "Ist der Zehnte mein Geld oder nicht?" "Herr, es ist Dein Geld!" antwortete ich.

 

Wolfgang war unterwegs und so fuhr ich in die Stadt. Es gibt viele Juweliere in Addis Abeba. Gleich beim ersten zeigte mir die Verkäuferin einen Ring, der mir fast den Atem raubte. Zwei Ringe, die mit einem Kreuz verbunden sind - Sein Ring und mein Ring in einem Ring. Dieser Ring lag wie ein Diadem vor mir und er passte ganz genau. Noch nie hatte ich so einen schönen Ring gesehen und er war der einzig in der ganzen Stadt.

Bevor ich den Ring noch einmal anprobieren konnte, hatte ihn die Verkäuferin gut verpackt und verschnürt. Ich musste noch warten. Mein Geburtstag war erst am nächsten Tag.

 

An meinem Geburtstag schloß ich mich in meinem Gebetszimmer ein und zog den Ring an. Ich dankte dem Herrn mit großer Freude.

 

Was würde mein Mann sagen? Beim Frühstück schaute Wolfgang kurz auf den Ring, sagte aber nichts - bis heute nicht. Amen

 

 

 

 

Freitag, 5. Juni 2020

 

 

Der Fluggast

 

Matthäus 18.20: Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

 

Lieber Freund, wieder einmal flog ich nach Äthiopien. Ich hatte ein Seelsorgebuch im Gepäck und freute mich, es in Ruhe zu lesen. Der Platz neben mir war leer und ich wünscht mir vom Herrn, dass er auch leer bleiben möge

 

Das Flugzeug füllte sich, nur noch neben mir blieb ein Sitz frei. Der letzte Passagier, ein Saudi, nahm den Platz ein. Ich liebäugelte schon mit meinem Buch, als mein Nachbar das Gespräch suchte. Auf seine Frage erzählte ich ihm, dass ich kirchlich engagiert sei. Ob ich Christ sei oder Namenschrist, fragte er mich. Nun war ich hell wach und ganz Ohr. Ich sagte ihm, das ich mit Jesus leben würde und ER mein ganzes Denken sei. Und wenn wir jetzt mit dem Flugzeug abstürzen? fuhr er fort. "Dann bin ich in Jesu Armen und für immer bei IHM!", erwiderte ich.

Inzwischen kam das Mittagessen. Aber nach zwei Stunden stand es immer noch vor uns. Ich hatte ihm so viel von Jesus zu erzählen, dass wir einfach nicht zum Essen kamen. Überall war schon abgeräumt, aber niemand störte uns.

 

Ich hätte mir gewünscht besser Englisch  zu sprechen. So musste ich ihm meine fehlenden Worte,  immer umschreibend erklären. Das Wort Seelsorger umschrieb ich mit "Soulhealer" (counselor) womit er etwas anfangen konnte.

Wir waren im Landeanflug auf Jiddah. Er verließ das Flugzeug. Beim Abschied bedankte er sich bei mir und sagte: "Nach nie hat mir jemand so gut das Evangelium erklärt!" Dreimal kam er zurück und bedankte sich immer wieder. Da wusste ich, dass Gott diesen Mann schon gut vorbereitet hatte und auch weiterführen wird.

 

Lieber Freund, wie bei einem Ball, dem die Luft rausgeht, sank ich glücklich und erschöpft in meinen Sitz. Sechs Stunden hatte ich ihm das Evangelium erklärt - meine Lieblingsbeschäftigung. Noch zwei Stunden waren es bis Äthiopien.

 

Beim Landeanflug beschenkte mich der Herr mit einem so feurigroten Abendhimmel, wie ich ihn nie vorher oder nachher mehr gesehen habe.

 

Wer mich bekennt vor den Menschen, den will  ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.

Wer mich aber verleugnet, vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater. Matthäus 10.11+13

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 4. Juni 2020

 

 

Von der Nachfolge

 

Lukas 9.23: Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.

 

Lieber Freund, es gibt eine Geschichte, die erzählt, dass sich ein Mann bei Gott beschwert hat, weil ihm sein Kreuz zu schwer sei. Und Gott sagte ihm, suche dir ein anderes Kreuz aus, du hast die Wahl.

 

Der Mann hob ein Kreuz nach dem anderen auf und legte es sich auf die Schulter. Endlich fand er ein Kreuz, das leichter war als sein eigenes und sich besser tragen ließ. Aber nach einiger Zeit drückte das Kreuz gewaltig auf seinen Schultern. Wieder ging er zu Gott und bat um ein anderes. Wieder hatte er die Wahl und er probierte sie alle aus. Dann fand er ein Kreuz, das zu passen schien. Er nahm es und bemerkte, dass es sein eigenes Kreuz war. Dankbar nahm er es an.

 

Lieber Freund, hast du schon einmal Menschen beneidet, die ein scheinbar besseres Leben haben; denen alles gelingt, die scheinbar sorglos sind, die reich sind und das Leben genießen können?

 

Aber, wenn du genau hinschaust, hast du sie so richtig fröhlich gesehen? Wieviele sind einsam und werden mit ihrem Leben nicht fertig. Vielleicht brauchen sie auch Bodygards oder stehen so in der Öffentlichkeit, dass sie nicht alleine in der Stadt bummeln können, ohne fotografiert zu werden. Jeder hat sein Kreuz zu tragen. Davon ist keiner ausgeschlossen.

 

Wir sind alle abhängig von der Gnade Gottes, die uns hält und führt.

Ich fuhr einmal in Äthiopien mit dem Auto durch die Stadt, hatte Kleidung im Auto, als ein Jugendlicher zu mir kam, dessen Hose nur noch vorne Stoff hatte. Ich gab ihm eine Hose aus dem Auto heraus. Als ich ihn später sah, trug er die Hose, mit Schnüren in der Taille passend gemacht. Sein ganzes Gesicht strahlte und ich werde nicht vergessen, wie seine Augen leuchtenden.

Als ich nach Frankfurt zurückflog und die Menschen sah, die am Flughafen an mir vorbeigingen, erschreckten mich ihre Augen. Sie waren tot und freudlos. Wer war nun glücklicher, die äthiopischen Kinder in Fetzen oder die gutsituierten Europäer? In all ihrer Armut sind die Menschen in Afrka viel froher als bei uns und sie haben Zeit.

 

Lieber Freund, welchen Nutzen  hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst  oder nähme Schaden an sich selbst? Matthäus 16.26

 

 

 

Mittwoch, 3. Juni 2020

 

Befreiung vom Gesetz

 

Galater 4.4: Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen.

 

Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist  seines Sohnes gesandt in unsere Herzen, der da ruft: "Abba, lieber Vater!" Galater 4.6

Kinder aber sind Erben. Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. Galater 3.9 Wir sind durch den Glauben auch Nachkommen Abrahams.

 

Lieber Freund, versuche nicht aus eigenen Anstrengungen gesegnet zu werden. Deine eigenen Werke machen dich nicht gerecht. Du darfst die Gnade Gottes frei empfangen. Bleibe durch den Glauben in der Gnade, der unverdienten Gunst durch das vollendete Werk von Jesus Christus. Lass dich beschenken.

 

Der Teufel will uns verunsichern: "Wie kannst du gesegnet werden, wenn du gerade Gottes Gesetz gebrochen hast? Bist du sicher, du verdienst es?"

Nein, wir verdienen es wirklich nicht. Aber wir dürfen zu unserem himmlischen Vater kommen und IHM sagen:"Vater, ich danke Dir, dass ich aus Deiner Gnade leben darf. Danke für Deine unverdiente Gunst in meinem Leben, durch das Blut Jesu!"

 

Wir sind nicht mehr Knechte des Gesetzes, sondern Kinder Gottes und Erben in Jesus Christus. Amen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 2. Juni 2020

 

Einsamkeit

 

Psalm 25.16: Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend.

 

Lieber Freund, obwohl Jesus in den Gläubigen lebt, uns näher ist als unser Hemd, können wir uns doch manchmal einsam fühlen. Als ich einmal Heilig Abend allein verbringen musste, spürte ich etwas davon. Zwar sang ich dem Herrn Lobpreislieder, der Tisch war schön gedeckt, aber es fehlte mir jemdand, mit dem ich den Abend austauschen und feiern konnte.

 

Einsamkeit ist ein Schmerz, der richtig weh tut. Es gibt Menschen, die Einsamkeit leben wollen, andere müssen Einsamkeit ertragen. Es gibt Mitmenschen, die Einsamkeit suchen, weil es schmerzt oder um zu fliehen. Manchmal ist Einsamkeit auch ein Mittel, um sich zu schützen.

 

Es gibt aber auch Menschen, die leiden an einem Mangel an Einsamkeit. In einer Großfamilie leben sie so nah beieinander. Sie sehnen sich danach alleine zu sein.

 

Ein Kind, das den Mutterleib verlässt, fühlt sich einsam. Es wurde nach neun Monaten von der Mutter getrennt. Es gibt Kinder, die Mühe haben, diese Trennung zu leben.

 

Lieber Freund, wenn wir einen Menschen verlorene haben, mit dem wir viele Jahre gelebt und geliebt haben, da kommt Einsamkeit in uns hinein. Man kann mit vielen Menschen zusammen sein aber sich tief einsam fühlen. Es gibt auch eine psychologische Einsamkeit, wenn andere Menschen uns nicht verstehen. Auch in der Ehe können wir einsam sein, wenn der Partner uns nicht sieht und versteht.

 

Einsamkeit entsteht auch, wenn wir krank sind. Da sind wir von anderen Menschen abgeschnitten.

 

Wie gehen wir nun mit Einsamkeit um? Jesus lebt durch den Glauben in uns. ER ist da. Wir wenden uns IHM zu und bitten den Heiligen Geist uns zu berühren und in diese Einsamkeit zu kommen und in all den Schmerz, der sich angehäuft hat.

 

Lieber Freund, so kannst du mit Gott reden:

 

Herr Jesus, ich bringe Dir meinen ganzen Schmerz. Er zerstört mich von innen heraus und ist so schwer für mich. Ich lasse den Schmerz herauskommen, den ich verborgen habe, Aber Herr, ich möchte, dass sich heute etwas verändert. Ich will mich von dieser Einsamkeit trennen und will, dass mich der Schmerz der Einsamkeit verlässt. Komm handle Du, Heiliger Geist, hole alles aus mir heraus, was schmerzt. Dieser Schmerz macht meine Gefühle kaputt und lässt Glück und Freude nicht in mir aufkommen. Ich danke Dir, Heiliger Geist, dass Du mich hörst, mich liebst und gerne hilfst und dass Du viel mehr tust, als ich beten kann. Amen

 

 

 

 

Pfingstmontag, 1. Juni 2020

 

Das Wort Gottes

 

 

Johannes 1.1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

 

Lieber Freund, das Wort Gottes ist nicht einfach ein Wort, das man liest und spricht. Gottes Wort ist ein Same, der Kraft hat, ein lebendiger Same. Das Wort ist Gottes Natur.

 

Je mehr wir das Wort lesen, umso mehr werden wir innerlich verändert, wenn wir glauben und mit dem lebendigen Wort in Verbindung stehen. Der natürliche Mensch, ohne Gott, sammelt Sinnerkenntnisse: er wurde verletzt, schlecht behandelt, nicht anerkannt etc. Die Folge davon sind Wut, Eifersucht, Rache, Depression etc.

Ein Mensch, der an Jesus glaubt und mit IHM lebt, liest das Wort und wird Stück für Stück gereinigt, geheilt, getröstet, befreit. Füllt das Wort Gottes einen Menschen total aus, so kann nichts Negatives mehr in ihm Wurzeln schlagen.

 

Lieber Freund, wie gehe ich nun mit dem Wort Gottes um? Wenn ich sage, dass Gottes Wort eine Kraft ist, die lebendig macht, dann habe ich einen Umgang mit der Person, die das Wort spricht. Jesus ist das Wort. Das Wort ist eine Lebenskraft und will in dir wohnen. Jesus sagt: "Durch meine Wunden bist du geheilt!" Glaubst du das?

 

Als Jesus vom Geist Gottes in die Wüste geführt wurde, damit ER von dem Teufel versucht wurde, antwortete Jesu ihm: "Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes geht. Matthäus 4.4

 

Lieber Freund, hast du schon Gottes Stimme gehört, ein Wort, das ER dir in einer bestimmten Situation gab? Es ist eine Kraft, die tief ins Herz geht und all dein Sorgen löst sich auf. Vielleicht fragst du dich, wie erkenne ich Gottes Stimme. Sein Reden basiert immer auf Seinem Wort. ER wird dir nie eine Bußpredigt halten, sondern Seine Liebe wird durch dich fließen und du wirst so aufgebaut und lebendig gemacht. Wenn Gott redet,  dann weißt du es einfach, dass ER es ist. Es wird nie etwas Negatives sein.

 

Ungläubige, die nicht dem Wort glauben, brauchen ständig Bestätigung und sind abhängig von Menschen.

 

Lieber Freund, das Wort Gottes ist ein Same. Der Same hat Kraft und macht lebendig. Amen

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

Pfingstsonntag, 31. Mai 2020

 

 

Der Heilige Geist erfüllte sie

 

Apostelgeschichte 2.4: und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in anderen Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

 

Lieber Freund, ich half in Äthiopien in einer Mission, hielt kleine Andachten, die ins Amharische übersetzt wurden. Amharisch ist die Landessprache in Äthiopien und nicht leicht zu erlernen. Aber ich lernte fleißig Wort für Wort.

 

An einem Tag las ich in der Bibel: "und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in anderen Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen."

Lieber Freund, ich war begeistert, sah eine Möglichkeit die amharische Sprache zu sprechen, ohne sie erlernen zu müssen. Sofort bat ich den Herrn, ER möge die amharische Sprache in mir freisetzen. Ich betete anhaltend, eindringlich, aber nichts geschah.

 

Ich fuhr in Urlaub nach Deutschland und war bei christlichen Freunden eingeladen. Die Gastgeberin  erzählte mir, dass sie gestern im Gebetskreis war und sie hätten in "Sprachen" gebetet. Ich schaute unverständlich und sie erklärte mir das Sprachengebet, was auch Zungengebet heißt.

 

Dieses Sprachengebet wollte ich absolut haben. Es ging mir nicht mehr um Amharisch. So wie Paulus schreibt : 1. Korinther 14.15: Ich will beten mit dem Geist und will auch beten mit dem Verstand; ich will Psalmen singen mit dem Geist  und will Psalmen singen mit dem Verstand. Paulus sagt auch in Vers 18: ich danke Gott, dass ich mehr in Zungen rede als ihr alle.

 

Lieber Freund, ich musste noch vier Wochen warten, bis der Herr es mir schenkte. Gerade als in unserer Familie etwas Trauriges geschah und ich nicht mehr beten konnte, beschenkte mich der Herr mit Seiner Liebe und einem tiefen Frieden. Meine Singsprache im Geist ist eine andere als die Gebetssprache im Geist.

 

Die Zungenrede ist ein direktes Reden mit Gott durch den Heiligen Geist. Ein sicheres Zeichen, dass ein Mensch wiedergeboren ist. Es ist eine wirkliche Sprache, die wir nicht erlernt und auch in der wir nicht gesündigt haben. Es ist das Gnadengebet.

Ich hatte einmal in der Seelsorge eine Frau, die kein Englisch sprach.

Als sie jedoch in Zungen redete, sprach sie ein Altenglisch und ich konnte jedes Wort verstehen.

 

Lieber Freund, fürchte dich nicht und strecke dich nach den Geistesgaben Gottes  aus. Die Zungensprache ist die Voraussetzung für die prophetische Gabe und andere Geistesgaben. Amen

 

 

Samstag. 30. Mai 2020

 

Leben aus der Gnade

 

Galater 2.20: Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben hat.

 

Lieber Freund, ich mag Petrus mit all seinen Schwächen. Paulus hat ihn überführt, als Petrus mit den Heiden aß, was Juden nach dem Gesetz nicht durften. Nun Petrus durfte mit den Juden essen, denn er lebte durch Jesus Christus aus der Gnade. Aber als die Juden kamen, zog er sich von den Heiden zurück und wurde wieder vom Ansehen her jüdisch. Petrus fürchtete einfach die Kritik der Juden. Heute würde man sagen, er war konfliktscheu.

 

Paulus sprach zu Petrus: Vers 14: Wenn du, der du ein Jude bist, heidnisch lebst und nicht jüdisch, warum zwingst du dann die Heiden, jüdisch zu leben?

 

Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch die Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Jesus Christus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch die Werke des Gesetzes; denn durch die Werke des Gesetzes wird kein Mensch gerecht. Vers 16.

 

Lieber Freund, die Gerechtigkeit kommt nicht durch das Gesetz. Würde die Gerechtigkeit durch das Gesetz kommen, so wäre Christus vergeblich gestorben. Wir sind mit Christus Jesus gekreuzigt und dürfen durch den Glauben aus der Gnade leben - ganz unverdient. Alle unsere Sünden hat Jesus am Kreuz gelassen. So loben wir den Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns erlöst und befreit hat.

 

Lieber Freund, freue dich! Du hast Zugang zum Vater in Christus Jesus. Du bist durch Glauben gerecht gemacht. Christus Jesus hat das Gesetz erfüllt, das niemand halten konnte. Wir leben im neuen Bund - in der Gnade. Amen

 

 

 

Freitag, 29. Mai 2020

 

 

Siehe, ich bin bei euch!

 

 

Psalm 91.10-11: Es wird dir kein Unglück begegnen, und keine Plage wird sich deinem Zelt nähern. Denn ER hat seinen Engeln über dir befohlen, dich auf allen deinen Wegen zu behüten.

 

Lieber Freund, fühlst du nicht die Liebe des Vaters in diesen Worten? Wie eine Mutter-Henne, die ihre Flügel über ihre Kücken ausbreitet, um sie zu beschützen, will uns Gott mit seinen "Federn" bedecken und unter seinen Flügeln haben wir Zuflucht. So fürchte dich nicht! Gehe im Glauben und im Sieg. Dein himmlischer Vater liebt dich und wacht über dir.

 

Lieber Freund, vor Jahren besuchte ich ein Seminar in Bern und übernachtete in der Jugendherberge. Ein schmaler einsamer Weg führte zur Jugenherberge, am Regierungsgebäude vorbei. Die Seminare dauerten meist bis 22 Uhr und später und jeden Abend, wenn ich diesen Weg gehen musste, bat ich Gott um Seinen Beistand. Es ging die ganze Woche gut.

Am letzten Tag, bat ich Jesus wieder, dass ER mich begleiten solle. So ging ich den Weg hinunter und sah plötzlich zwei Männer auf mich zukommen, der eine von der rechten Seite und der andere von der linken. Ganz in der Nähe war auch die Drogenszene. Ich war schon zu weit unten, um umzukehren. Plötzlich hörte ich Schritte einer Frau, die den Weg herunterkamen. Die Frau war ganz schnell bei mir und wir gingen gemeinsam. Die Männer wichen zurück. Die Frau sprach nur kurz, dass es unheimlich sei und ich bejahte es. Forschen Schrittes kamen wir unten an.

Ich schlug meinen Weg zur Jugendherberge ein und verabschiedete mich von der Frau. Nach wenigen Metern drehte ich mich um, weil mir aufgefallen war, dass die Frau eigentlich keinen Weg eingeschlagen hatte, aber die Frau war nicht mehr da, die Straße war leer.

Wie war ich Gott dankbar; Er hatte mein Gebet erhört und  mir einen Engel geschickt.

 

Lieber Freund, dein himmlischer Vater wacht auch über dich. Und ER hat ein Heer  von Engeln, die dich auf all deinen Wegen begleiten und über dir wachen. Amen

 

 

 

Donnerstag, 28. Mai 2020

 

Das Kommen des Heiligen Geistes

 

Und als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren sie alle einmütig an einem Ort zusammen. Apostelgeschichte 2 ff

 

Da hörte man plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind, und das erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

 

Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie von Feuer, und setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen;

und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen  Sprachen zu reden und zu sprechen, wie der Geist ihnen eingab.

 

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.

 

Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.

 

Sie waren alle entsetzt, wunderten sich und sagten zueinander: Sind denn nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa?...

 

Gibt es das Reden im Heiligen Geist auch heute noch? Ja, jeder, der Jesus liebt und IHN in sein Herz eingeladen hat, ist eine neue Schöpfung im Heiligen Geist und  ist versiegelt im Geist mit dem Geist Gottes. Die Seele muss noch gewaschen werden im Blut Jesus und durch das Wort Gottes. Das ist ein lebenslanger Prozess.

 

Lieber Freund, wenn  du Jesus bittest, mit dem Heiligen Geist erfüllst zu werden, wird dir der Heilige Geist eine oder mehrere Sprachen zuteilen, die du nicht gelernt und in der du nicht gesündigt hast. Es ist ein direktes Reden mit Gott, du kannst die Sprache sprechen und aufhören, laut und leise. Es ist ein Gnadengebet. In einer Notlage kannst du mit Gott reden, und Gott hilft dir sofort und gibt dir einen tiefen Frieden.

 

Lieber Freund, wenn du in eine innige Gemeinschaft mit Jesus kommen willst, so lasse dich mit dem Heiligen Geist erfüllen. Strecke dich aus nach dem Gnadengebet. Millionen Menschen sprechen in anderen Sprachen. Paulus hat mehr in Sprachen gesprochen und gesungen als alle: 1. Korinther 14.18.+39: Darum Brüder, bemüht euch um Weissagung und verbietet nicht, in Zungen zu reden. Amen

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 27. Mai 2020

 

Rede nur!

 

Apostelgeschichte 18.9+10: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden: denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.

 

Ich hatte eine große Kinderarbeit aufgebaut, die wuchs und sehr gesegnet war. Im Altenheim sangen wir und die Menschen waren berührt von der Liebe Gottes, die die Kinder ausstrahlten; die Leute weinten und nahmen Christus in ihre Herzen auf.

 

Lieber Freund, überall gaben die Kinder Zeugnis, was sie mit Jesus erlebt hatten. So war unsere Jesus-Family, wie wir uns nannten, recht bekannt geworden. Aber plötzlich gab es Gegner, die mich verleumdeten. Es kam so weit, dass ich mich vor einem großen Presbyterium verantworten musste. Ich war bereit wie eine Löwin für meine Kindergruppe zu kämpfen und den Lügen zu begegnen.

 

Lieber Freund, auf dem Weg zum Presbyterium sprach der Heilige Geist zu mir: "Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden!"

Du kannst dir vorstellen, lieber Freund, wie mich die  Ansprache des Heiligen Geistes ermutigt hat. Gestärkt stellte ich mich dem Presbyterium. Ruhig und sachlich konnte ich alle Fragen beantworten und sie fanden nichts an mir, was sie mir hätten vorwerfen können. Die Kinderarbeit ging weiter. Alle Ehre sei Gott! ER ist ein Freund, wie keiner ist.

 

Erstaunlich ist, dass alle, die mich verleumdet hatten, nicht mehr da sind und ich habe nichts damit zu tun. Gott hat auch heute noch ein großes Volk in der Stadt und möchte, dass die Menschen sich IHM zuwenden. Besonders die Kinder liegen IHM am Herzen.

 

Lieber Freund, der Herr will auch dir heute sagen: "Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt." Amen

 

 

 

 

 

Dienstag,26. Mai 2020

 

In Jesus Christus haben wir Vollmacht

 

Lukas 10.19: Jesus sagt: "Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden."

 

Lieber Freund, Jesus Christus hat auf Golgatha nicht nur den Sieg für unsere Sünden, unsere Krankheiten errungen, sondern in IHM haben wir auch Vollmacht über den Feind, der durch das Blut Jesus besiegt ist.

Diese Vollmacht hat viele Gesichter.

 

Lieber Freund, meine Mutter hat mir im Krieg dreimal das Leben gerettet.

Sie war klein mit einem aufrechten Gang, sehr kreativ, eher ängstlich und vorsichtig, aber wenn es darauf ankam, war sie eine Löwin. Wir saßen in einem Bunker, der besonders sicher galt. Alle Mütter mit Kleinkindern waren darin untergebracht. Vor einem Bombenangriff ging ein Verantwortlicher durch den Bunker und bat die Mütter ihre Kinder im Kinderwagen zu lassen, um sie nicht zu beunruhigen.

Meine Mutter tat immer das, was sie für richtig hielt. Sie nahm mich aus dem Sportwagen, stellte mich auf eine Bank an der Wand, auf der sie saß und legte mir ein Kissen auf den Kopf. Ich stand noch nicht lange auf der Bank, als das Licht ausging und die Decke des Bunkers herunterfiel. Alle Kleinkinder waren tot; ich durfte leben.

 

Ein anderes Mal spazierten wir mit Verwandten über ein großes Feld. Überraschend kamen plötzlich Tiefflieger und schossen auf uns. In einer Vertiefung legten wir uns flach und meine Mutter legte sich über mich. Sie war bereit gewesen für mich zu sterben. Aber die Schüsse trafen uns nicht.

 

Ein weiteres Mal, der Krieg war gerade zu Ende, die Sieger standen vor unserem Wohnort. Alle Frauen mit Kindern waren im Keller des Schulhauses untergebracht, der gut verschlossen war.

Plötzlich wurde die Tür aufgebrochen, ein Mann mit MG stand im Raum und alle starrten den Mann an. Meine Mutter ging auf den Mann zu und mit nur einem Satz : "Ici civil! Raus!", jagte sie den Mann davon.

 

Von wem hatte meine Mutter diese Vollmacht? Durch ihren Mut zu handeln, konnte sich Gott mit Seiner Kraft in ihr manifestieren. Wer bereit ist sein Leben hinzugeben, der setzt Gottes Kraft frei und wir können Seine Wunder sehen. Wer hat meiner Mutter eingegeben, ihr Kind aus dem Wagen zu nehmen? Gott konnte sie gebrauchen, weil sie nicht abhängig war von der Meinung anderer Menschen. Nicht zu vergessen sind die vielen Gebete von Tante Anna, Schwester meines Vaters, die uns mit ihrem Mann durch den Krieg "gebetet" hat. Gott hört jedes Gebet.

 

Lieber Freund, wir haben in Jesus Christus Vollmacht. Jesus sagt: Matthäus 17.20: denn wahrlich ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berg: "Heb dich dorthin!", so wird er sich heben und euch wird nichts unmöglich sein. Dieser Berg kann auch heißen: "Ici civil!" Raus!"

 

Habe Mut deinen Berg zu erkennen und davonzujagen, denn der Herr, dein Gott ist mit dir bei allem, was du tust! Amen

 

 

 

Montag, 25. Mai 2020

 

 

Sei nicht betrübt über Verlust und Verschwendung

 

 

Lukas 15.22-23: Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring ab seine Hand und Schuhe an seine Füße und bringt das bemästete Kalb und schlachtet es; lasst uns essen und fröhlich sein.

 

Lieber Freund, was würdest du sagen, wenn dein Sohn, dem du ein reiches Erbe gegeben hast, eines Tages kriechend nach Hause käme, nachdem er wirklich sein Erbe durch ein zügelloses Leben vergeudet hat?

Im Gleichnis vom verlorenen Sohn, sagte der Vater nicht ein Wort über Verlust und Verschwendung, obwohl sein Sohn in der Tat sein Erbe verschwendet hat. Der Vater sah nur seinen Sohn, der heimkam, als eine Gelegenheit ihm seine Liebe zu zeigen und ihm zu erstatten, was er verloren hat.

 

Lieber Freund, wie der Vater in dem Gleichnis, so möchte unser himmlischer Vater uns umarmen und uns zeigen, wie sehr ER uns liebt. Es bereitet IHM große Freude, uns zu erstatten, was wir verloren haben.

Vielleicht hast du kürzlich etwas verloren oder du bist zerknirscht, dass etwas verschwendet wurde durch eine schlechte Entscheidung von dir.

Gott sieht nicht auf die Endgültigkeit von Verlust und Verschwendung auf dem Weg, den du gehst. Wenn du zu  IHM kommst und bringst du IHM dein Problem, sieht ER die Gelegenheit, dich wieder herzustellen bei allem, was verloren und verschwendet wurde.

 

Freund, vielleicht fühlst du dich wie sich der vorlorene Sohn gefühlt hat nämlich weit weg von deinem himmlischen Vater oder du fühlst dass du IHN enttäuscht hast. Sei nicht verzagt. Die Wahrheit ist, dass in dem Moment, wenn du zu  IHM kommst, stellt ER dich sofort wieder her: gibt dir Ehrenkleidung, eine Halskette, den Ring der Autorität, um deine Autorität und Herrschaft zu deklarieren, und die Sandalen an deinen Füßen, die Diener nicht tragen, um dich wieder als Sohn in Seinem  Haus einzusetzen.

 

Lieber Freund, ER versichert dir, dass du niemals deine Sohnschaft verloren hast. ER feiert deine Rückkehr zu IHM  und schlachtet ein fettes Kalb, weil du sein geliebtes Kind bist, das ER pflegt.

 

Freund, in deines Vaters Haus bist nicht nur unter vollem Schutz, sondern du erfreust dich auch Seiner unerschopflich reichen Versorgung und bedingunslose Liebe. Amen

 

 

 

Sonntag, 24. Mai 2020

 

Lasse dir von Jesus die Füße waschen

 

 

Johannes 13.8: Petrus sagte zu Jesus: "Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen!" Jesus antwortete ihm: "Wenn ich dich nicht wasche, so hast du keinen Anteil an mir!"

 

Lieber Freund, kannst du dir vorstellen, dass der Herr dir die Füße wäscht? Petrus konnte es nicht. Er antwortete IHM: " Herr, wie kannst du  mir die Füße waschen?" - Das hätte ich wohl auch gesagt.

 

Lieber Freund, siehe, was der Herr ihm antwortete: "Petrus, wenn ich dir nicht die Füße wasche, dann hast du keinen Anteil an mir!" Was ihm der Herr sagen will: "Petrus, du kannst nicht mit mir überfließen; du kannst nicht mit mir in einem geistlichen Amt gehen, im Dienst und effektiv sein, wenn du dir nicht die Füße von mir waschen lässt!" Petrus verstand: "Herr, nicht nur meine Füße, auch die Hände und das Gesicht!"

 

Ich war einmal in der Schweiz auf einem Seminar und zum Abschluß wurde allen Teilnehmern vom Leitungsteam die Füße gewaschen. Ich kann Petrus sehr gut verstehen. Es hat mich große Überwindung gekostet. Es dauerte eine Weile, bis ich Frieden bekam.

 

Lieber Freund, als wir Jesus als unseren Herrn und Retter angenommen haben, sind wir ganz in Seinem Blut gebadet und gereinigt worden und das für die Ewigkeit. Sein Blut hat uns für immer perfekt gemacht. Wir brauchen nur noch die Füße gewaschen zu bekommen, weil wir in der Welt gehen und unsere Füße Staub und Schmutz aufnehmen, der uns stolpern lässt.

 

Lieber Freund, wir, die Gemeinde sind gewaschen und gereinigt durch das Wasserbad des Wortes. Je mehr wir unter die gesalbte Lehre kommen, die uns Christus erkennen lässt, durch das Wort, je mehr schreitet unsere Reinigung fort. Und so, wie unsere Füße gewaschen sind, anstatt zu stolpern,werden wir laufen und sogar rennen.

 

Lieber Freund, Jesus möchte, dass wir sitzen und uns von IHM dienen lassen durch das Waschen unserer Füße. So erhalten wir eine tiefere Offenbarung von Jesus selbst. Freund, das ist es, was uns den Sieg in unserem täglichen Lauf gibt. Amen

 

 

 

Samstag, 23. Mai 2020

 

 

Frieden mit Gott

 

Römer 5.1: Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.

 

Lieber Freund, als Gott dich gerettet hat, hatte ER nicht nur dich im Sinn, sondern dich und dein ganzes Haus. Apostelgeschichte 16.31 steht geschrieben: "Glaube an den Herrn Jesus Christus, und du und dein Haus wirst selig!"

Das heißt nun nicht, dass bei deiner Bekehrung automatisch deine ganze Familie gerettet wurde. Es meint, dass du eine große Tür für Gott geöffnet hast, durch die ER Zugang in das Leben deiner Familie hat und jedes Familienmitglied berühren kann.

 

So sei nun nicht besorgt über unerrettete Familienmitglieder. Vertraue Gott, ER weiß , wie ER sie berühren und erreichen kann. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Römer 5.5

Wir brauchen Geduld. Manche Familienmitglieder bekehren sich noch auf dem Sterbebett. Ein einziger Ruf:"Jesus vergib mir und errette mich!" genügt, dass jemand gerettet wird und in Frieden einschlafen kann.

 

Lieber Freund, Gottes Wunsch ist es, dein ganzes Haus zu retten. Es steht geschrieben in Apostelgeschichte 2.21: "Und es soll geschehen, wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden."

Aber vielleicht gehst du augenblicklich durch eine harte Zeit und die Umstände sagen etwas ganz anderes. Vielleicht wirst du abgelehnt, weil du Jesus nachfolgst und verspottet, schau nicht auf die Umstände, sondern schaue auf Jesus und das Kreuz. Lasse dich nicht entmutigen. Bleibe dran! Der Friede Gottes wird einziehen. Amen

 

 

 

Freitag, 22. Mai 2020

 

 

Gott füllt allen Mangel aus...

 

Philipper 4.19: Mein Gott aber wird alles, wessen ihr bedürft, erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.

 

Lieber Freund, die Nachrichten, die auf uns einströmen können uns verunsichern. Hautnah erleben wir die Nachrichten von Arbeitslosigkeit, Kriege, Unfälle, Krankheiten und Wirtschaftskrisen etc.

 

Aber Gott möchte nicht, dass wir hilflos und verängstigt sind, was immer auch die Weltsituation sagt. Fürchte dich nicht, denn Gott will allen Mangel ausfüllen.

 

Lieber Freund, ich war auf den kapverdischen Inseln und wollte mit dem Schiff von einer Insel zur anderen fahren. Wir konnten noch nicht in das Schiff einsteigen. Am Quai lag ein Ferkel in einem Sack und schrie jämmerlich. Mir tat das Tier leid und ich stand auf, legte meine Hand auf den Sack und sprach: "Friede sei mit dir, im Namen Jesus!" Augenblicklich wurde das Tier ruhig. Etwas später konnte es sich in aller Ruhe befreien und lief vergnügt auf dem Quai herum. Der Besitzer hat es wieder eingefangen, aber es schrie nicht mehr.

 

Später auf dem Schiff war hoher Wellengang. Um mich herum waren nur kranke Passagiere. Mein Mann sagte zu mir, ich solle nicht auf die Wellen schauen, sondern mir einen Fixpunkt suchen. Ich richtete meine Augen auf eine Nachbarinsel in der Ferne. Während ich die Insel mit meinen Augen festhielt, lobte ich Gott mit Lobpreisliedern und die Seekrankheit  konnte mir nichts antun.

 

Lieber Freund, schaue nicht auf die Umstände oder die schlechten Dinge, die in der Welt passieren, sonst wirst du "weltkrank". Stattdessen schau auf Jesus, so wird dein Herz fest und zuversichtlich. Gott will allen Mangel ausfüllen. Amen

 

 

 

Donnerstag, 21. Mai 2020 - Himmelfahrt

 

 

Die Ankündigung des verheißenen Heiligen Geistes

 

 

Jesus aber spracht zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, die Zeiten und Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat; sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!

 

Und als ER  dies gesagt hatte, wurde ER vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm IHN auf vor ihren Augen weg. Und als sie unverwandt zum Himmel blickten, während ER dahinfuhr, siehe da standen zwei Männer in weißer Kleidung bei ihnen,

 

die sprachen: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht zum Himmel. Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr IHN habt in den Himmel auffahren sehen!

 

Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, welcher Ölberg heißt, der nahe bei Jerusalem liegt, einen Sabbatweg entfernt.

Apostelgeschichte 1. 7-12 - Schlachter Bibel

 

 

 

 

 

 

Freitag, 22. Mai 2020

 

 

Richte den Blick nur auf Jesus...

 

 

Philipper 4.19: Mein Gott aber wird alles, wessen ihr bedürft, erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.

 

Lieber Freund, die Menschen fühlen sich verunsichert bei den Nachrichten, die weltweit auf sie einströmen. Durch die Medien wie Fernsehen und Zeitungen sind die Geschehnisse hautnah gerückt. Wir lesen von Krankheiten, Arbeitslosigkeit, Kriege, Unfälle, Wirtschaftskrisen etc.

 

Aber Gott möchte nicht, dass wir hilflos und verängstigt sind. Was auch immer die Weltsituation sagt, fürchte dich nicht, denn Gott will allen Mangel ausfüllen.

 

Lieber Freund, ich saß am Quai auf den Kapverdischen Inseln und wir wollten mit dem Schiff von einer Insel auf die andere fahren. Wir konnten noch nicht in das Schiff einsteigen und jemand hatte ein Ferkel in einem Sack am Quai abgelegt. Das Ferkel in dem Sack schrie furchtbar und wollte aus dem Sack herauskommen. Mir tat das Ferkel so leid und ich konnte es nicht mehr schreien hören. Also stand ich auf, ging zu dem Ferkel, legte meine Hand auf den Sack und sprach: Friede sei mit dir, im Namen Jesus! Augenblicklich kam Friede in das Tier; es hörte auf zu schreien und war ruhig. Zu meiner Freude schaffte es das Tier sich aus dem Sack in aller Ruhe zu befreien und spazierte fröhlich auf dem Quai. Der Besitzer fing es wieder ein, aber es schrie  nicht mehr.

 

Später auf dem Schiff war hoher Wellengang und Seekrankheit war vorprogrammiert. Mein Mann sagte mir,  ich solle nicht nicht auf die Wellen schauen, sondern mir einen Fixpunkt aussuchen. Ich richtete die Augen auf die Nachbarinsel. Um mich herum waren nur kranke Passagiere. Während ich die Narbarinsel  mit meinen Augen festhielt, konnte ich Gott mit lauter Stimme loben und preisen und alle Anzeichen von Seekrankheit verschwanden.

 

Lieber Freund, schaue nicht auf die Umstände oder schlechten Dinge, die in der Welt passieren, sonst wirst du weltkrank. Stattdessen schau auf das unerschütterliche Wort Gottes. So wird dein Herz Fest und unerschütterlich und Gott wird allen Mangel ausfüllen- Amen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 20. Mai 2020

 

Gelehrt bei Gott selbst

 

Hebräer 8.11: Und es wird keiner seinen Mitbürger lehren oder seinen Bruder und sagen: erkenne den Herrn! Denn sie werden mich alle kennen von dem Kleinsten bis zum Größten.

 

Lieber Freund, die evangelische Kirche in Addis Abeba war nicht nur Gottesdienstzusammenkunft, sondern auch Heimat. Alles, was die deutsche Sprache sprechen konnte, traf sich dort regelmäßig. Da gab es Evangelische, Katholische, Freikirchliche, Missionare - wir waren alle einer in Christus Jesus. Natürliche auch alle Äthiopier, die deutsch verstanden.

 

Ich hielt mit einer Missionarin den Kindergottesdienst. Es war eine große Gruppe von 3 bis 12 Jahren. Das ist eine große Spannweite. So entschied ich mich die Größeren anzusprechen, denn die Kleineren würden es wieder hören. Aber wenn die Großen gehen, kommen sie nicht mehr.

 

Die Großen taten sich schwer. Plötzlich sagte die Dreijährige:"Ich will es euch erklären!" und legte los. Von diesem Tag an habe ich niemals mehr gesagt, dass Dreijährige zu klein seien und es noch nicht verstehen. Der Heilige Geist hatte das kleine Mädchen gelehrt und es kam auch aus einem gläubigen Elternhaus. Lukas 18.17: "Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen."

 

Lieber Freund, lasse den Heiligen Geist auch in deinem Leben wirken und begrenze IHN nicht. Es ist kein Mensch zu jung und kein Mensch zu alt; es  ist kein Mensch zu weit weg, dass der Heilige Geist ihn nicht erreichen und an ihm wirken könnte.

 

Gott sagt uns, dass keiner den anderen lehren wird, weil alle den Herrn kennen werden, die Kleinsten und die Größten, einschließlich der Kinder.

 

Lieber Freund, empfange gerade Gottes Wort. Glaube und vertraue dem Heiligen Geist, dass ER dich gerade jetzt lehren möchte. Amen

 

 

 

 

Dienstag, 19. Mai 2020

 

Sorge dich nicht

 

Matthäus 6.26: Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht die Scheunen und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?

 

Lieber Freund, mein Mann und ich sind nach Äthiopien ausgesandt worden. Dort war Bürgerkrieg. Das war keine leichte Entscheidung.

 

Unsere Kinder waren im Studium und wohnten nicht in unserem Haus. Was sollte ich mit dem Haus machen? Ich überlegte hin und her und dann gab ich Jesus die Schlüssel in die Hände.  Ich hatte keine Lösung. Kurze Zeit später klingelte es und unsere Nachbarin frage mich, was ich mit dem Haus machen würde, wenn ich in Äthiopien sei. Ich sagte ihr, dass ich Jesus den Haustürschlüssel gegeben hätte. Nein, sagte sie, geben sie mir den Schlüssel, wir passen auf ihr Haus auf. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Sie hat das Haus fünf Jahre gepflegt und wenn wir in Urlaub kamen, stand ein Kuchen auf dem Tisch, als wären wir nie fortgewesen.

Das kann man mit Geld gar nicht bezahlen, was diese Frau für uns getan hat. Eine tiefe Verbundenheit ist geblieben.

Ich konnte Gott nur noch danken und IHN loben und preisen.

 

Lieber Freund, es steht geschrieben: Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlässt um meines Namens willen, der wird's hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben. Matthäus 19.29

Ich hatte keine Ahnung, was mich in Äthiopien erwarten würde. Meine Erwartung an eine Wohnung war sehr gering, denn es ist ein armes Land. Ich ging unter der Gnade Gottes und Friede war in mir.

Unsere Kinder und Freunde brachten mich zum Flughafen. Unsere christliche Gemeinschaft verabschiedete mich mit dem Lied: Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen. Bleib in Seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst. Auch unser Hund musste in einer Box mitreisen.

 

Lieber Freund, wie staunte ich, als ich das Haus sah, das Gott für uns ausgesucht hatte. Ein Haus mit riesigen Fenstern, verschiedenen Wohnebenen mit Parkett- und Marmorböden und weiße Möbel - eine kleine Villa. Das alles wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Freund, was ich sagen will, wir waren Gott gehorsam und ER sorgte für uns. Gott schenkte auch meinem Mann beruflichen Erfolg in seinem Projekt. Wir bauten beide Straßen: Mein Mann als Bauingenieur für das Land und ich für den Herrn - eine gesegnete Zeit in allem Bürgerkrieg.

 

Lieber Freund, sorge dich nicht! Vertraue Jesus! Arbeite in der Wirtschaftlichkeit Gottes und vertraue auf Sein großes Herz für dich und genieße dein Leben. Amen

 

 

 

 

 

 

Montag, 18. Mai 2020

 

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

 

Matthäus 25.40: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

 

Lieber Freund, Jesus war es immer wichtig, dass sich die Gläubigen lieben und annehmen. ER hat Sein Leben für alle dahingegeben.

Kann ich aber meinen Nächsten lieben, wenn ich mich selbst nicht annehmen kann? Freund, wir brauchen die Liebe Gottes, um uns und den Nächsten zu lieben. Aus eigener Kraft kann ich Gott, mich selbst und andere nicht lieben.

 

Es kommt noch etwas dazu: Liebe deine Feinde! Matthäus 5.44: Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für einen Lohn haben? Nun, was heißt eigentlich lieben konkret? Lieben hat nichts mit guten Gefühlen zu tun. Liebe ist erkennen, was hilft dem Nächsten weiter, um auf seinem Lebensweg zu gehen. Es gibt ein Lied: Brich mit dem Hungrigen dein Brot, sprich mit dem Sprachlosen ein Wort, sing mit dem Traurigen ein Lied, teil  mit dem Einsamen dein Haus.

 

Lieber Freund, nun gibt es aber Menschen, die Grenzen überschreiten und dir verbal zusetzen, bis du wütend wirst und dein Friede gefährdet ist. Liebe ist dann, solchen Menschen Grenzen zu setzen und das in höflicher, freundlicher Form. Das ist nicht einfach, besonders wenn alles in dir kocht. Es geht nur über Vergebung und beide müssen lernen, der Grenzüberschreiter und der Grenzensetzende. Das ist ein Übungsfeld für beide mit Hinfallen und Aufstehen. Aber im Überwinden liegt ein großer Sieg: die Liebe.

 

Ich habe mir zur Gewohnheit gemacht schnell zu vergeben. Nicht weil ich es kann, sondern weil Jesus es gesagt hat. ER hat mir alle meine Schuld vergeben, wie kann ich da einem Mitmenschen die Schuld anrechnen wollen? Gott hat keine Lieblingskinder und liebt bedingungslos. ER hat uns vorgelebt, wie man liebt bis zum Tode am Kreuz: Vater, vergibt ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!

ER allein ist unser Maßstab. Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1. Johannes 5.4 Amen

 

 

 

Sonntag, 17. Mai 2020

 

Freue dich!

 

Nehemia 8.10: Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.

 

Lieber Freund, in der Bibel kommt das Wort "Freue dich!"sehr oft vor. Warum muss der Heilige Geist uns das immer wieder sagen? Da ist jemand, der uns die Freude nehmen möchte. Dem Teufel gefällt es nicht, wenn wir uns freuen. Er ist besiegt am Kreuz von Golgatha. Das Blut Jesu hat uns von Schuld, von Krankheit, vom Gesetz und all unserem Mangel befreit.

 

Lieber Freund, schauen wir auf unsere Situation, da kann keine Freude aufkommen. Schauen wir dagegen auf Jesus und was ER für uns getan hat, so kommt Freude in uns auf. Alle Sorge um Familie, Finanzen, Gesundheit, Beziehung, Beruf etc dürfen wir bei IHM abgeben und IHM

vertrauen, dass ER uns hilft.

 

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da bekam ich fast täglich das Wort"Fürchte dich nicht!" Es war mir gar nicht bewusst, dass ich mich fürchtete. Die Furcht war unterschwellig gegenwärtig. Ich musste mich entscheiden, Gott ganz und gar zu vertrauen und die Furcht loszulassen. Sogleich kam Freude in mich  hinein.

 

Lieber Freund, lebe jesusbewusst. Mache dir jeden Tag bewusst, dass Jesus gegenwärtig ist, Seine Augen liebevoll auf dir ruhen und nicht strafend. Mache dir bewusst, dass du gerecht gemacht bist durch das Blut Jesu am Kreuz von Golgatha. Mache dir bewusst, dass du erlöst bist und sprich es aus! Freude wird dich erfüllen und Dankbarkeit. Es bringt dich zum Tanzen und Springen. Du darfst aus der Gnade leben, ganz unverdient.

 

Psalm 34.6: Die auf den Herrn sehen, werden strahlen vor Freude. Amen

 

 

 

 

 

Samstag, 16. Mai 2020

 

 

Dir gebührt unser Lob

 

Matthäus 26.30: Und als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.

 

Lieber Freund, es bewegt mich, dass Jesus gesungen hat. Selbst in dieser schweren Nacht, die IHM bevorstand. Wenn wir Gott anbeten und IHN loben und preisen, dann ist der Himmel offen. Wieviel mehr noch als Jesus gesungen hat, da sang der ganze Himmel gleich mit.

 

Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in euren Herzen und sagt Dank dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

Epheser 5.19 +20

 

Lieber Freund, Gott zu ehren war mir immer sehr wichtig und ich singe auch gerne. Ich singe auch gerne in unserem nahgelegenen Wald.

Wieder einmal sang ich aus ganzem Herzen, war alleine im Wald, als ein Ehepaar um die Ecke kam. Ich verstummte und wollte sie vorbeigehen lassen. Aber sie kamen auf mich zu und fragten mich nach dem Chor, den sie gehört hatten. Hier ist kein Chor, erwiderte ich. Aber sie bestanden darauf, dass sie ganz deutlich einen Chor gehört hätten. Schließlich gestand ich ihnen, dass ich gesungen hatte. Sie baten mich, ich solle singen und ich sang einen Lobgesang. Daraufhin sagte das Ehepaar, jetzt verstehen wir, mit Ihnen hat der ganze Himmel gesungen. Dieses Zeugnis hat mich bewegt. Gott wohnt in unserem Lobgesang. Psalm 22.4: DU aber bist heilig, der DU thronst über den Lobgesängen Israels.

 

Ich konnte kein Instrument spielen und sah auch keine Begabung, es zu erlernen. Ein Medizinstudent besuchte uns in Addis Abbeba und sein Lobgesang berührte mich stark. Er musste immer und immer wieder spielen und singen; ich konnte nicht genug bekommen. Schließlich meinte er, ich solle das Gitarrenspiel erlernen. Ich lachte nur. Aber Gott musste mit ihm gesprochen haben, denn er organisierte eine Gitarre im Pfarrhaus und schrieb über alle Lobpreislieder die Harmonien. Die Griffe musst du jetzt lernen und spielen, meinte er und flog wieder zurück nach Deutschland.

 

Lieber Freund, ich lernte artig meine Griffe. Mein Mann ergriff anfangs noch die Flucht. Doch nach vier Wochen klang es gut und er blieb sitzen.

Inzwischen bin ich auf Ukulele umgestiegen, die ich überall mitnehmen kann. Dem Herrn zu spielen, singen und IHN zu preisen ist Lebensstil geworden.

 

Lieber Freund, hast auch du Talente, die du noch nicht entdeckt hast? Lobe und preise Gott und lasse dich von IHM freisetzen für Dinge, die du noch nie gedacht oder getan hast. Amen

 

 

 

 

Freitag, 15. Mai 2020

 

 

Der Herr kennt sogar die richtige Haarfarbe

 

Sprüche 16.31: Graue Haare sind ein Krone der Ehre; auf dem Weg der Gerechtigkeit wird sie gefunden.

3. Mose 19.32: Vor einem grauen Haar sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der Herr.

 

Lieber Freund, du sollst dich vor deinem Gott fürchten; das bedeutet nicht Angst vor IHM zu haben. Es hat mit Anerkennung zu tun, wer ER ist, der es zu uns sagt.

 

In unserer modernen Zeit sind graue Haare schnell weggefärbt. Nicht nur bei Frauen, auch die Männer haben sich angeschlossen. Wer kann sich im Beruf graue Haare leisten? Eine Frau sagte mir, das könnte sie ihrem Chef nicht antun...

 

Im Gottesdienst predigte der Pastor:"Der Herr kennt euch besser als ihr euch kennt. ER kennt sogar die richtige Haarfarbe!" Wir lachten herzlich und ich fühlte mich überhaupt nicht angesprochen. Wir wohnten zu dieser Zeit noch in Äthiopien und ich hatte in meinem Koffer für ein Jahr Haarfarbe eingepackt. Im Flugzeug dankte ich Gott, dass ich Business-Classe fliegen durfte, einen wunderbaren Flug hatte und alles um mich herum stimmte.

 

Lieber Freund, in einem Augenblick hatte ich den Eindruck, dass Gott mir sagen wollte: "Du siehst schön aus mit weißen Haaren!" Mein Lobpreis kam zum Erliegen. Der Gedanke mit grauen Haaren herumlaufen zu müssen, war mir unerträglich. Was würde mein Mann sagen? 'Wenn Gott mir etwas sagt, kann ich nicht widersprechen, obwohl ich es gerne getan hätte...

Während des ganzen Fluges beschäftigten mich diese Gedanken.

 

Aber Freund, was sind gefärbte Haare? Sie decken etwas zu, was nicht sein darf. Erzählen etwas vom Älterwerden. Jung und dynamisch ist der Zeitgeist. Ich entschloss mich für das Echtsein. Es hatte eine Weile gedauert, bis der Schwindel herausgewachsen war. Auch meinem Mann gefiel die neue Haarfarbe. Doch dann fragen mich die Leute: "Zu welchem Friseur gehen Sie? Sie haben wunderschöne Strähnchen!"

 

Gott hätte mir auch die Freiheit gelassen, mich anders zu entscheiden. Aber mein Herzenswunsch ist es IHM zu gefallen. Es führte mich in eine Freiheit und Weite, die ich mir nicht hätte vorstellen können. Ich war nicht mehr abhängig  von der Meinung anderer Menschen, unterlag nicht mehr den Zwängen jemand sein zu müssen, der ich nicht war und konnte mich annehmen, so wie ich bin und dabei dynamisch und kreativ sein.

 

Lieber Freund, Gott kennt auch dich besser, als du dich kennst. ER kennt sogar deine richtige Haarfarbe und liebt dich von ganzem Herzen. Amen

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 14. Mai 2020

 

 

Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben

 

Johannes 15.5: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

 

Lieber Freund, wir haben den Heiligen Geist empfangen. Jesus lebt durch den Heiligen Geist in uns. Johannes 14.23: Jesus sagt: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Welch eine wunderbare Zusage für uns Menschen. Findest du nicht auch?

 

Jesus lebt in uns! Jesus lebt in uns! Jesus lebt in uns! Ist da nicht eine große Freude?

Manchmal sind wir so in Alltagsangelegenheiten verstrickt, dass wir keine Zeit für Jesus haben. So wie eine Beziehung in einer Ehe einschlafen kann, so kann auch unsere Beziehung zu Jesus erkalten und wir triften mehr und mehr ab. Zwar wird uns Jesus niemals verlassen. ER ist treu, auch wenn wir untreu sind.

 

Lieber Freund, wie können wir in Jesus bleiben? Johannes 15.7: sagt Jesus: "Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren!"

Die Bibel lesen, Sein Wort in uns aufnehmen, mit IHM reden, sind Möglichkeiten in IHM zu bleiben. Jesus ist der Weinstock und wir sind die Reben. Seine Kraft durchfließt uns. Wir sind Glieder an Seinem Leib. Jeden Tag müssen wir innehalten, wer wir in IHM sind -gerecht gemacht durch Sein Blut. Wir sind Begnadete. Wir sind Freunde Jesu, haben den Sinn Christi. Wir sind nicht mehr abhängig von Bedingungen. Wir haben eine Position in IHM - wir sind Erlöste.

 

Jesus sagt in Johannes 15.4: Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst heraus, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht  in mir bleibt."

 

Lieber Freund, stehe fest in dem, was du in Jesus bist. Sei dir bewusst, dass Seine Kraft dich durchfließt, dich reinigt, pflegt, befreit von allem, was abgeschnitten werden kann und du wirst in Seiner Kraft mehr und mehr Frucht bringen. Bist du z. B. krank, dann bete und die Krankheit wird verschwinden; hast du finanzielle Probleme, bete und das Problem wird verschwinden. Denn Jesus sagt: "Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren!"Amen

 

 

 

 

 

Mittwoch, 13. Mai 2020

 

Die Bundeslade des Herrn

 

Jeremia 3.16: Und es wird geschehen, wenn ihr euch dann in jenen Tagen mehrt und fruchtbar werdet im Land, spricht der Herr, so wird man nicht mehr sagen: "Die Bundeslade des Herrn"; und sie wird niemand mehr in den Sinn kommen, man wird an sie nicht mehr gedenken und sie nicht mehr vermissen; es wird auch keine mehr gemacht werden.

 

Lieber Freund,  die Bundeslade war ein aus Akazienholz gefertigter Kasten, der mit reinem Gold überzogen war. Sein Deckel war aus massivem getriebenen Gold hergestellt und bildete eine Einheit mit zwei Cherubimgestalten, deren Flügel den Sühnedeckel überschatteten 2. Mose 25.10-22. Die Bundeslade hatte ihren Platz im Allerheiligsten. Sie enthielt  u. a. die ursprünglichen, von Gott beschriebenen Tafeln mit den zehn Geboten.

 

Auf meiner Reise durch den Norden Äthiopiens, kam ich an ein Gebäude, in dem die Bundeslade aufbewahrt sein soll. Dieses Gebäude ist streng bewacht. Niemand darf sich dem Gebäude nähern und niemand hat die Gesetzestafeln gesehen, die dort bewacht werden.

 

Die Bundeslade hätte mich schon interessiert und ich hätte sie mir bestimmt angeschaut, wenn es möglich gewesen wäre - wenn sie überhaupt in dem Gebäude aufbewahrt ist.

 

Während ich noch gedanklich mit der Bundeslade beschäftigt war, las ich Jeremia 3.16...so soll man in jenen Tagen nicht mehr reden von der Bundeslade des Herrn, ihrer nicht mehr gedenken oder nach ihr fragen und sie nicht mehr vermissen.

 

Lieber Freund, Jesus ist in die Welt gekommen - der neue Bund. Jesus hat am Kreuz nicht nur unsere Sünde und unsere Krankheiten, getragen, sondern auch das Gesetz erfüllt, das kein Mensch einhalten konnte.

 

So ist Jesus Christus die Erfüllung des Gesetzes. Römer 3.28: So halten wir dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. Denn es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden aus dem Glauben. Wird das Gesetz aufgehoben? Nein, das Gesetz wird aufgerichtet durch Jesus Christus. Das Gesetz ist gut; es spiegelt den Charakter Gottes wider. Nur der Mensch war nicht in der Lage, es zu erfüllen.

 

Lieber Freund, da wir nun gerecht gemacht wurden durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5.1 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Römer 3.24 Amen

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 12. Mai 2020

 

Ruhe und finde Gottes Gnade

 

Lukas 2.40: Das Kind aber wuchs  und wurde stark, voller Weisheit und Gottes Gnade war auf ihm.

 

Lieber Freund, das Wort sagt, dass die Gnade Gottes auf Jesus war. Wenn die Gnade Gottes auf Jesus war, meint das, dass ER gesündigt hat? Nein, Jesus hat nicht gesündigt. 2. Korinther 5.21: Denn ER hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

 

Es musste wohl eine andere Erklärung geben, warum Gottes Gnade auf Jesus war, obwohl ER nicht gesündigt hatte.

 

Das Wort Gnade wurde zum ersten Male in 5. Mose 6.8 erwähnt. Und Noah fand Gnade vor dem Herrn. Die Bedeutung von Noah's Namen ist "Ruhe". So erzählen die Verse uns, dass die Ruhe Gnade gefunden hat. Mit anderen Worten, wenn du ruhst, findest du Gnade.

 

Lieber Freund, die Gnade Gottes war auf Jesus, weil ER ein Leben in Ruhe und Vertrauen auf Seinen Vater geführt hat. Jesus sagte:"Der Sohn kann nichts aus sich heraus tun. ER kann nur das, was ER den Vater tun sieht.

Johannes 5.19

 

Genauso kommt Gnade auf dich, wenn du ruhst und Gott vertraust. Wenn du ein eigensinniges Kind hast, so nörgele nicht an ihm herum, sondern vertraue  Gott dieses Kind an: Er kann es verändern und Er weiß auch schon wie.. So ist es auch mit Schmerzen, Gib Gott deine Schmerzen an Gott ab und vertraue IHM allein. ER kann das Problem lösen. Aber preise Gott, wenn das Problem vorbei ist.

 

Lebe dein Leben in Ruhe. Bleibe in dieser Grundhaltung und vertraue Gott. Amen

 

 

 

Montag, 11. Mai 2020

 

Seid barmherzig

 

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Lukas 6.36

 

Lieber Freund, stell dir vor, du würdest den verlorenen Sohn im Schweinestall sitzen sehen, wie er die Nahrung der Schweine begehrt. Vor Mitgefühl würde dir das Herz überlaufen.

Aber stell dir vor, jemand hätte ihm Geld gegeben und er wäre nicht nach Hause gegangen, wie er es sich vorgenommen hatte. Er hätte den ganzen Segen, die Umkehr, die Versöhnung mit dem Vater, sein neues Leben völlig verpasst.

 

Freund, es geht nicht um menschliche Freundlichkeit. Menschliche Freundlichkeit mag im Moment wie Honig sein aber nicht dem Willen Gottes entsprechen. Bei allem, was wir tun wollen, ist es ratsam zuerst Gott zu fragen: "Herr, wie kann ich diesem Menschen dienen? Was braucht der Mensch? Wie ist Deine Sicht von dem Menschen?" Gott wird dir antworten und du wirst erkennen, was dieser Mensch gerade braucht.

 

Lieber Freund, Gott möchte nicht, dass du bewegt bist, von dem, was du siehst, sondern, dass du dich im Geist bewegst. Jesaja 11.3 sagt uns: "ER wird nicht richten nachdem, was Seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was Seine Ohren hören. ER bewegte sich nur im Geist.

 

Auch du hast durch den Glauben den Geist in dir. 1. Korinther 3.16: "Wißt ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Bewege dich in IHM. Folge dem Frieden, den der Heilige Geist in dich hineinlegt oder dich bewegt etwas zu tun. Dieser Friede ist der Friede Gottes. In dem Frieden wandeln, wird Gott erfreuen, und Seine göttliche Güte und Freundlichkeit wird dich zu wirklichem Segen für dich und andere machen.

 

Liebe Freund, bewege dich nicht in der Süße der menschlichen Freundlichkeit, sondern bewege dich im Geist Gottes. Amen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 10. Mai 2020

 

Die Vollmacht des Sohnes

 

Jesus spricht: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. Johannes 5.24

 

Lieber Freund, in der ersten Kirche, wenn das Wort gepredigt wurde, waren Errettungswunder, Heilungen, andere Zeichen und Wunder. Besessene wurden befreit, Gelähmte standen auf und sprangen umher. Sogar Tote wurden auferweckt.

 

In unseren ruhigen Gottesdiensten konnte ich mir das nicht vorstellen. Als ich aber in Äthiopien von Missionaren in einen Heilungsgottesdienst eingeladen worden war, erfuhr ich die Bibel sehr lebendig. Der Gottesdienstraum war groß und hunderte von Menschen saßen eng gedrängt auf ihren Stühlen. Ein Äthiopier predigte das Wort Gottes mit solch einer Vollmacht, dass ich ganz klein auf meinem Stuhl saß.

Lieber Freund, um mich herum priesen und lobten die Menschen Gott. Ich sah Manifestationen von Weinen, Lachen und Schütteln. Menschen wurden geheilt, Besessene wurden steif und manche wälzten sich auf dem Boden. Sie wurden von einem Gebetsteam hinausgeführt. Später kamen sie befreit wieder in den Gottesdienstraum und dankten Gott für ihre Befreiung.

 

Ich sagte ganz leise zum Herrn; "Herr ich kann dich jetzt nicht loben, denn ich bin viel zu beschäftigt mit dem, was DU gerade an deinen Menschen tust." Die Äthiopier können Gott stundenlang loben, preisen, tanzen ohne zu ermüden. Nach acht Stunden fangen sie erst richtig an.

 

Lieber Freund, später habe ich in Deutschland auch lebendige Gottesdienste erlebt. Lebendige Gottesdienste ist eine Sache, aber wir brauchen eine lebendige Beziehung mit dem auferstandenen Christus Jesus. Zu Hause, in unserem Gebetszimmer, wenn unser Glaube stark ist,  können wir Sein Wort auch ganz lebendig erfahren. Sein Wort kommt nicht leer zurück. Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch , bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. Hebräer  4.12

 

Freund, Jesus sagt; "wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird  ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen." Johannes 14.23 Danke Jesus für Deine Liebe. Amen

 

 

 

Samstag, 9. Mai 2020

 

 

Der Herr gibt es im Schlaf

 

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzt und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt ER es im Schlaf. Psalm 127.2

 

Lieber Freund, für Eltern ist es immer schwierig, ihre Kinder loszulassen. Als meine Kinder motorisiert wurden und abends unterwegs waren, ließ ich das Licht im Flur an. Wenn nachts das Licht aus war, wusste ich, sie sind zu Hause. Das ging ziemlich lange so, bis  sich unsere Kinder beschwerten, dass mein Getue sie nerven würde.

 

Noch in vielen Bereichen war ich immer sorgenvoll, als hätte ich mit meiner Sorge etwas ändern können. Aber eines Tages weckte mich der Herr mit einem Lied aus dem Gesangbuch: "Bist du doch nicht Regente, der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl!"

Ich musste lachen und gab dem Herrn recht.

 

Dann habe ich einmal ein Seminar besucht, ein großer Bibellehrer war der Sprecher. Ich hatte einen guten Platz, ganz vorne. Aber durch Anfahrt und alles vorher zu organisieren, war ich so müde, dass ich die Augen nicht aufhalten konnte, so sehr ich mich auch bemühte. Ich verpasste nichts - der Herr gibt es im Schlaf!

Während wir schlafen, arbeitet ER an unserer Situation.

 

Lieber Freund, weil wir so gerne handeln und organisieren, ist es für uns schwierig, alles Gott zu überlassen. Aber wenn wir es tun, alles, was uns belastet und quält zu iHM zu bringen und nicht selbst nach einer Lösung zu suchen, dann werden wir sehen, wie ER für uns sorgt und wie sich die Dinge positiv verändern. Wir werden Seine Wunder sehen und IHN dankbar preisen.

 

In jeder Situation: "Papa, im Himmel, ich kann es nicht, aber DU kannst es.  Danke, Amen!"

 

 

 

 

 

 

Freitag, 8. Mai 2020

 

Das Herz unseres Vaters im Himmel

 

Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten. Matthäus 7.11

 

Lieber Freund, unser himmlischer Vater ist durch und durch gut. Sein ganzes Wesen ist darauf bedacht, uns zu beschenken, sich mit uns zu freuen und Gemeinschaft mit uns zu haben durch Seinen Sohn Christus Jesus.

 

Krankheit, Leiden, Ängste, Unfälle etc. kommen niemals von Gott. Es gibt Menschen, die meinen, Gott würde ihnen eine Krankheit auferlegen, um ihren Charakter zu formen oder sogar zu reinigen. Würde ein irdischer Vater so etwas tun? Nein, niemals! Das wäre auch kein normaler Vater. Wir möchten doch auch, dass es unseren Kindern gut geht und sie fröhlich sind.

Lieber Freund, wieviel mehr möchte unser himmlischer Vater, dass es uns gut geht. Es macht IHN traurig, wenn seine Kinder keine Zeit für IHN haben, sich vor IHM fürchten, kein Vertrauen zu IHM haben. Würde das nicht auch einen irdischen Vater betrüben?

 

In Jesus Christus sind wir seine Kinder. Wie sind denn Kinder? Ich habe viele Jahre in der Kinder- und Jugendarbeit gedient. In meiner Kinderarbeit, wir saßen alle im Kreis, habe ich den Kindern gesagt, dass Jesus uns sieht, aber wir IHN nicht sehen können und dass ER uns liebt.

Ein fünfjähriges Mädchen stand auf, brachte einen Stuhl, stellte ihn in den Kreis und sagte: "Dieser Stuhl ist für Jesus." Bevor ich noch etwas sagen konnte, sprang ein anderes Mädchen auf und setzte sich auf den Stuhl mit den Worten: "Und ich sitze auf Seinem Schoß!"

Freund, ich war sprachlos - welch ein Glaube, welch ein Vertrauen.

 

Lieber Freund, von der ehrlichen, unbefangenen Art der Kinder habe ich selbst sehr viel gelernt. Verkopftsein und religiöses Denken sind ein großes Hindernis in einer innigen Herzensbeziehung mit Gott zu leben.

 

Gottes Freude muss in unsere Freude kommen. Amen

 

 

 

 

  

 

 

 

Donnerstag, 7. Mai 2020

 

 

Lobe Gott so wie du bist

 

Lobe den Herrn, meine Seele und was in mir ist Seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was ER dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler. Psalm 103.1-5

 

Lieber Freund, was können wir Gott bringen? Alles hat Jesus am Kreuz für uns getan. Blicken wir auf das Kreuz, so sehen wir die Liebe Gottes. Alles vollbracht für uns.

 

Eigentlich müssten wir vor Freude springen, loben und tanzen. In unseren Gedanken wissen wir das. Ist die Freude in unser Herz durchgedrungen? Es gab eine Zeit, da fragte ich Gott, was ER eigentlich an mir finden würde und warum ich Gnade vor Seinen Augen gefunden habe. ER antwortete mir mit Jesaja 43.4: "weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe. Ich gebe Menschen an deiner Statt und Völker für dein Leben."

 

Lieber Freund, so liebt Gott auch dich und freut sich an dir. Gott ist die personifizierte Liebe. Nimm es im Glauben an!

 

Obwohl ich kein Instrument spielen konnte, hatte Gott mir nahegelegt Gitarre zu spielen und hat mein Spielen freigesetzt. Also fing ich an Gott zu loben und zu preisen. Dankbar lebe ich in Seiner Gnade, ganz unverdient und singe IHM zur Ehre. Ich lernte auf der Gitarre zu spielen und heute bevorzuge ich meine Ukulele, die ich überall mitnehmen kann. So habe ich oft in Jerusalem in der Fußgängerzone gespielt und gesungen. Jesus zu loben und zu preisen ist einfach mein Lebenstil geworden. Für das, was ER für uns getan hat, gebührt IHM alle Ehre.

 

Lieber Freund, es ist nicht wichtig, wie du Gott lobst, sondern dass du IHN lobst. Amen

 

 

 

Mittwoch, 6. Mai 2020

 

 

Vertraue auf den Herrn...

 

Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlasse dich nicht auf deinen Verstand: Erkenne IHN auf allen deinen Wegen, so wird ER deine Pfade ebnen. Sprüche 3. 5+6

 

Lieber Freund, Gott wird dich mit allem versorgen, was du brauchst. Wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast, dann lasse dich nicht verunsichern, schaue auf Jesus und bleibe "cool".

 

In einem Bibelgesprächskreis erklärte ich einer Frau eine Bibelstelle und während ich redete merkte ich, dass ich von etwas redete, was ich noch nie vorher gedacht hatte. Diese Gedanken waren sehr gut. Über das Eingreifen des Heiligen Geistes war ich nicht gleich "cool",  ich freute mich über Seine souveräne Gegenwart. Diese Erfahrungen stärken das Vertrauen, dass ER alles in Seiner Hand hat und wir nicht alleine sind.

 

Den Herrn zu loben und zu preisen ist ein wichtiger Teil meines Lebens.

In meinem Kindergottesdienst war es mir wichtig mit den Kindern den Herrn zu loben und IHM alle Ehre zu geben. Da uns Musikinstrumente fehlten, griffen wir zu Kochtöpfen, Deckel und Kochlöffel. Das war ganz schön laut und die Freude am Herrn war groß.

Aber plötzlich war unser Lobgesang wie abgeschnitten. Ich musste abbrechen, Wir setzten uns an den Tisch, tranken etwas und aßen Kekse. Aber in meinen Gedanken arbeitete es, was ist los? Das hatte ich noch nie erlebt.

Während ich noch gedanklich beschäftigt war, ging die Türe auf und der Kirchenälteste besuchte uns und wollte sehen, wie ich den Unterricht gestalte. Wir luden ihn herzlich zu Getränk und Gemeinschaft ein.

 

Lieber Freund, du kannst dir vorstellen, dass der Besucher vom Kochtopfkonzert bestimmt nicht begeistert gewesen wäre. Von diesem Tag an wuchs mein Vertrauen zu dem Herrn gewaltig. Er hatte uns vor einer unangenehmen Situation bewahrt. Auch wenn ich die Situation erst nicht verstand, so war ich Jesus sehr dankbar für die Hilfe.

 

Freund, auch wenn du in Situationen kommst, die du absolut nicht verstehen kannst, vertraue Jesus; Er wird die Pfade ebnen. Amen

 

 

 

 

Dienstag, 5. Mai 2020

 

Sünde kann Gott nicht aufhalten

 

Römer 5.20: Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden.

 

Lieber Freund, hast du auch gelernt, wenn jemand sündigt, dass er aus der Gnade gefallen ist. Aber Gott möchte, dass du weißt, wenn jemand in Sünde fällt, verliert er nicht die Gnade, sondern fällt in die Gnade. Dank Gottes Güte stellt die Gnade einen Menschen wieder auf seine Füße zurück.

 

Die Bibel erzählt uns von Prostituierten, von Sündern, die in Gottes Gnade fielen und wieder aufstehn konnten. Wenn die Gnade Gottes durch Sünde gestoppt werden würde, würden sie niemals die Gnade der Heilung, die Hilfe und die Kraft richtig zu leben, erhalten haben.

 

Lieber Freund, es ist wichtig, dass du begreifst, dass Gott die Sünde hasst, aber nicht den Sünder. Denn die Sünde zerstört  unser Leben, unsere Beziehungen, unseren Körper. Sünde ist teuflisch. Wir können Sünde nicht aus eigener Kraft überwinden. Wir brauchen Gottes Gnade, um davon befreit zu werden. Sind wir unter der Gnade, so kann die Sünde nicht über uns herrschen. Römer 6.14 "Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade." Jesus hat unsere Sünde hinweggenommen und uns in Gottes Augen auf ewig gerecht gemacht.

 

Lieber Freund, gib acht, dass dir der Teufel nicht einflüstert:"Denkst du, du kannst Gottes Segen erhalten, für das, was du heute getan hast? Da müssen wir auf Jesus schauen, um zu antworten:" Jesus hat mich gerecht gemacht. All meine Schuld ist bezahlt. Jesus ist meine Gerechtigkeit und meine Vollkommenheit! Ich habe den Sinn Christi in mir!"

Wir machen alle Fehler. Niemand verdient Gottes Segen. Gottes Gnade ist unverdiente Gunst.

 

Lieber Freund, sei gewiss, dass Gottes Gnade größer, tiefer, mächtiger als die gesamte Sünde der Welt ist. Empfange Seine Gnade gerade jetzt und wandere in totalem Sieg über deine Schwächen oder teuflischen Gewohnheiten in deinem Leben. Das Blut Jesu setzt dich frei. Amen

 

 

 

Montag, 4. Mai 2020

 

Gott ehrt uns

 

1. Korinther 12.26: Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.

 

Lieber Freund, Jesus Christus ist das Haupt und alle Gläubige sind Glieder an Seinem Leib. Jedes Glied hat  seine spezielle Aufgabe. So hat das Auge eine andere Funktion als der Fuß, die Hand eine andere Funktion als das Ohr. Aber alles ist voneinander abhängig. Ist die kleine Zehe entzündet, so ist der ganze Körper beeinträchtigt; ebenso ist der Ohrenschmerz stark, so leidet der ganze Körper.

 

Ist dagegen der Leib geehrt, so können sich alle Glieder freuen und jubeln. Der ganze Leib ist in Freude, wenn ein Glied geehrt wird.

 

Gebührt nicht alle Ehre dem Herrn, unserem Gott? Natürlich! Aber Gott sagt: 1. Samuel 2.30: "Wer mich ehrt, den will ich auch ehren!"

 

Freund, es steht geschrieben, wir sollen Vater und Mutter ehren, unsere Glaubensgeschwister lieben und ehren. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Wir brauchen Gottes Weisheit und Führung, wie das aussehen soll. Kommt uns Ehre zuteil, so können wir es manchmal gar nicht fassen und sagen vielleicht: "Jesus, ich bringe Dir diese Ehrung und gebe sie an Dich weiter!" Vergessen aber, dass Gott uns beschenken möchte.

 

Als ich in einer Gemeinde meine Bilder ausstellen durfte, habe ich nur noch gestaunt, welche Wertschätzung mir entgegengebracht wurde. Eine stille Freude kam in mich. Ich bin so dankbar für diese Erfahrung.

 

In der Welt sind solche Wertschätzungen nicht so häufig oder nicht echt. Aber dort, wo Gott die Ehre bekommt, sind Gläubige in der Lage einen Menschen so zu ehren, dass die Freude fließt.

 

Lieber Freund, Gott sagt: Wer mich ehrt, den will ich auch ehren.

 

 

 

 

 

Sonntag, 3. Mai 2020

 

 

Wertschätzung in Gottes Augen

 

Jesaja 43.4: "weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe."

 

Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

 

Lieber Freund, es ist schon lange her, dass Gott mich mit diesem Wort ansprach. Das fürchte dich nicht, habe ich verstanden, aber weil du in meinen Augen so wert geachtet bist, das fand ich einfach zu hoch. So schloss ich die Bibel und fuhr am nächten Tag nach Berlin. Dort wurde ich in einen Gottesdienst eingeladen und stell' dir vor, der Pastor predigte: weil du in meinen Augen so wert geachtet und herrlich bist...

 

Freund, kannst du dir vorstellen, wie es mir zumute war? Wegen meines Unglaubens musste eine ganze Gemeinde eine Predigt hören, weil ich nicht glauben konnte, dass ich wertvoll in Gottes Augen bin. Das war mir peinlich. Nun, niemand außer mir wusste es und sicher haben auch andere diese Botschaft gebraucht. Aber für Gott war es wichtig, dass ich Seine Wertschätzung im Glauben annahm.

 

Lieber Freund, Jesus hat für mich und für dich sein Leben gegeben. ER hat geblutet für mich und für dich. Der Kaufpreis war teuer durch Sein vollendetes Werk am Kreuz.

 

Wie groß ist die Liebe des Vaters im Himmel, dass ER Sein Liebstes für uns hingab. Durch den Heiligen Geist hat sich Gott herabgelassen, um in irdenen  Gefäßen zu wohnen. Wo ist ein Gott wie ER?

 

Freund, alle Schuld ist mir und dir vergeben durch das kostbare Blut Jesu. Durch Seine Wunden sind wir schon geheilt. Jesaja 53. So dürfen wir Jesus im Vertrauen alle unsere Krankheiten, Sorgen, Nöte bringen und dürfen auch erkennen, wie ER uns heilt, befreit, Lösungen für unsere Sorgen hat und uns zu Ehren bringt. Wir sind durch Jesus nicht mehr von dieser Welt, obwohl wir auf dieser Welt leben; wir sind Himmelsbürger und Königskinder. Jesus und Seine Gegenwart in uns, macht uns besonders wertvoll und herrlich.

 

Lieber Freund, Gott will auch zu dir sagen: ...weil du in meinen Augen so wert geachtet und herrlich bist und weil ich dich lieb habe... Amen

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 2. Mai 2020

 

Jesus Christus - Schatz in irdenen Gefäßen

 

2. Korinther 4.7:  Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwengliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.

 

Lieber Freund, wer sind die irdenen Gefäße? Du und ich sind die irdenen Gefäße und der Schatz ist Jesus Christus. Wir sind teuer erkauft; es hat Jesus viel gekostet - Sein Leben. Durch Sein Blut sind wir im Glauben errettet.

 

Paulus sagt in Galater 2.20: Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selber für mich dahingegeben hat. So sind auch wir geliebt und die Kraft Gottes ist auch überschwenglich in uns.

 

Lieber Freund, sind wir in Christus, so gibt es keine Verdammnis für die, die in Christus  Jesus sind. Römer 8.1 Wir dürfen aus der Gnade leben und das ganz unverdient. Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Römer 8.2

 

Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird ER, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. Römer 8.10+11.

 

Lieber Freund, wir dürfen unverdient aus der Gnade leben. Jesus hat gesagt: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende. Von allen Seiten sind wir umgeben, geschützt und geliebt; und ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes  empfangen, der auf euch kommen wird und ihr werdet meine Zeugen sein bis an die Enden der Erde.

 

Lieber Freund, je mehr du Jesus als den Schatz in dir siehst, um so mehr, wird ER durch dich scheinen. Amen

 

 

 

 

Freitag, 1. Mai 2020

 

Von der Weisheit Gottes

 

1. Korinther 2.12: Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist.

 

Der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit. Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist. So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes. 1. Korinther 2.10+11

 

Lieber Freund, der natürlich Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit; und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. Der geistliche Mensch jedoch beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. 1. Korinther 14.15

 

Freund, der Geist Gottes, der uns geschenkt ist, durch den Glauben an Jesus Christus und durch das Blut Jesu, Sein vollendetes Werk am Kreuz, kennt uns durch und durch. ER kennt uns besser als wir uns kennen. Wohin sollten wir fliehen vor IHM? Führe ich gen Himmel oder zu den Toten, so ist ER da. Selbst am äußersten Meer, würde mich Seine Hand führen. Psalm 139

Der Geist Gottes sah uns, als wir bereitet wurden. ER hat uns wunderbar gemacht. Seine Augen sahen uns bereits als wir noch nicht bereitet waren. Psalm 139

Wie schwer ist das alles für uns zu begreifen. Die Göße Gottes sprengt all unser Denken.

 

Schon als Kleinkind war Gott für mich real. Mein Vater war gläubig und hat viel mit mir gebetet. Ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass der große allmächtige Gott mich ganz persönlich liebt und dass Jesus in einer persönlichen Beziehung mit mir leben möchte. Mein Gebet war: Lieber Gott, Du hast es gut im Himmel und wir haben alle Bredouille hier auf Erden; das war mein Glaube.

Aber eines Tages kam Jesus so persönlich in mein Leben, Seine Liebe erfasste mich, ich konnte erkennen, dass ER die Liebe ist, die ich suchte. Ich bin so dankbar, dass ich Gnade gefunden habe, ganz unverdient. Was könnte ich IHM bringen? Was könnte ich für IHN tun? Ich habe nur ein großes Dankeschön und darf IHN lieben. Aber ER hat mich zuerst geliebt.

 

Lieber Freund, Gott in Christus Jesus liebt auch dich von ganzem Herzen. Er möchte auch in deinem Herzen wohnen und dich leiten und bewahren. Wenn du Sein Erlösungswerk noch nicht angenommen hast, so kannst du es jetzt in einem einfachen Gebet tun:

 

Lieber Herr Jesus, ich danke Dir, dass DU mich so sehr liebst, Deine  Arme nach mir ausstreckst. Ich komme zu DIR, so wie ich bin und danke DIR, dass DU für alle meine Sünde am Kreuz bestraft wurdest. Vergib mir bitte alle meine Schuld und komme in mein Herz und leite mich mit Deinen Augen. Ich habe so lange aus eigener Kraft gelebt. Bitte hilf mir auf Deinem Weg zu gehen und den Willen des Vaters zu tun. Danke! Bitte, schenke mir  Deinen Heiligen Geist, den DU versprochen hast. Danke,  Amen

 

 

Donnerstag, 30. april 2020

 

 

Leben im Geist

 

1. Thessalonicher 5.23: Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.

 

Lieber Freund, schauen wir uns einmal Nikodemus, ein Pharisäer, an. Heimlich kam er bei Nacht zu Jesus. Und Jesus sagte zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir; es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Johannes 3.3

Nikodemus verstand es nicht und Jesus sprach abermals zu ihm: es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Johannes 3.5

 

Lieber Freund, der Mensch besteht aus Geist, Seele und Körper. Gott kommuniziert nur mit unserem Geist, zu dem der Mensch keinen natürlichen Zugang hat. Der Geist ist das Innerste des Menschen. Die Seele ist unser Gefühl, Verstand, Wille und Gewissen. Der Körper ist der sichtbare Bereich.

 

Jesus sagt weiterhin: Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Johannes 3.6

Freund, es gibt also keine Verbindung zwischen Geist und Seele und Körper. Der Mensch ist nicht in der Lage durch seine Gefühle eine Verbindung zum Geist herzustellen.

 

Lieber Freund, jeder Mensch, der zu Jesus kommt und IHN um Vergebung seiner Schuld bittet, die Jesus für jeden Menschen am Kreuz von Golgatha getragen hat und IHM dankt, der erhält Vergebung. Jesus darf in seinem Herzen regieren und der Mensch ist gerecht gemacht durch das Blut Jesu und empfängt den Heiligen Geist. Gottes Geist verbindet sich mit unserem Geist und der Mensch ist somit wiedergeboren.

 

Freund, und wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden. Durch Christus sind wir mit Gott, dem Vater,  versöhnt. 2. Korinther 5.17+18

 

Lieber Freund, unser Geist ist völlig erneuert und versiegelt worden. Wir haben den Sinn Christi bekommen. Jesus sagt: "Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe."

Johannes 14.26 Nicht wir haben Jesus erwählt, sondern Jesus hat uns erwählt.

Was ist aber mit unserer Seele und dem Körper? Seele und Körper sind nicht automatisch wiedergeboren. Sie werden im Wasserbad des Wortes gereinigt. Das ist ein lebenslanger Prozess. Der Körper wird sterben und wir werden einen verherrlichten neuen Leib bekommen und uns im Himmel erkennen.

 

Lieber Freund, es ist so wichtig, dass wir das Wort lesen. Unser Geist ist völlig erneuert und versiegelt worden und wir haben Zugang zum himmlischen Vater bekommen. Amen

 

 

 

 

Mittwoch, 29. April 2020

 

Habe deine Lust am Herrn!

 

Psalm 37.4: Habe deine Lust am Herrn und er wird dir geben, was dein Herze wünscht.

 

Lieber Freund, zwei wirklich gute Freunde, die sich gut kennen, wissen ganz genau, wie der andere denkt, fühlt, wie er handelt. Da ist eine Vertrautheit, ganz ohne Worte. Ein Außenstehender stößt auf Widerstand, wenn er den einen oder anderen falsch beurteilen will.

 

Ich habe einmal ein Bild gemalt: "Schaf küsst Fisch"

 

Menschen in meinem Umfeld konnten mit diesem Bild nichts anfangen und haben hin und her überlegt, was ich wohl mit diesem Bild sagen will. Als ich aber das Bild meinen Kindern im Kindergottesdienst zeigte, konnten diese das Bild ohne Probleme beschreiben. Die Kinder kannten mich, und wussten, was ich denke und wie ich handle.

 

Freund, so stellt sich Jesus unsere Beziehung zu IHM vor. Eine enge Vertrautheit, völlige Offenheit, auch Humor und Scherzen gehört mit dazu - eine innige Liebesbeziehung, Freude sich miteinander auszutauschen. Frisch Verliebte können es doch kaum abwarten, bis sie sich wiedersehen.

 

Lieber Freund, Gott sehnt sich nach uns, möchte mit uns Zeit verbringen. Aber wie oft sind wir vollgepackt mit Terminen und Arbeiten - keine Zeit. Um mit Gott Gemeinschaft zu haben, hat ER uns einen Liebesbrief gegeben. In dem Liebesbrief Gottes steht: "Ich liebe dich Mein Kind! Fürchte dich nicht! Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein! Bevor du rufst, will ich dir antworten." - die Bibel.

 

Viele Menschen sehen noch immer einen strafenden Gott und vergessen, dass Christus Jesus doch all unsere Schuld am Kreuz getragen hat. Der Weg zum Vater ist frei. ER empfängt uns voll Liebe mit offenen Armen.

 

Habe deine Lust am Herrn und Er wird dir geben, was dein Herze wünscht. Amen

 

 

 

Dienstag, 28. April 2020

 

 

Freude am Herrn

 

Philipper 4.4: Freut euch im Herrn allewege, und abermals sage ich euch: Freut euch!

 

Lieber Freund, wir haben allen Grund dazu, uns im Herrn zu freuen. Stellvertretend ist Er für uns ans Kreuz gegangen. Fürwahr, ER trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten IHN für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber ER ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünden willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf IHM, auf dass wir Frieden hätten und durch Seine Wunden sind wir geheilt. Jesaja 53.4+5

 

Gottes Wort sagt uns ganz klar, dass Jesus am Kreuz all unsere Schuld getragen hat. Jeder, der zu Jesus kommt und IHN um Gnade und Vergebung bittet, wird frei von seiner Schuld. Nicht nur die Schuld der Vergangeheit, sondern auch der Gegenwart und der Zukunft. Sonst könnte der Heilige Geist nicht in uns leben.

 

Jesus trug auch alle unsere Krankheiten. Durch Seine Wunden sind wir bereits geheilt. Wir dürfen IHN allezeit bitten, diese Heilung in uns freizusetzen und Seine Heilung zu empfangen.

 

Nach meiner Bekehrung war ich auf einem christlichen Seminar. Alle Teilnehmer wurden an einem Nachmittag gebeten auf ihr Zimmer zugehen, Papier und Bleistift zu nehmen und Gott zu bitten, dass Er uns zeigen möge, was in unserem Leben nicht in Ordnung sei. Ich nahm einen winzigen Zettel und hoffte, dass Gott mir etwas zeigen würde. Wir sollten alles aufschreiben, was uns in den Sinn kam. Sehr schnell braucht ich mehr Papier und ich schrieb und schrieb. Gott ging an einem Nachmittag mit mir durch mein ganzes Leben.

Mit einer Glaubensschwester brachte ich alle Aufzeichnungen ans Kreuz und bat Jesus um Vergebung, Heilung, Befreiung von allem Erlebten. Dabei weinte und weinte ich. Es war mir als hätte ich einen großen Rucksack ausgezogen. Dann erfasste mich eine überfließende Freude. Jesus hat mir vergeben, mich geheilt, mich befreit. Ich konnte Jesus nicht genug danken, IHN loben und mich an Seiner Gegenwart erfreuen. Das ist bis heute geblieben.

 

Lieber Freund, wenn wir Seine Gegenwart suchen, dann erleben wir unsagbare Freude. Schauen wir aber auf unsere Umstände, unsere Sorgen, Nöte, verschwindet die Freude und Ängste befallen uns.

 

Freund, lasse dir durch nichts die Freude rauben. Sei nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist deine Stärke, die Freude am Herrn ist deine Kraft. Nehemia 8.10 Amen

 

 

 

 

 

Sonntag, 26. April 2020

 

Botschafter an Christi Statt

 

2. Korinther 5.20: So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns: So bitten wir an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

 

Wir hatten in Äthiopien einen Freund, den mein Mann und ich  zum Abschied zum Flugplatz begleitet haben. Für Botschafter  und Diplomaten gab es am Flughafen eine eigene Suite. Obwohl wir keine Diplomaten waren, gehörten wir dazu. Ich saß da und betrachtete die Botschafter aus den jeweiligen Ländern, die zum Abschied gekommen waren. Da fragte ich den Herrn, warum ich hier sei. Gott antwortete mir: "Du bist auch eine Botschafterin, du vertrittst Mein Himmelreich!" Da musste ich erst einmal lachen, denn das hatte ich vorher nicht gedacht.

 

Lieber Freund, wir sind Botschafter an Christis Statt, wenn Jesus in unserem Herzen wohnt. Wir vertreten das Himmelreich.

 

Nach der Kreuzigung hatten sich die Jünger Jesus furchtsam versammelt und die Türen verschlossen. Aber Jesus, der auferstandene Herr, trat mitten unter sie und zeigte  ihnen Seine Hände und Seine Seite. Die Jünger waren froh Jesus zu sehen. Jesus sagte ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch! Und Jesus blies sie an: Nehmt hin den Heiligen Geist Johannes 20.21+22

 

Gott möchte, dass wir die frohe Botschaft, das vollendete Werk Jesu am Kreuz von Golgatha, in die Welt hinaustragen. Jesus ist für alle Menschen gestorben. So wie wir zur Erkenntnis Christi kamen, so möchte ER, dass sich der Himmel füllt, denn die Bestimmung der Menschen aus Gottes Sicht, ist der Himmel und nicht die Hölle.

 

Aber wir brauchen den Heiligen Geist, der uns führt. Wir sind Botschafter an Christi Statt! Steh auf Gemeinde Jesu, mach dich bereit! Amen