Wort des Tages

 

 

 

Dienstag, 19. Oktober 2021

 

Ich hebe meine Augen auf zu dem Herrn

 

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:

Woher kommt mir Hilfe?

Meine Hilfe kommt von dem Herrn,

der Himmel und Erde gemacht hat!

ER wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,

und der dich behütet, schläft nicht.

Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.

Der Herr behütet dich;

der Herr ist der Schatten über deiner rechten Hand,

dass dich am Tage die Sonne nicht steche,

noch der Mond bei Nacht.

Der Herr behüte dich vor allem Übel.

ER behüte deine Seele;

der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang

von nun an bis in Ewigkeit. Amen

 

Psalm 121

 

 

 

Montag, 18. Oktober 2021

 

 

Aufruf zum Lob Gottes

 

Lobe den Herrn, meine Seele und was in mir ist Seinen heiligen Namen!

Lobe den Herrn, meine Seele und vergiß nicht, was ER dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilt alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich mit Gnade und Barmherzigkeit krönt, der deinen Mund mit Gutem sättigt, so dass du wieder jung wirst wie ein Adler.

 

Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.

ER handelt nicht mit uns, nach unseren Sünden und vergilt uns nicht nach unserer Schuld.

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt ER Seine Gnade über denen walten, die IHN fürchten.

 

So fern der Morgen vom Abend ist, lässt ER unsere Übertretungen von uns sein.

 

Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die IHN fürchten. Psalm 103

 

 

 

Sonntag, 17. Oktober 2021

 

Die Freude im Herrn

 

Jesaja 61.10: Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn ER hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet.

 

Wir leben in einer gefallenen Welt und wir werden immer mit Menschen zusammenkommen, die uns mögen oder nicht mögen, die uns ablehnen, die eifersüchtig auf uns sind etc.

Nur eines ist sicher: Gott liebt uns mit unsagbarer Liebe. Auch wenn wir etwas falsch gemacht haben, so steht ER zu uns und hilft uns wieder auf die Beine.

 

Uns zu freuen ist eine Entscheidung, die wir treffen müssen. Ich habe einmal ein Zeugnis gehört von einem Menschen, der in einem Konzentrationslager sehr mißhandelt  worden war. Der Mann hatte aber für sich eine Entscheidung getroffen: "Die Freude am Herrn lasse ich mir von niemandem nehmen!" Mit dieser Entscheidung wurde er zu einem Überwinder und hat später vielen Menschen geholfen.

 

Ganz gleich wie meine Situation aussieht, was ich gerade durchmache: ich will mich freuen in dem Herrn. ER hat uns die Kleider des Heils angezogen und uns gerecht gemacht.

 

Jesus hat uns durch sein vollendetes Werk am Kreuz von Golgatha  vergeben. Wir dürfen mit IHM leben jetzt und in alle Ewigkeit. Ist uns das wirklich ganz bewusst? Wer Jesus im Herzen hat, der ist gerettet und gerecht gemacht.

 

Ich freue mich im Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn ER hat mir die Kleider des Heils angezogen und mit mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet. Amen

 

 

 

 

 

 

Samstag, 16. Oktober 2021

 

 

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen   

 

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen,

geh in Seinem Frieden, was auch immer du tust.

Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte,

bleib in Seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

 

Alte Stunden, alte Tage lässt du zögernd nur zurück.

Wohl vertraut wie alte Kleider sind sie dir durch Leid und Glück.

 

Neue Stunden, neue Tage zögernd nur steigst du hinein.

Wird die neue Zeit dir passen? Ist sie dir zu groß, zu klein? 

 

Gute Wünsche, gute Worte wollen dir Begleiter sein.

Doch die besten Wünsche münden alle in den einen ein:

 

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen,

geh in Seinem Frieden, was auch immer du tust.

Geh unter der Gnade, hör auf Gotes Worte,

bleib in Seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

 

Text: Manfred Siebald

 

 

 

Freitag, 15. Oktober 2021

 

 

In Christus bist du die Gerechtigkeit Gottes

 

Das Gesetz wurde gegeben, doch die Gnade und Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Die Gnade kam als Person. Die Wahrheit ist auf der Seite der Gnade und nicht auf der des Gesetzes. Gottes Wort sagt: "Wenn du die Wahrheit erkennst, wird dich die Wahrheit frei machen. Gnade ist die Wahrheit, die dich freimachen wird. Römer 6.14 steht: "Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade." Das heißt nicht, dass wir nun darauf lossündigen können. Wenn wir Jesus lieben, werden wir IHM gerne folgen.

 

Es gibt auch Christen, die meinen, dass du durch Gottes Gnade gerecht geworden bist, aber nun das Richtige tun musst, um das Gesetz einzuhalten, um weiterhin gerecht zu sein. Das sei praktische Gerechtigkeit.

 

Paulus hat nie so etwas gepredigt. Es gibt nur eine Gerechtigkeit in Jesus Christus. Du musst nicht deine Gerechtigkeit erwerben und verdienen. Gerechtigkeit ist ein Geschenk.

Es gibt nichts, was du tun kannst, damit Gott dich mehr liebt und es gibt nichts, was du tun könntest, damit dich Gott weniger liebt.

 

Alle deine Sünden - vergangene, gegenwärtige und zukünftige - wurden durch das kostbare Blut Jesu Christi weggewaschen, wenn du an Jesus Christus glaubst und dich IHM anvertraust. Du bist nicht mit deiner eigenen Gerechtigkeit bekleidet, sondern mit Jesu vollkommener Gerechtigkeit. Amen

 

 

 

Donnerstag, 14. Oktober 2021

 

 

Befreiung vom Gesetz

 

Galater 4.4: Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen.

 

Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsere Herzen, der da ruft: "Abba, lieber Vater!" Galater 4.6

Kinder aber sind Erben. Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. Galater 3.9

Wir sind durch den Glauben auch Nachkommen Abrahams.

 

Wir brauchen es gar nicht zu versuchen aus eigenen Anstrengungen gesegnet zu werden. Eigene Werke machen uns nicht gerecht. Wir dürfen die Gnade  Gottes frei empfangen. Lassen wir uns doch von Gott beschenken. Durch das vollendete Werk von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha dürfen wir empfangen.

 

Der Teufel will uns verunsichern: "Wie kannst du gesegnet werden, wenn du gerade Gottes Gesetz gebrochen hast? Bist du sicher, du verdienst es?" Nein, wir verdienen es wirklich nicht. Aber wir dürfen zu unserem himmlischen Vater kommen und IHM sagen: "Vater, ich danke Dir, dass ich aus Deiner Gnade leben darf. Danke für Deine unverdiente Gunst in meinem Leben, durch das Blut Jesu!"

 

Wir sind nicht mehr Knechte des Gesetzes, sondern Kinder Gottes und Erben in Jesus Christus. Amen

 

 

 

Mittwoch, 13. Oktober 2021

 

 

Ich bin dein Vater!

 

 

Ich bin dein Vater, vertraue mir. Aus lauter Liebe zog ich dich zu mir.

Mein Liebstes gab ich für dich hin, glaub' mir dass ich immer, immer für dich bin.

 

In jedem Augenblick bin ich bei dir. Halt dich mit meiner Hand, vertraue mir. Mein Liebstes gab ich für dich hin, glaub' mir, dass ich immer, immer für dich bin.

 

Auch im finsternTal, fürchte dich nicht. Ich bin dir immer nah, vergiss es nicht. Mein Liebstes gab ich für dich hin, glaub' mir, dass ich immer, immer für dich bin.

 

In bin dein Vater, freu' dich an mir. Aus lauter Liebe steh' ich zu dir. Mein Liebstes gab ich für dich hin, glaub' mir, dass ich immer, immer für dich bin.   

 

Text: Adelheid Schlotterbeck                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

 

 

 

Dienstag, 12. Oktober 2021

 

 

Bist du in Jesus verankert?

 

Es geht nicht darum wieviel wir in der Bibel lesen, spenden, gute Werke tun, wie oft wir in die Kirche gehen etc. sondern es geht darum, ob wir eine innige Beziehung zu unserem Gott haben. Sind wir in Jesus verankert? Lebt ER in unserem Herzen? Leben wir in Seiner Gegenwart? Sind wir mit Seiner Liebe gefüllt?

 

Wenn Gott in unserem Herzen wohnen darf, so kann das unser Umfeld erkennen. Wir strahlen etwas aus, was andere Menschen in uns sehen können.

 

Ich kann mich noch gut erinnern als unsere Tochter zwanzig Jahre alt war. Sie strahlte etwas aus, dass ich nur noch staunen konnte. Sie antwortete mit Weisheit und beurteilte mit einer Treffsicherheit und jeder war gerne mit ihr zusammen.

Sie war schon sehr früh gläubig und ich erkannte viel später, dass sie Jesus ausstrahlte. Sie selbst merkte nicht, wie sie auf andere Menschen wirkte und hatte ihre Probleme wie alle Jugendliche in ihrem Alter.

 

Ich denke auch an Petrus, der nur an Kranken vorbeilief und sein Schatten heilte die Kranken. Apostelgeschichte 5.15

 

Predigten in der Kirche, Flyer mit Lebensübergabe an Christus, sind wichtige Möglichkeiten Menschen für Christus zu gewinnen. Aber ein persönliches Gespräch in Liebe geführt ist so wichtig einen Menschen vor einer Dummheit zu bewahren, sein Herz für Christus zu öffnen, weil Menschen die Gegenwart Gottes erkennen und spüren, dass Gott sie liebt.

 

In der Zeit der Pandemie haben die Menschen ihr Gesicht verloren. Nur sehr schwerlich ist eine Ausstrahlung zu erkennen. Aber wir dürfen nicht aufhören mit Menschen zu reden, sie zu ermutigen, ihnen von Jesus zu erzählen. Das Telefon ist da eine Notlösung. Besonders in Krankenhäusern, in denen kranke Menschen keinen Besuch haben dürfen.

 

Lasst uns in Christus Jesus verankert sein und uns von IHM  durch Seinen Heiligen Geist führen lassen. Amen

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 11. Oktober 2021

 

 

Zorn

 

Römer 12.10: rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes! Denn es steht geschrieben: Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr.

 

Menschlicher Zorn bewirkt nichts Gutes. Dein ganzer Körper ist in Aufruhr und du kannst nicht klar denken. Zorn und Rachegefühle, die dich beherrschen, trennen dich aber von der Gnade Gottes. Du findest dich auf der Stufe der Unabhängigkeit wieder.

 

Ein gläubiger Mensch hat mir einmal erzählt, dass er durch eine schlimme Situation in seiner Familie, so in Zorn geraten war, dass er den Verursacher am liebsten umgebracht hätte. Natürlich hatte er vergeben. Aber der Schmerz kam immer wieder in ihm hoch und auch der Zorn.

Einmal saß er im Auto und das Geschehen kam wieder in ihm hoch und auch der Zorn, als er plötzlich Jesus in einer Offenbarung vor sich sah, mit Seinem zerschlagenen Rücken und Jesus sprach zu ihm: "Hat es für dich noch nicht gereicht, was ich gelitten habe?"

Eine tiefe Scham kam über den gläubigen Menschen und auch der Zorn auf den Verursacher seines Zorn, war verschwunden.

 

Es ist Gottes Gnade, wenn wir umgestimmt werden und alle Selbstjustiz hört auf. Wir können unsere Probleme nicht selbst lösen. Gottes Hilfe ist immer für uns da. ER versteht uns besser als wir uns kennen.

 

Durch die Gnade Gottes lernst du mit Gefühlen umzugehen, ohne dich zu verurteilen. Durch Seine Wunden sind wir geheilt. Jesaja 53.3

 

 

Sonntag, 10. Otober 2021

 

Ich lobe meinen Gott

 

Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt,

damit ich lebe.

Ich lobe meinen Gott, der mir die Fesseln löst,

damit ich frei bin.

 

Ehre sei Gott auf der Erde in allen Straßen und Häusern,

die Menschen werden singen,

bis das  Lied zum Himmel steigt:

Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,

Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,

Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,

Frieden auf Erden.

 

Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist,

damit ich handle.

Ich lobe meinen Gott, der mir das Schweigen bricht,

damit ich rede.

Ehre sei Gott auf der Erde...

 

Ich lobe meinen Gott, der meine Tränen trocknet, dass

ich lache.

Ich lobe meinen Gott, der meine Ängste vertreibt,

damit ich atme.

Ehre sei Gott auf der Erde...

 

Text: Hans Jürgen Netz

 

 

 

Samstag, 9. Oktober 2021

 

 

Der allwissende Lehrer lebt in dir!

 

Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alle lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Johannes 14.26

 

Wann immer du ein Problem hast und nicht weißt, an wen du dich richten sollst, um Hilfe zu erhalten, dann gehe sofort zu Gott, der verheißen hat, dass ER immer bei dir ist und dich hört. Der Heilige Geist weiß alle Dinge. Bevor du rufst ist schon die Antwort da.

 

Als ich mich bekehrte, habe ich immer sofort alle meine Fragen und Probleme zu Gott gebracht. Und der Heilige Geist hat mir die Bibel erklärt und mir Antwort gegeben.

Ich entschied mich meine Antworten aus der Quelle und nicht aus abgestandenem Wasser d. h. menschlicher Weisheit zu bekommen. Und auch heute noch gehe ich zuerst zur Quelle. Ich bekomme nicht immer sofort eine Antwort, aber beim "Soßen-Rühren",wenn ich ganz entspannt bin, dann ist plötzlich die Antwort da.

 

Durch die enge Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist ist ein inniges Verhältnis entstanden. Der Heilige Geist warnt mich auch, wenn etwas nicht stimmt.

 

Durch den Glauben hat sich Gottes Geist mit unserem Geist verbunden und wir sind eine neue Kreatur im Geist geworden. Wir sind wiedergeboren im Geist. Und diese Verbindung oder Salbung bleibt für immer in uns. Wir sind versiegelt mit dem Heiligen Geist in alle Ewigkeit. Amen

 

 

 

Freitag, 8. Oktober 2021

 

Das Wort Gottes

 

Johannes 1.1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.

 

Je mehr wir das Wort lesen, umso mehr werden wir innerlich verändert. Voraussetzung ist, dass wir glauben und mit dem lebendigen Wort in Verbindung stehen. Jesus ist das Wort.

Der natürliche Mensch, ohne Gott, sammelt Sinnerkenntnisse: er wurde angegriffen, verletzt, schlecht behandelt, nicht anerkannt etc. Die Reaktion darauf ist Wut, Eifersucht, Rache, Depression etc.

 

Lebt aber ein Mensch in enger Beziehung mit Jesus, glaubt er IHM, vertraut IHM, liest er das Wort, so wird er Stück für Stück gereinigt, geheilt, getröstet, befreit. Füllt  das Wort Gottes einen Menschen total aus, so kann nichts Negatives mehr in ihm Wurzeln schlagen.

 

Jesus ist das Wort. Das Wort macht lebendig und ist ein Lebenskraft und will in dir wohnen. Jesus sagt: "Durch meine Wunden bist du geheilt!"

Hast du schon Gottes Stimme gehört, ein Wort, das Er dir in einer bestimmten Situation gab? Es ist eine Kraft, die tief ins Herz geht und du wirst es niemals mehr vergessen.

 

 

 

Donnerstag, 7. Oktober 2021

 

 

Gott, der mich sieht

 

Psalm 139.5: Von allen Seiten umgibst du mich und hältst Deine Hand über mir.

 

Gott kennt uns besser als wir uns kennen. ER ist gegenwärtig und ist unser Schutz und unser Trost. ER ist in uns, um uns und um uns herum.

Doch dann erkrankt ein Familienmitglied, kommt ins Krankenhaus und sofort schleichen sich Sorgen ein. Sie sind unterschwellig und bei der kleinsten Auffälligkeit stehen sie im Raum. Wenn Gott mir doch näher ist als mein Hemd, warum suche ich dann ein menschliches Ohr, suche menschliche Meinungen. Es ist ja nicht, dass ich nicht mit Gott geredet hätte und jesusbewusst lebe, aber vielleicht denke ich doch im Geheimen, ich könnte es noch selbst beeinflussen.

 

Gott aber sagt, vertraue mir und sorge dich nicht.  Von allen Seiten umgebe ich dich und halte meine Hand über dir. Warum suchst du Hilfe bei Menschen? Ich liebe dich und helfe dir. Gib mir diese Sorgen und vertraue mir, dass ich Herr dieser Lage bin.

 

Vater, lass unsere Augen seh'n Jesus allein. Geist Gottes, lass unsere Ohren hör'n die Worte Jesu allein. Amen

 

 

 

 

 

Mittwoch, 6. Oktober 2021

 

 

Die Liebe des Vaters

 

Epheser 3.17: ... dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid.

 

Es war in Jerusalem, als ich beobachtete wie der Leiter eines großen Werkes mit seinem Töchterchen Hand in Hand auf die Bühne zuging. Das Töchterchen strahlte seinen Vater an. Der Vater schmolz und nahm sein Mädchen liebevoll auf den Arm. Sie wiederum legte ihren Arm um seinen Hals und schmiegte sich an ihn.

Behutsam nahm das Kind die Brille des Vaters von seiner Nase, um ihn besser sehen zu können. Es war eine Begegnung, die zu Herzen ging. Vater und Tochter war es völlig gleichgültig, ob da Menschen zuschauten und was sie denken oder das Protokoll es vielleicht nicht erlauben könnte.

Sie waren in der Liebe eingewurzelt und gegründet.

 

Unwillkürlich musste ich an unseren himmlischen Vater denken, der uns so liebt, dass ER sogar Seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, für uns alle dahingegeben hat, damit wir leben dürfen.

 

Wenn dieser irdische Vater sein Kind so sehr liebt, wieviel mehr unser himmlischer Vater. Wird ER nicht auch schmelzen, wenn wir IHN anstrahlen, unsere Arme um Seinen Hals legen und IHM sagen, wie lieb wir IHN haben? Wenn die Umstände zu heftig werden, dann darf ich auf Seinem Schoß sitzen. Wer wird es wagen, mich auf Seinem Schoß anzugreifen?

 

 

 

Dienstag, 5. Oktober 2021

 

Nimm Neuland ein

 

Jeremia 4.3: Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen!

 

In unserem Alltag, da sammelt sich so manches an und füllt unsere Schränke, unsere Zeit, unsere Gedanken etc. Wir Menschen neigen dazu uns an Dinge und Menschen zu klammern, die sich bewährt haben oder die uns sehr lieb geworden sind.

 

Durch Umstände werden wir daran erinnert, dass ein Hausputz fällig ist. Ein tiefes Innehalten und unser Leben unter die Lupe zu nehmen, kann zu einem gesunden Neuanfang führen. Was bindet mich? Was muss ich loslassen, um vorwärts gehen zu können?

 

Was muss ich ändern, was muss ich loslassen, von was muss ich mich trennen? Was nimmt meine Gedanken gefangen? Sei es angenehm oder unangenehm; ich möchte für Gott frei sein.

 

Menschen, die nichts mehr von mir annehmen wollen, muss ich loslassen und sie an Gott weiter geben, sonst säe ich unter die Dornen und stehe Gott im Weg.

 

Ist das einfach? Nein! Aber befreiend!

 

Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen.

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 4. Oktober 2021

 

 

Vergiss nicht zu danken

 

Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn,

ER hat dir viel Gutes getan.

Bedenke in Jesus vergibt ER dir gern,

du darfst  IHM, so wie du bist, nahn.

 

Barmherzig, geduldig und gnädig ist ER,

viel mehr als ein Vater es kann.

ER warf unsere Sünde ins äußerste Meer,

komm betet den Ewigen an.

 

Du kannst IHM vertrauen in dunkelster Nacht,

wenn alles verloren erscheint.

ER liebt dich, auch wenn du IHM Kummer gemacht,

ist näher als je du gemeint.

 

Im Danken kommt Neues ins Leben hinein,

ein Wünschen, das nie du gekannt,

dass jeder wie du Gottes Kind möchte sein,

vom Vater zum Erben ernannt.

 

In Jesus gehörst du zur ewigen Welt,

zum Glaubensgehorsam befreit.

ER hat dich in Seine Gemeinde gestellt

und macht dich zum Dienen bereit.

Barmherzig, geduldig und gnädig ist ER,

viel mehr als ein Vater es kann.

ER warf unsere Sünde ins äußerste Meer,

kommt betet den Ewigen an.

 

 

 

Sonntag, 3. Oktober 2021

 

 

Ich hebe meine Augen auf...

 

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?

Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

ER wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.

 

Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.

Der Herr behüte dich, der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.

 

Der Herr behüte dich vor allem Übel. ER behüte deine Seele.

Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit. Amen - Psalm 121

 

 

 

Samstag, 2. Oktober 2021

 

 

Vater, ich liebe Dich

 

Vater, ich liebe Dich, ich preise und erhebe Dich.

Herrlich sei Dein Name in der Welt!

Herrlich sei Dein Name, herrlich sei Dein Name,

herrlich sei Dein Name in der Welt!

 

Jesus, ich liebe Dich, ich preise und erhebe Dich.

Herrlich sei Dein Name in der Welt!

Herrlich sei Dein Name, herrlich sei Dein Name,

herrlich sei Dein Name in der Welt!

 

Heiliger Geist, ich liebe Dich, ich preise und erhebe Dich.

Herrlich sei Dein Name in der Welt!

Herrlich sei Dein Name, herrlich sei Dein Name,

herrlich sei Dein Name in der Welt!

 

Text nach Johannes 12.28

 

 

 

Freitag, 1. Oktober 2021

 

 

Jesus Christus, der Gottessohn

 

Johannes 14.8 ff: Philippus spricht zu Jesus: "Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns!" Jesus spricht zu ihm: "So lange bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich rede, rede ich nicht aus mir selbst; und der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke.

Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wenn nicht, so glaubt mir um der Werke willen! Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größeres als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe!"

 

Der Vater ist eine Person, Gott der Sohn ist eine Person und Gott der Heilige Geist ist eine Person. Man könnte nun verstehen, dass Gott aus drei Göttern besteht. Aber das ist nicht so. Wir haben einen Gott, der sich als Vater, als Sohn und Heiliger Geist offenbart.

 

Wenn ich also zu Jesus rede und IHN anbete und ehre, dann ist da der Vater im Sohn und der Sohn im Vater. Rede ich mit dem Heiligen Geist, so spreche ich zum Vater im Heiligen Geist und im Sohn oder direkt zu dem Vater im Sohn und Heiligen Geist.

 

Wie befreiend war es für mich zu erkennen, dass wir einen Gott haben, der sich im Vater, im Sohn und im Heiligen Geist offenbart. Ganz gleich zu welcher Person ich bete. Der Vater ist Gott, Jesus Christus, der Gottessohn, ist Gott und der Heilige Geist ist Gott.

 

Wir Menschen sind auch eine Person und bestehen aus Leib, Seele und Geist. Jesus will in Menschen, die an IHN glauben, leben d. h.  Sein Geist verbindet sich mit unserem Geist - so werden wir wiedergeboren im Geist. Jesus zieht uns, durch Sein vollendetes Werk am Kreuz von Golgatha, in die innige Beziehung von Vater und Sohn hinein, durch Seinen Heiligen Geist.

Johannes 17.21: damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist, und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Amen

 

 

 

 

Donnerstag, 30. September 2021

 

 

Gebet für deine Errettung

 

Wenn du alles empfangen willst, was Jesus Christus für dich getan hat, und IHN zu deinem Herrn und Erretter machen möchtest, bete bitte dieses Gebet:

 

Herr Jesus, danke, dass du mich liebst und für mich am Kreuz gestorben bist. Dein kostbares Blut wäscht mich rein von jeder Sünde. Du bist mein Herr und Retter, jetzt und in Ewigkeit.

 

Ich glaube, dass Du von den Toten auferstanden bist und lebst.

Durch Dein vollbrachtes Werk bin ich nun ein geliebtes Kind Gottes und mein Zuhause ist der Himmel. Danke, dass Du mir das ewige Leben schenkst und mein Herz mit Deinem Frieden und Deiner Freude erfülllst. Amen

 

 

 

Mittwoch, 29. September 2021

 

Geist des Vaters

 

Geist des Vaters, Du durchdringst mich, Heiliger Geist,

komm und erfülle mich, komm erfülle mich.

Herr, ich brauche Deine Liebe, und ich suche Deine Gegenwart, komm erfülle mich.

 

Mach mich durch Deine Gnade vollkommen rein,

lass Deine Liebe wieder neu in mir sein.

Ich such' Dich, ich brauch Dich, ich liebe Deine Nähe.

Ich such Dich, ich brauch' Dich, ich liebe Deine Nähe.

 

Text : Deutsch: Wolfgang Dennenmoser

 

 

 

Dienstag, 28. Sepember 2021

 

Der Heilige Geist

 

Johannes 15.26: Jesus sagt: Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir.

 

Der Heilige Geist ist Realität und spielt eine wichtige Rolle in unserem Leben als Christen. Jesus hatte Seinen Jüngern  befohlen in Jerusalem zu bleiben, bis sie den Heiligen Geist empfangen hätten.

 

Jesus, Sein Tod und Seine Auferstehung waren das größte Ereignis, das  die Welt erfahren hat. Ohne den Heiligen Geist, der uns befähigt ein Leben in Christus zu führen, sind wir kraftlos.

 

Jesus Christus, als sündloser Mensch durch Maria geboren, war ganz Mensch und ganz Gott. Auch Jesus, der als Gott menschliche Gestalt annahm, begann Seinen irdischen Dienst erst, als ER den Heiligen Geist empfangen hatte.

 

Lieber Mensch, wenn Jesus den Heiligen Geist brauchte und auch Seinen Jüngern befahl nicht ohne den Heiligen Geist ihren Dienst anzutreten, wieviel mehr brauchen auch wir den Heiligen Geist in unserem Leben. Wir können Gott nicht aus eigener Kraft dienen.

 

Wir brauchen die Kraft des Heiligen Geistes, der in uns ist und uns lehrt. Aber der  Tröster, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen,der wird euch alles lehren und auch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Johannes 14.26.

 

Komm Heiliger Geist, erfülle uns mit Deiner Gnade und Kraft. Amen

 

 

 

 

 

 

Montag, 27. September 2021

 

 

Liebe das Leben - liebe die Menschen

 

Johannes 3.16: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass ER Seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an IHN glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

 

Kein Mensch kann lieben, wie Gott liebt. Wir können auch nicht aus uns heraus lieben, auch wenn wir uns noch so sehr bemühen. Gottes Gnadenstrom ist es, der uns im Glauben und Vertrauen durchfließt und uns zu liebenden Menschen macht. Der Heilige Geist, der in uns wohnt, befähigt uns zu lieben. Liebe ist Sein Geschenk an uns Menschenkinder, für alle, die Jesus Christus im Glauben annehmen.

 

Oft gehe ich durch die Straßen und schaue auf die vielen Menschen, die lachen, hetzen, sich sorgen etc. und ich bete: "Herr schenke ihnen Gnade, wenn sie Dich noch nicht kennen. In Deinem Blut ist die Kraft sie zu erlösen, zu heilen, zu befreien. Danke Amen."

 

Lieber Mensch, genieße dein Leben und freue dich, dass du Gott kennen darfst, der dich bedingunslos liebt. Amen

 

 

 

 

 

Sonntag, 25. September 2021

 

 

Das Reich Gottes ist mitten unter uns

 

Matthäuds 18.20:  Denn wo zwei oder drei versammelt sind  in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

 

Jesus Christus lebt in uns durch Seinen Heiligen Geist. So haben wir eine Innenseite unseres christlichen Glaubens und auch eine Außenseite des Evangeliums, nämlich die Nächstenliebe.

Wir haben im Glauben Gottes Liebe empfangen und sind dadurch in der Lage, Seine Liebe an gläubige und ungläubige  Geschwister weiterzugeben.

 

Wo Gottes Liebe uns durchdringt und wir Seine Liebe an andere Menschen weitergeben, da ist das Reich Gottes mitten unter uns. Das Reich Gottes ist schon da und nicht erst im Jenseits.

 

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass ER Seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an  IHN  glauben nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.

Gott ist also begeistert von Seinen Menschenkindern. Nicht weil wir so liebenswert sind, sondern weil Gott uns einfach liebt. ER hat uns zuerst geliebt. Voll Erbarmen neigt ER sich zu uns. ER will als Vater mit uns Gemeinschaft haben. Das Reich Gottes ist mitten unter uns. Das Reich Gottes geschieht in der  Gemeinschaft, in der Menschen angenommen sind, wo sie sein dürfen, wie sie sind.

 

In einem großen Kirchenraum oder in einem Stadion können wir zwar eine gute Predigt hören, aber das hat nichts mit Gemeinschaft zu tun.

Wir brauchen ganz kleine Gemeinden, Kirche in überschaubaren Gruppen, Freundschaften, Hauskreise, Nachbarschaften, Begegnungen, Feste, Besuche. Wir brauchen Gruppen, in denen wir uns ermutigen, in denen wir uns nicht gegenseitig die Flügel stutzen, sondern in denen wir dem anderen Flügel verleihen.

 

Das Reich Gottes ist mitten unter uns!

 

 

 

Samstag, 25. September 2021

 

Wie sieht das neue Leben in Christus aus?

 

Wie sieht unser neues Leben in Christus aus? Nun, wir müssen glauben, was Jesus für uns am Kreuz von Golgatha erworben hat. Durch Seine Peitschenhiebe und Schläge, die Jesus ertragen hat, durch Seine Wunden sind wir bereits geheilt und durch Sein Blut für uns vergossen, sind wir gerecht gemacht, haben Zugang zu unserem himmlischen Vater in Jesus Christus.

Der Vater im Himmel sieht nicht mehr auf unsere Sünden, sondern sieht Jesus Christus, Seinen Sohn, in uns. So dürfen wir bei allem Versagen, in Papas Arme laufen, die immer für uns offen sind.

 

Unverdient dürfen wir im Glauben, Gottes Gnade empfangen und Jesus Christus die Erlaubnis geben, in unser Herz zu kommen und vom Heiligen Geist geleitet zu werden. Gott würde sich nie einem Menschen aufdrängen. Er ist ein Gentleman, und will, dass wir uns freiwillig IHM zuwenden.

 

Wir sind nach Gottes Bild geschaffen und bestehen aus Leib, Seele und Geist. Weil Gott Geist ist, sind auch wir Geistmenschen.

 

Wenn wir also Jesus unser Leben anvertraut haben und ER in alle Bereiche unseres Lebens wirken darf, so verbindet sich Sein Geist mit unserem Geist. Das nennt man Wiedergeburt. Diese Wiedergeburt macht uns zu einem völlig neuen Menschen im Geist; wir sind eine neue Kreatur geworden   . Das alte Leben ist vergangen. Neues ist geworden, im Geist. Wir sind Kinder Gottes geworden. Das ist unsere neue Identität; wir sind Himmelsbürger. Amen

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 24. September 2021

 

 

Gnade ist ein Geschenk

 

Römer 11.6: Ist's aber aus Gnade, so ist's nicht aus Verdienst der Werke, sonst wäre Gnade nicht Gnade.

 

Wenn wir etwas geschenkt bekommen, überlegen wir dann gleich, was wir zurückschenken könnten? Das ist menschliches Denken.

 

Wenn Gott uns beschenkt, was wollen wir IHM denn zurückschenken?

Da ist kein Platz für menschliche Werke. Jesus Christus hat alles vollbracht. Sein Sterben am Kreuz, Seine vergossenes Blut und Seine Auferstehung ist alles, was ER für uns tun konnte. Da ist nichts mehr hinzuzufügen. Gnade ist eine Person: Jesus Christus.

 

Wahre Gnade ist eine Befähigung, die nicht von uns kommt, sondern von Jesus Christus. Er liebt uns bedingungslos und auch Seine Gnade ist bedingungslos. Wahre Gnade ist ein Geschenk Gottes an uns Menschenkinder - ganz ohne Gegenleistung.

 

Seine unverdiente Gunst und Liebe wird uns  von falschen Glaubensüberzeugungen befreien. In der wahren Gnade zu leben, wird wahre Früchte der Gerechtigkeit hervorbringen, die  Jesus ehren, beständig und bleibend sind.

 

Das Gesetz ist durch Mose gegeben. Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Amen

 

 

   

 

 

 

Donnerstag, 23. Sepember 2021

 

 

Ich will dir Verständnis geben

 

Psalm 32.8: "Ich will dir Verständnis geben und den Weg weisen, den du gehen sollst. Ich will dich beraten - mein Auge ruht auf dir!"

 

Du hörst Gottes Stimme. Sein Wort ist immer biblisch fundiert. Aber es gibt Zeiten, da musst du wichtige Entscheidungen treffen. Von allen Seiten bekommst du Ratschläge. Viele Stimmen dringen auf dich ein. Du möchtest aber Gottes Stimme hören und auf Seinem Weg gehen. Mir persönlich hat die Aussage eines großen Bibellehrers sehr geholfen, der schrieb: "Wenn Gott zu dir spricht, dann weißt du es, dass ER gesprochen hat. Es ist eine tiefe Übereinstimmung in dir."

 

Antwort findest du auch in Seinem Wort. Hebräer 4.12 steht geschrieben: "Denn lebendig ist das Wort Gottes, wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gedanken und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens."

 

Wann immer du in der Bibel liest, erfüllt dich ein tiefer Friede. Das Wort tröstet dich, baut dich auf, Freude kommt über dich und nach dem Lesen bist du meist beschwingt und hast neuen Mut.

Ich habe erfahren, dass ein Bibelabschnitt, den ich schon oft  gelesen habe, an einem Tag  ganz lebendig wird, Tränen laufen mir über das Gesicht und ich weiß, dass dieses Wort heute für mich ist, dass Gott zu mir spricht, dass ER mir gerade den neuen Weg zeigt. Ich kann die richtige Entscheidung treffen.

 

Die Bibel ist lebendig und wirksam. Greife zuerst nach dem Wort Gottes, bevor du dir Meinungen aus deinem Umfeld suchst. Das macht dich treffsicher. Amen

 

 

Mittwoch, 22. September 2021

 

 

Du bist ein Original!

 

Psalm 139.14: Ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin.

 

Jeder Mensch ist einzigartig gemacht. Niemand auf der ganzen Welt ist so wie du! Gerade so, wie du aussiehst, wie du sprichst, wie du empfindest, was du tust, ist deine Originalität. Du bist unverwechselbar. Darum schauen wir nicht auf andere Menschen, was sie haben, wie sie sind, welche Gaben sie haben, denn auch sie sind Originale.

 

Als Teenager gefiel mir meine Nase nicht. Ich hätte gerne eine Stupsnase gehabt. Als Gott zu mir sprach, dass ER mir gerade diese Nase ausgesucht hätte, wurde ich einsichtig. Als ich meinen Mann kennenlernte, fand er meine Nase wunderschön. Herr, ich danke Dir, dass ich wunderbar gemacht bin!

 

Wenn wir uns nicht annehmen können, so wie wir sind, dann ist unser Fokus nicht auf Gott ausgerichtet, der uns kennt und liebt. Wir vergessen, dass andere Menschen, die wir als Vorbild haben, eventuell auch ein schlechtes Selbstwertgefühl haben können. Mehr noch, wir signalisieren anderen Menschen, dass sie über uns reden dürfen, uns  schlecht behandeln dürfen, so mit uns umgehen dürfen.

 

Lieber Mensch, steh auf und sei das Original, das Gott in dich hineingelegt hat und das du bist. Erlaube keinem Menschen, dich herabzusetzen. Du bist schön in deiner Originalität. Du bist wunderbar gemacht und die ganze Gottheit lebt in dir: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Johannes 14.23.

 

Lieber Mensch, wenn Gott durch den Glauben in dir wohnt, was willst du dagegensetzen? Nimm dich an, so wie du bist und sei echt! Amen

 

 

 

Dienstag, 21. September 2021

 

 

Das wahre Leben

 

Johannes 12.25: Jesus sagt: Wer sein Leben lieb hat, der wird's verlieren und wer sein Leben auf dieser Welt haßt, der wird's erhalten zum ewigen Leben.

 

Von welchem Leben spricht Jesus hier? Jesus spricht von dem fleischlichen Leben, das nicht auf Christus ausgerichtet ist. Römer 8.5: Denn die da fleischlich sind, sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. Vers 6: Aber fleischlich gesinnt zu sein ist der Tod und geistlich gesinnt sein ist Leben und Frieden.

 

Liebe Geschwister, wir haben Jesus im Glauben in unserem Herzen aufgenommen, IHM die Herrschaft über unser Leben anvertraut. So sind  wir im Geist eine neue Kreatur geworden.

Wer den Sohn hat, der hat das Leben, wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht. 1. Johannes 5.12

 

Fleischlich gesinnte Menschen halten viel von sich selbst und leben selbstzentriert. Um nicht in den Sog der Rücksichtlosigkeit zu geraten, brauchen wir eine enge Beziehung zu Jesus Christus. Je mehr es in der Welt tobt, umso mehr brauchen wir die Führung des Heiligen Geistes, der uns mit göttlicher Weisheit durchdringt. In der Nähe Gottes zu leben beschützt uns auch vom Glauben abzufallen, wenn die Widrigkeiten um uns herum zu stark werden.

Sein Leben zu hassen meint, dass wir das Himmlische, das Ewige wichtiger halten, als alles hier auf Erden.

 

Jesus sagt: Siehe, ich komme bald; halte fest, was du hast, dass niemand deine Krone nehme. Offenbarung 3.11

 

 

 

 

 

Montag, 20. September 2021

 

 

Aufruf zur rechten Freiheit

 

 

Galater 5.1: Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auferlegen.

 

Wenn wir uns entscheiden,  Jesu Erlösungswerk am Kreuz von Golgatha anzunehmen und IHM zu vertrauen, dann findet ein Besitzwechsel statt. Ich lebe, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2.20

 

Wir haben Zugang zum Vater, denn unsere Schuld ist vergeben und wir sind durch Jesu Blut gerechtfertigt - ein brandneuer Mensch im Geist. Der Vater im Himmel sieht nicht auf unsere Schuld; Er sieht Jesus in uns, der unsere Schuld am Kreuz getragen hat. Der Vater liebt uns genauso, wie ER Jesus liebt. Auch dann, wenn wir fallen, uns unmöglich benehmen. In Jesus Christus ist die Gnade Gottes zu uns gekommen. Ganz unverdient dürfen wir aus der Gnade leben.

 

Schuld ist vergeben, Halleluja! Jesus ist Leben, Halleluja! Amen

 

 

 

Sonntag, 19. September 2021

 

 

Ich lebe, aber nicht mehr ich selbst...

 

Galater 2.20: Ich lebe, aber nicht ich selbst, sondern Christus lebt in mir.

 

Aber was bedeutet das, dass Jesus Christus in uns lebt?

Dein Wert ist nicht mehr in Titeln, Auszeichnungen, Geld, Ausbildung zu suchen, sondern in Christus Jesus. So, wie ER ist, so sind auch wir. Durch Seinen Geist werden wir IHM immer ähnlicher. Alle Mängel, Unsicherheiten, Stolz wird in uns immer weniger sichtbar, je mehr wir auf Jesus schauen. Seine Liebe, Seine Annahme, weckt alle Sehnsucht in uns, in Sein Bild verwandelt zu werden.

 

Das ist ein Prozeß, wir lernen von uns weg und ganz auf Jesus zu schauen: Ich lebe, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Amen

 

 

 

 

Samstag, 18. September 2021

 

 

Der Lohn der Nachfolge

 

Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater und Mutter oder Kinder oder Acker verlässt, um meines Namens willen, der wird's hundertfach empfangen und das ewige Leben erwerben. Matthäus 19.29

 

Als Glaubensanfängerin schickte Gott mich mit meinem Mann nach Äthiopien. Das Land befand sich im Bürgerkrieg und ich war nicht gerade begeistert davon in diesem Land zu wohnen. Ich musste buchstäblich alles hinter mir lassen wie Haus, Kinder, Geschwister, um Gott nach Äthiopien zu folgen.

 

Jeder hatte mir gesagt, dass man ohne Gemeinde, ohne Hauskreis, ohne Glaubensgeschwister, den Glauben verlieren würde. Das brachte mich in große Not und ich schrie zum Herrn: "Ich will nicht vom Glauben abfallen; ich will mit DIR leben!" Da sprach Gott zu meinem Herzen: "Meine Gnade ist eine ewige und nicht und niemand kann dich je aus meiner Hand reißen. Wie ich mit Mose gewesen bin, so bin ich mit dir!"

 

Wenn der Herr redet, dann hören alle Sorgen auf. Ich glaubte IHM und folgte Gott nach Äthiopien. In einer sehr innigen Gemeinschaft lehrte ER mich die Bibel zu verstehen, auf Sein Wort zu hören und IHM Schritt für Schritt zu folgen. Der Heilige Geist setzte mich frei, Sein Wort zu predigen und ich durfte viele Menschen zu Jesus führen.

 

Als wir nach fünf Jahren wieder nach Deutschland zurückkehrten, waren wir reich gesegnet, auch finanziell, mehr als genug hat uns der Herr geschenkt. Die persönliche Beziehung zu Jesus, Seine Liebe, Seine Gnade hat mein Gottvertrauen so gestärkt, dass ich IHN bis heute nur loben und preisen kann. Das größte Geschenk ist Gott selbst. Ich darf IHN kennen, IHN lieben, mit IHM leben, aber ER hat mich zuerst geliebt. Amen

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 17. September 2021

 

 

Die Vollmacht des Sohnes

 

Jesus spricht: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. Johannes 5.24

 

In der ersten Kirche waren Errettungswunder, Heilungen, Zeichen und Wunder. Besessene wurden befreit, Gelähmte standen auf und sprangen umher. Sogar Tote wurden auferweckt. Hat Gott sich verändert? Nein, Er ist derselbe gestern, heute und morgen.

 

In unseren ruhigen Gottesdiensten konnte ich mir das nicht vorstellen. Als ich aber in Äthiopien von Missionaren in einen Heilungsgottesdienst eingeladen worden war, erfuhr ich die Bibel sehr lebendig. Der Gottesdienstraum war gefüllt von hunderten von Menschen, die eng gedrängt auf ihren Stühlen saßen. Der äthiopische Pastor predigte das Wort mit solch einer Vollmacht, dass ich nur noch staunte: die Menschen priesen und lobten Gott mit einer Hingabe, wie ich es bei uns noch nicht erlebt hatte. Manifestationen von Weinen, Lachen und Schütteln erzählten von der Gegenwart Gottes. Besessene wurden steif und wälzten sich auf dem Boden. Sie wurden rausgeführt und einem Gebetsteam anvertraut. Später kamen sie geheilt in den Gottesdienstraum zurück und priesen Gott für Befreiung und Heilung.

 

Später habe ich in Deutschland auch lebendige Gottesdienste erlebt. Sie sind möglich, wenn wir eine lebendige Beziehung zu unserem auferstandenen Christus Jesus haben. Zu Hause in unserem Gebetszimmer, wenn wir IHN suchen, können wir IHN auch ganz persönlich erfahren. ER ist der Gott, der uns sieht, hört und liebt. Es steht geschrieben: Psalm 50.15: Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen. Amen

 

 

 

Donnerstag, 16. September 2021

 

 

Wirf dein Netz aus

 

Lukas 5.4: Und als Jesus aufgehört hatte zu reden, sprach ER zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist und werft eure Netze zum Fang aus.

 

Nach menschlichen Erfahrungen konnte Petrus keine Fische fangen. Sie hatten schon die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen. Aber auf Jesu Wort hin, warf Petrus seine Netze in die Tiefe. Der Fischfang war so überwältigend groß und unfassbar. Gott wollte ihn segnen, wie er es sich nicht hätte vorstellen können.

 

Manchmal müssen wir Entscheidungen treffen, die wir lieber mit Freunden gegangen wären. Ich erinnere mich, dass ich mit Freunden im Glauben Schritt für Schritt gegangen war. Doch eines Tages sagten sie mir, dass sie nicht mehr mit mir weitergehen; sie seien zufrieden, so wie es ist.

Doch mein Herz sagte mir, es gibt noch viel mehr. So musste ich sie stehenlassen und weitergehen. Ich ging in tieferes Wasser, hatte keinen Grund mehr auf dem ich mich hätte abstützen können und erlebte Gottes Fülle und Seine Wegweisung, wie ich es mir nicht hätte vorstellen können.

 

Freund/in, wenn du etwas auf dem Herzen hast und deine Freunde gehen nicht mit dir, dann höre auf dein Herz und wirf deine Netze in der Tiefe aus. Du wirst Gottes Segen erfahren, so wie Petrus. Bleib nicht stehen und schaue auf Jesus.

 

Gehe im Glauben und tue das, was Gott dir auf's Herz legt. Wir müssen gegen den Strom schwimmen. Lebendige Fische schwimmen gegen den Strom. Amen

 

 

 

Mittwoch, 15. September 2021

 

 

Lebendige Hoffnung

 

1. Petrus 1.8: IHN habt ihr nicht gesehen und habt IHN dennoch lieb; und nun glaubt ihr an IHN, obwohl ihr IHN nicht seht. Ihr werdet euch aber freuen mit unausprechlicher und herrlicher Freude.

 

Während meiner Zeit in Äthiopien feierten wir in der evangelischen deutschen Kirche Gottesdienst. Alle Deutschen waren willkommen und auch alle deutschsprechenden Äthiopier. Es spielte keine Rolle, ob die Besucher evangelisch, katholisch oder freikirchlich waren. Der katholische Geistliche zelebrierte mit dem evangelischen Pfarrer zusammen Gottesdienst. Auch beim Abendmahl konnte jeder sein Brot in den Wein tauchen und Gottes Gegenwart war mächtig spürbar.

 

Auch Kommunion und Konfirmation wurden zusammen gefeiert. Ich betreute die Kinder in der Ökumene. Eine Neunjährige ging zur Kommunion. Ich hatte ihr zuvor gesagt, dass sie nun Jesus die Hand reichen würde und IHN bitten würde, sie durch's Leben zu führen. Als sie zurückkam war sie etwas traurig: Ich habe Jesus die Hand gegeben, aber ich hätte IHN so gerne gesehen, sagte sie.

 

Aber glauben ist mit dem Herzen sehen. Gott ist erfahrbar. Wir können Seine Gegenwart spüren. Der Heilige Geist spricht auf vielfältige Weise zu uns. ER lacht mit mir, wenn ich traurig bin, dann singt ER mit mir. Morgens öffnet ER mit mit einem Lied das Ohr, dann kann ich fröhlich aufstehen. Aber ich werde auch ermahnt. In jeder Situation empfange ich  Seine Liebe; auch dann, wenn ich etwas falsch gemacht habe.

 

Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen und verlasse dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an IHN in allen deinen Wegen, so wird ER dich recht führen. Sprüche 3.5 Amen

 

 

 

Dienstag, 14. September 2021

 

Lobe Gott so wie du bist!

 

 

Lobe den Herrn, meine Seele und was in mir ist Seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was ER dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler. Psalm 103.1-5

 

Obwohl ich kein Instrument spielen konnte, hatte Gott mir nahegelegt Gitarre zu spielen und hat mein Spielen freigesetzt. Also fing ich an Gott zu loben und zu preisen. Dankbar lebe ich in Seiner Gnade, ganz unverdient und singe IHM zur Ehre. Ich lernte auf der Gitarre zu spielen und heute bevorzuge ich meine Ukulele, die ich wie eine Handtasche überall mitnehmen kann.

So habe ich oft in Jerusalem in der Fußgängerzone gespielt und gesungen. Jesus zu loben und zu preisen ist einfach mein Lebensstil geworden. Für das, was ER für uns getan hat, gebührt IHM alle Ehre.

 

Sing, sing, dem Herrn ein neues Lied. ER liebt auch dich und freut sich an dir. ER versteht dich, wie dich sonst niemand verstehen kann. Amen

 

 

 

Montag, 13. September 2021

 

 

Freue dich!

 

Nehemia 8.10: Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.

 

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da bekam ich fast täglich das Wort: "Fürchte dich nicht!" Es war mir gar nicht bewusst, dass ich mich fürchtete. Die Furcht war unterschwellig gegenwärtig. Ich musste mich entscheiden, Gott ganz und gar zu vertrauen und die Furcht loszulassen. Sogleich kam Freude in mich hinein.

 

Schauen wir auf unsere Situation, da kann keine Freude aufkommen. Schauen wir dagegen auf Jesus und was ER für uns getan hat, so kommt Freude in uns auf. Alle Sorge um Familie, Finanzen, Gesundheit, Beziehung, Beruf etc. dürfen wir bei IHM abgeben und IHM vertrauen, dass ER alles im Griff hat und uns hilft.

 

Wir müssen jesusbewusst leben. Jesus ist gegenwärtig. Seine Augen sind liebevoll auf uns gerichtet und nicht strafend. Wir sind gerecht gemacht durch Sein Blut am Kreuz von Golgatha. Wir sind erlöst. Wir dürfen aus der Gnade leben, ganz unverdient, wenn wir das glauben. Amen

 

 

 

Sonntag, 12. September 2021

 

 

Wohl dir, du Kind der Treue,

du hast und trägst davon

mit Ruhm und Dankgeschreie

den Sieg und Ehrenkron;

 

Gott gibt dir selbst die Palmen

in deine rechte Hand, und

du singst Freudenpsalmen dem,

der dein Leid gewandt.

 

Text: Paul Gerhardt

 

 

 

Samstag, 11. September 2021

 

Ich freu' mich auf den Tag mit Dir

 

Ich freu' mich auf den Tag mit Dir, denn Du bist ja bei mir.

Ich freu' mich auf Dein Nahesein, o Herr, denn ich bin Dein.

 

Ich freu' mich auf Dein Reden, denn was Du sagst ist gut.

Will offen vor Dich treten, mein Wille in Dir ruht.

 

Du gibst Dich selbst in Brot und Wein und öffnest mir den Tag.

So willst Du  völlig in mir sein bei aller Freud und Plag.

 

Ich freu' mich auf Dein Leiten, Du gehst uns selbst voraus und

führst durch diese Zeiten uns Tag um Tag nach Haus.

 

Text : Kommunität Gnadenthal

 

 

 

Donnerstag, 9. September 2021

 

Probleme? - Kein Problem!

 

Lass' all deine Sorgen und Probleme bei IHM, denn ER denkt immer an dich und hat alles, was dich betrifft, im Griff.

1. Petrus 5.7

 

Wenn Menschen sich treffen, begrüßen sie sich: Wie geht's? Aber wollen die Menschen wirklich wissen, wie es dir geht? Sind es nicht nur höfliche Floskeln?

 

Aber es gibt jemanden, mit dem ich ehrlich reden kann, der mir zuhört und mich versteht: Jesus Christus! ER ist ein Freund, wie es keinen gibt. ER hört immer, was mich bewegt, ist geduldig und steht zu mir. ER ist der Herr, der mein Haupt erhebt; ER ist die Kraft, die mein Herz bewegt. ER  ist die Stimme, die zu mir spricht. ER gibt mir Rückenwind.

 

Denken wir nur an die Samariterin, die um 12 Uhr mittags zum Brunnen kam. Sie lebte nicht nach der Norm und gab Anlass zu Klatsch und Tratsch. Die Uhrzeit zeigte schon, dass sie niemandem begegnen wollte. Wer geht schon in der Mittagshitze zum Brunnen?

 

Jesus redete mit der Frau, was auch nicht der Norm entsprach. Während des Gesprächs stellte Jesus ihr zerbrochenes Herz wieder her. Sie, die die Menschen gemieden hatte, ging nun völlig verändert auf Menschen zu und erzählte ihnen, dass sie dem Messias begegnet sei.

 

Lieber Freund/in, wenn auch du verletzt bist, die Menschen meidest, gehe zu Jesus und lasse dich von IHM wieder herstellen und heilen. ER ist derselbe gestern, heute und morgen. ER hat sich nicht verändert. Jesus macht es Freude, sich mit dir zu unterhalten und dir wieder auf die Beine zu helfen. ER liebt dich so sehr und möchte, dass du frei wirst, was immer dich auch bedrückt. Amen

 

 

 

 

 

Freitag, 10. September 2021

 

 

Gebt nicht auf

 

Römer 5.5: Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden.

 

Lieber Freund/in, Josef hatte eine großartige Verheißung von Gott. Aber kurz nach dieser Offenbarung veränderte sich sein Leben dramatisch. Er wurde von seinen Brüdern in einen Brunnen geworfen und später als Sklave verkauft und ist wohl nicht liebevoll behandelt worden. Josef war ein Teenager. Aber Gott war mit ihm. Er wurde von der Frau des Potifar verleumdet, kam unschuldig ins Gefängnis und es dauerte viele Jahre, bis sich die Verheißung Gottes erfüllte.

Josef hätte bitter werden und sich gegen Gott wenden können. Aber Josef hielt an Gott fest und erfuhr in allen Widrigkeiten Gottes Segnungen.

 

Auch David, der Hirtenjunge, hatte eine Verheißung. Er wurde von Samuel zum König von Israel gesalbt. Aber er hatte keine Zeit sich mit der Verheißung zu beschäftigen. König Saul verfolgte ihn hartnäckig und wollte ihn töten. Auch David hielt an Gott fest und wurde nicht bitter. Er lebte mit Gott und pries IHN. Es dauerte noch lange Zeit, bis Gottes Verheißung eintraf und er König von Israel wurde.

 

Lieber Freund/in: vielleicht hast du schon lange eine Berufung und in deinem Leben ist diese Berufung noch nicht sichtbar geworden. Da sind Menschen, die dir das Leben schwer machen. Sie gehen dir ganz schrecklich auf die Nerven. Das lässt sich nur ganz schwer abschütteln. Aber jetzt ist es wichtig, dass du an Gott festhältst, IHN weder anklagst noch bitter wirst. Das Problem bist du selbst. Du musst lernen in deinem Herzen weit zu werden. Je weiter  dein Herz wird, um so leichter kannst du mit diesen Stolpersteinen umgehen.

 

Lieber Freund/in, rückblickend kann ich sagen, dass alle Menschen, die mich genervt haben, mich weitergebracht haben. Durch diese Menschen konnte ich mich so entwickeln, wie ich es mir nicht hätte vorstellen können. Im Nachhinein bin ich dankbar für diese Stolpersteine. Ich habe mich wie eine Kravatte um Jesus Hals gelegt.

 

Lieber Freund/in, was immer in deinem Leben geschehen mag, halte an Gott fest und an deiner Berufung. Gib nicht auf! Amen

 

 

 

Mittwoch, 8. September 2021

 

 

Das Wort Gottes

 

Johannes 1.1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

 

Das Wort Gottes ist nicht einfach ein Wort, das man liest und spricht. Gottes Wort ist ein Same, der Kraft hat, ein lebendiger Same. Das Wort ist Gottes Natur.

 

Je mehr wir das Wort lesen, umso mehr werden wir innerlich verändert, wenn wir glauben und mit dem lebendigen Wort in Verbindung stehen. Der natürliche Mensch, ohne Gott, sammelt Sinnerkenntnisse: er wurde verletzt, schlecht behandelt, nicht anerkannt etc. Die Folge davon sind Wut, Eifersucht, Rache, Depression etc.

Ein Mensch, der an Jesus glaubt und mit IHM lebt, liest das Wort und wird Stück für Stück gereinigt, geheilt, getröstet, befreit. Füllt das Wort Gottes einen Menschen aus, so kann nichts Negatives mehr in in ihm Wurzel schlagen.

 

Wie gehe ich mit dem Wort Gottes um? Wenn ich sage, das Gottes Wort eine Kraft ist, die lebendig macht, dann habe ich einen Umgang mit der Person,  die das  Wort spricht. Jesus ist das Wort. Das Wort ist eine Lebenskraft und will in dir wohnen. Amen

 

 

 

Dienstag, 7. September 2021

 

Ich singe Dir ein Liebeslied

 

Ich singe Dir ein Liebeslied, Dir, mein Retter, Dir mein Jesus.

Du hast so viel für mich getan, mein Erlöser - kostbarer Jesus.

 

Mein Herz ist froh, denn Du nennst mich ganz dein.

Es gibt keinen Ort, wo ich lieber wär'als in Deinem liebenden Arm, in Deinem liebenden Arm.

Halte mich fest, ganz nah bei Dir, in Deinem Arm.

 

I sing a simple song of love to my Savior, to my Savior,

oh precious Jesus.

 

My heart is glad that You 've called me Your own.

There is no place I'd rather  be than in Your arms of love,

in Your arms of love, holding me still, holding me near

in Your arms of love.

 

Text: Craig Musseau

 

 

 

Montag, 6. September 2021  

 

Wegweisung

 

Psalm 32.8: Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst. Ich will dich mit meinen Augen leiten.

 

Ich habe ein Buch geschrieben, in dem ich alles, was ich mit Gott erlebte, aufschrieb. Gott hatte es mir auf's Herz gelegt. Der Heilige Geist führte mich durch alle Stationen meines Lebens. Eigentlich habe ich noch viel mehr erlebt, aber das hätte den Rahmen gesprengt.

 

Das Buch heißt "Gefunden". Als es fertig vor mir lag, kam eine große Freude in mich hinein. Eine tiefe Dankbarkeit, über Gottes Führung, Gnade und Bewahrung in meinem Leben.

 

Aber das Buch hatte noch eine andere Wirkung. Es war ein Abschluß von dem, was war und ein sich ausstrecken nach dem, was vor mir liegt. Ich kann nun mit Paulus sagen: "Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem versteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. Philipper 3. 13+14

 

Aus Ursula ist eine Ester geworden. Aus Kopfglauben wurde ein Herzensglauben  - eine tiefe Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist.

 

Liebe Geschwister, ich kann euch nur empfehlen einmal aufzuschreiben, was ihr mit Gott erlebt habt oder einfach darüber nachzudenken, was ER in eurem Leben getan hat und ihr werdet dankbar in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes leben.

 

 

 

Sonntag, 5. September 2021

 

Danklied der Erlösten

 

Jesaja 12.6: Jauchze und rühme Tochter Zion, denn der Heilige Israels ist groß bei dir!

 

Ich war mit einer Reisegruppe in der Bretagne. So lange war ich schon nicht mehr im Urlaub gewesen. Seit vielen Monaten war ich eingespannt und ich freute mich auf den Urlaub.

 

Den Alltag ließ ich zurück und ich bat den Herrn mit uns Urlaub zu machen. Eine Freundin war mitgefahren. Gott schenkte uns ein Lachen. Seine Gegenwart war so stark zu spüren; manchmal war ER mir zum Greifen nahe. ER leitete uns mit Seinen Augen.

 

Auf dieser Reise stimmte alles. Unsere Reisegruppe war munter und fröhlich, das Hotel, die Zimmer, das Essen, der Strand nur 50 Meter entfernt und nicht zu vergessen die wunderbaren Fahrten jeden Tag.

 

Die Mitreisenden waren offen für das Evangelium und einmal durfte ich am Strand sogar predigen und singen.

 

Das Wort: Jauchze und rühme Tochter Zion, denn der Heilige Israels ist große bei dir! war für mich real geworden. Die Freude ist noch immer in mir und ich singe und lache zu Hause weiter und  mein Mann freut sich mit mir. Lachen ist Balsam für die Seele.

 

Der Herr ist auch mit dir. Darum jauchze und rühme Tochter Zion, denn der Heilige Israels ist auch groß bei dir! Amen

 

 

 

Samstag, 4. September 2021

 

Der Herr gibt es im Schlaf

 

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzt und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt ER es im Schlaf.

Psalm 137.3

 

Ich hatte einmal ein Seminar besucht, ein großer Bibellehrer war der Sprecher. Mein Platz war ganz vorne und ich freute mich. Aber durch Anfahrt und alles vorher organisieren, war ich so müde, dass ich die Augen nicht aufhalten konnte - eine große Ermutigung für den Sprecher. So sehr ich mich auch bemühte, dem Schlaf in Jesu Namen gebot, es half nichts - ich schlief.

Aber ich verpasste nichts - der Herr gibt es im Schlaf. Während wir schlafen, arbeitet ER an unserer Situation. Ich kaufte mir die DVD und konnte sie so oft anhören, wie ich wollte.

 

Weil wir so gerne handeln und organisieren, ist es für uns schwierig, alles Gott zu überlassen. Aber wenn wir es tun, alles, was uns belastet und quält zu IHM zu bringen und nicht selbst nach einer Lösung zu suchen, dann werden wir sehen, wie Er uns versorgt und wie sich die Dinge positiv verändern. Wir werden Seine Wunder sehen und IHN dankbar preisen.

 

In jeder Situation: "Papa, im Himmel, ich kann es nicht, aber Du kannst es. Danke, Amen!"

 

 

 

 

 

Freitag, 3. September 2021

 

 

Geist des Vaters

 

Geist des Vaters, DU durchdringst micn. Heiliger Geist, komm und erfülle mich.

Herr, ich brauche Deine Liebe, und ich suche Deine Gegenwart, komm, erfülle mich.

Mach' mich durch Deine Gnade, Herr, vollkommen rein.

Laß' Deine Liebe wieder neu bei mir sein.

Ich suche Dich, ich brauche Dich, ich brauche Deine Nähe.

Ich suche Dich, ich brauche Dich, ich liebe Deine Nähe. Amen

 

Text Brian Doerksen

 

 

 

Donnerstag, 2. September 2021

 

 

Sei ein Leuchtturm!

 

Matthäus 5.16: So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

Ich komme gerade aus der Bretagne und habe viele Leuchttürme gesehen. Das Licht eines Leuchtturms wird durch eine Linse in alle Richtungen abgegeben und soll ein Wegweiser und eine Warnung sein.

 

Jesus sagt: Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Wie können wir Licht sein? Jesus Christus ist unser Licht. Wenn ER in uns wohnen darf, dann strahlt Seine Herrlichkeit durch uns durch. Diese Entscheidung müssen wir selbt treffen. Der Heilige Geist würde sich uns niemals aufdrängen. Habe Mut mit Jesus zu reden und vertraue dich IHM an. ER liebt dich ganz gewiss und würde dich niemals ablehnen.

 

Gerade im Urlaub habe ich eine Frau gesehen, die am Strand ganz alleine die Gemeinschaft mit Jesus suchte. Als sie zurückkam, leuchtete ihr Gesicht in einer Schönheit, dass ich nicht wegschauen konnte. Sie selbst merkte das wohl nicht, aber sie war freudig. Das Licht Jesu, das durch uns leuchtet, erstrahlt in die dunkle Welt und gibt Menschen, die noch im Dunkeln leben, eine Orientierung.

 

Du stellst meine Füße auf einen weiten Raum, und habe ich Angst und vertraue kaum, dass DU auch der Herr dieser Lage bist, Du bist mein Vater, der nahe mir ist.

 

Du stellst meine Füße auf einen weiten Raum, so singe ich staunend und ahne kaum die Weite und Unermesslichkeit, die Du, mein Vater, für mich hast bereit. - nach Psalm  31.9

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 1. September 2021

 

 

Der treue Menschenhüter

 

Psalm 121.1+2: Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt  mir meine Hilfe? Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

 

Liebe Freunde, manche Täler sind so von den Bergen umgeben, dass es eng wird und ich, die ich die Weite liebe, fühle mich eingeengt. Doch dann kommt die Sonne über den Berg, durchflutet jeden Bereich der Berge mit ihren Spitzen,  gleitet über die Auen und Häuser  und verwandelt alle Enge in eine leuchtende Landschaft und die Schatten fliehen.

 

Ist das nicht auch so in unserem Leben? Probleme können sich türmen wie Berge. Es wird eng um uns: wir verzagen und heben unsere Augen auf zu den Bergen. Woher kommt unsere Hilfe? Sie kommt vom Herrn, der Himmel und Erde geschaffen hat.

 

Liebe Freunde, der Herr schläft und schlummert nicht und ER wird unseren Fuß nicht gleiten lassen. Auch wenn wir IHN gar nicht spüren, ist ER da und behütet uns. Der Herr ist der Schatten über deiner rechten Hand. Weder die Sonne darf uns schaden noch der Mond. Umgeben von Seiner Liebe und Gegenwart bewahrt ER uns und unsere Seele.

 

Sein Trost ist uns sicher und ER wird uns ermutigen und durchtragen, bis wir die Sonne sehen, die über dem Berg erscheint.

Wo Sein Licht in dein und mein Herz scheint, da schmelzen die Berge und wir betreten weites Land. Vertraue dem Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Siehe nur auf IHN und du gehst in ein weites Land. Amen

 

 

 

Sonntag, 22. August - 31. August 2021

 

 

Jesus liebt mich ganz gewiss!

 

Lukas 7.47: "wem wenig vergeben wird, der liebt wenig."

 

Liebe Freunde, ganz gleich, was du gerade durchmachst, ganz gleich wie du dich fühlst, ganz gleich, wie du gerade gescheitert bist: Jesus liebt dich ganz gewiss! ER ist dir näher als dein Hemd. Bevor du ein Wort nur aussprichst, Jesus weiß es schon und kennt auch schon die Lösung. Du musst IHN nicht herbeirufen; Er lebt in dir und möchte dich beschenken. Auch wenn du das nicht gleich fühlst, die Wahrheit ist, dass ER gegenwärtig ist und dich von ganzem Herzen liebt.

 

Ich weiß nicht, ob du Jesus schon in dein Herz eingeladen hast, in deinem Leben die Herrschaft zu übernehmen. Jesus wartet darauf, dass du das tust. ER möchte dich so gerne mit Seiner Liebe beschenken. Dieser Schritt wird dein ganzes Leben verändern; du wirst in Christus Jesus in deinem Geist eine völlig neue Kreatur.

 

Äußerlich wirst du das nicht gleich merken. Wenn du mollig warst, wirst du es auch noch sein wenn der Geist Christi in dir regiert. Auch deine Seele muss noch viel lernen. Aber die Weisheit und Wahrheit Jesu Christi wird dich durchdringen. Seine Kraft wird dich zum Überwinder machen. Du wirst Menschen vergeben können, egal, wie sie mit dir umgegangen sind.

 

Liebe Freunde, wenn du auf dein Leben schaust und dich völlig unwürdig fühlst, so kann ich dich beruhigen. Kein Mensch ist vor Gott würdig. Es gibt keinen Menschen, der sich nicht verfehlt hat. Aber es gibt einen, der für dich und mich ans Kreuz gegangen ist. ER hat alle deine Sünde getragen, die gegenwärtige, die vergangene und die zukünftige Sünde. Wir leben in der unverdienten Gnade!

 

Wenn du weißt, wie uneingeschränkt Gott dich liebt und dass ER dir alle deine Schuld vergeben hat, wirst du IHN auch lieben - dem viel vergeben wurde, liebt viel. Amen

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 21. August 2021

 

Mache dich auf!

 

Jesaja 60.1 ff: Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!

 

Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr und Seine Herrlichkeit erscheint über dir.

 

Hebe deine Augen auf und sieh' umher. Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arm hergetragen werden.

 

Dann wirst du deine Lust sehen und vor Freude strahlen, und dein Herz wird erbeben und weit werden.

 

Sie werden gebückt zu dir kommen, die dich unterdrückt haben, und alle, die dich gelästert haben, werden niederfallen zu deinen Füßen und dich nennen "Stadt des Herrn", "Zion des Heiligen Israels".

 

Denn dafür, dass du die Verlassene und Ungeliebte gewesen bist, zu der niemand hinging, will ich dich zur Pracht ewiglich machen und zur Freude für und für.

 

 

 

Freitag, 20. August 2021

 

Psalm 85.9: Könnte ich doch hören, was Gott der Herr redet...

 

Ich hörte eine Geschichte, dessen Verfasser nicht bekannt ist, und uns einlädt still zu werden vor Gott und zu hören.

 

Ein Landwirt arbeitete in seinem Keller und verlor seine Uhr. So viel er auch suchte, er fand die Uhr nicht. Die Uhr war ein besonderes Geschenk seiner Eltern zu seiner Hochzeit und er hing sehr an dieser Uhr.

 

Als er Kinder im Hof spielen hörte, ging er zu ihnen und lud sie ein, die Uhr mit ihm zu suchen. Er versprach einen Finderlohn für den, der sie fand.

 

So gingen die Kinder mit dem Landwirt in den Keller und sie suchten nach der Uhr, konnten sie aber nicht finden. Traurig gingen sie wieder nach oben.

 

Da kam ein Junge und bat den Landwirt um eine zweite Chance; er wollte alleine in den Keller gehen, um die Uhr zu finden. Der Landwirt willigte ein, obwohl er nicht glaubte, dass der Junge die Uhr finden würde. So ging der Junge alleine in den Keller und tatsächlich kam er nach nur wenigen Minuten mit der Uhr wieder zurück.

 

Als der Junge gefragt wurde, wie er die Uhr habe finden können, erzählte er, dass er ganz stille auf der Kellertreppe gesessen hätte. Es war ganz still in dem Keller und in der Stille hörte er plötzlich ein leises Ticken. Der Junge ging dem Ticken nach und fand die Uhr.

 

So ist es auch mit uns. Wenn wir Gottes Stimme hören wollen, dann müssen wir ganz still werden vor IHM. Gott spricht leise und Seine Worte sind ermutigend. Wenn Gott spricht, hören alle Sorgen auf. Amen

 

 

 

Donnerstag, 19. August 2021

 

 

Jesus - Leben gibst Du

 

Jesus, Leben gibst Du. Jesus Weisheit von Gott.

Du bist wahr und treu, gnadenvoll alle Zeit.

Jesus, Gottes Lamm. Jesus lebendiges Wort.

Deine Liebe, Herr ist unbegreiflich groß.

 

Du bist heilig, der Gerechte, Du bist Gott.

So geduldig, und barmherzig und liebevoll.

 

 

 

Mittwoch, 18. August 2021

 

Durch das Blut Jesu'

 

Durch Dein Blut Herr Jesus, komm ich vor Deinen Thron.

Aus Gnade angenommen. Erneuert durch Dein Kreuz.

Ich bin gerecht gemacht und heilig durch Dein Werk.

Für immer werd' ich die Wunder preisen, die Du aus Liebe tust.

 

Und ich lobe Dich, lobe Dich, lobe Dich, O Herr!

Du allein bist würdig, Jesus, des allerhöchsten Lobs!

Du allein bist würdig, Jesus, des allerhöchsten Lobs!

 

 

 

Dienstag, 17. August 2021

 

Gott macht uns ein Angebot

 

Wie sieht dieses Angebot aus? Der Heilige Geist wurde gesandt, um uns Menschen von Sünde zu überführen. Der Heilige Geist wirkt also Sündenerkenntnis. Gottes Angebot kann nur ein Mensch verstehen, der sich auch als Sünder sieht.

 

Gott ist die Liebe. Er möchte, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit  kommen. Sünde trennt von Gott. Die Heiligkeit Gottes verträgt keine Sünde im Leben eines Menschen.

 

Vor rund 2000 Jahren schleppt sich ein Mensch den Hügel hinauf. Auf dem Hügel "Golgatha", abseits von Jerusalem, nagelten römische Soldaten den zerschunden Körper ans Kreuz. Seine letzten Worte waren: "Es ist vollbracht!", dann starb ER.

 

Warum musste Jesus den Weg gehen? Keiner ist gerecht, so urteilt Gott über alle Menschen. Da wird Gott selbst Mensch in Jesus Christus. Da gibt es also jemanden, der alles, was wir in unserem Leben sündigten, bezahlt und  gesühnt hat. Dieser Christus, der nach drei Tagen von Gott auferweckt wurde, der auferstand und lebt, bietet jedem einzelnen Menschen an, diese stellvertretende Verurteilung in Anspruch zu nehmen. Und jeder, der die Schuld seines Lebens auf Christus wirft, kann nun völliger Vergebung gewiss sein. Ist das nicht ein gutes Angebot?

 

 

 

 

 

 

Montag, 16. August 2021

 

 

Wie kommt ein Mensch zur Heilsgewissheit?

 

Die Heilsgewissheit kommt nicht von uns. Ohne Gottes Handeln, können wir nicht erkennen, dass Gott uns in Jesus Christus einlädt, Sein Erlösungsangebot anzunehmen. Gott wirbt um uns Menschenkinder. ER hat uns zuerst geliebt. Jesus sagt: "Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat. Johannes 6.44

 

Ein Mensch bekehrt sich, weil er überführt wurde von der Botschaft Gottes und lässt sich voll auf das Angebot Gottes ein. Diese Entscheidung eines Menschen beantwortet Gott. Sein Geist verbindet sich mit unserem Geist. Das nennt man Wiedergeburt. So lange der Geist des Menschen von dem Geist Gottes getrennt ist,  ist der Mensch, biblisch gesehen, tot. "Wer Jesus hat, der hat das Leben, wer Jesus nicht hat, hat das Leben nicht!"  1. Johannes 5.12  Der ist geistlich tot.

 

 

 

Sonntag, 15. August 2021

 

Mangelnde Geborgenheit

 

Mangelnde Geborgenheit ist ein tiefer Schmerz in dem Leben eines Menschen - auch für einen Christen.

 

In christlichen Gemeinschaften sollten wir uns eigentlich geborgen fühlen. Angenommen und geliebt. Da darf man sein, muss keine Rolle spielen. Dort, wo ich nicht sein darf wie ich bin, kann keine wirklich echte, tiefe, liebende Gemeinschaft entstehen. Dort, wo nur bewährte Christen für liebenswert gehalten werden, ist jeder Mensch, der sich seines Versagens, seiner Grenzen und Schwachheiten bewusst ist, nicht angenommen.

 

Wie wohl ist die Atmosphäre einer christlichen Gemeinschaft, in der man sich an der gemeinsamen Gnade erfreut, wo allein Liebe und Dankbarkeit die Motive der Nachfolge Jesu sind. Da kann sich ein Mensch in seiner Schwachheit und seinem Versagen - und wer ist das nicht - geborgen fühlen.

 

Mancher Christ ist vom Weg abgekommen und die Ursache war fehlende Geborgenheit- Gott will uns mit Seinen Augen leiten, vor uns hergehen, für uns streiten. ER will das Beste für uns. Wir dürfen immer in Gottes Arme laufen und uns von IHM trösten lassen. ER kennt uns besser als wir uns kennen. Auch wenn wir keine Gemeinschaft haben in der wir uns geborgen fühlen, so finden wir die Geborgenheit doch bei unserem liebenden Vater in Jesus Christus. Wir dürfen uns von IHM lieben lassen. Ohne Seine Liebe sind wir nicht geborgen. Erkennen, wie ER uns liebt, annimmt und versteht ist das Ende von mangelnder Geborgenheit. Amen

 

 

 

 

 

Samstag, 14. August 2021

 

 

Siehe, ich bin lebendig...

 

Siehe, ich bin lebendig, ich bin bei euch allezeit.

Siehe, ich bin lebendig, ich geh' euch voran.

 

Siehe, ich wirke Glauben, ich bin bei euch allezeit.

Siehe, ich wirke Glauben, ich geh' euch voran.

 

Siehe, ich wecke Hoffnung, ich bin bei euch allezeit.

Siehe, ich wecke Hoffnung, ich geh' euch voran.

 

Siehe, ich bin die Liebe, ich bin bei euch allezit.

Siehe, ich bin die Liebe, ich geh' euch voran.

 

 

 

 

 

Freitag, 13. August 2021

 

 

Auf Dir!

 

Auf Dir ruht der Geist des Herrn,

der Geist der Weisheit und der Einsicht.

Auf Dir ruht der Geist des Herrn,

der Geist des Rates und der Kraft,

der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.

 

O, erfülle mich, Geist des Herrn, den Armen

frohe Botschaft zu bringen!

Erfülle mich, Geist des Herrn, Gefangene zu befrei'n!

 

O, erfülle mich, Geist des Herrn, den Blinden

das Augenlicht zu verkünden!

Erfülle mich, Geist des Herrn, zu verbinden

Zerschlagene!

 

O, erfülle mich, Geist des Herrn, zu verkündigen

das Gnadenjahr des Herrn!

 

Text: Jesaja 11.2

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 12. August 2021

 

Ich bet' Dich an

 

Ich bet' Dich an, Allmächtiger,

keiner ist wie Du!

Ich bet' Dich an, Friedefürst,

Du allein gibst Frieden mir!

Ich preise Dich,

Du bist meine Gerechtigkeit.

Ich bet' Dich an, Allmächtiger,

keiner ist wie DU!

 

 

 

 

Mittwoch, 11. August 2021

 

 

Herr, keiner ist wie DU!

 

Keiner ist wie Du!

Niemand sonst berührt mein Herz so wie DU.

Wo auch immer ich noch suchte, o Herr

- es bleibt: Keiner ist wie DU!

 

Erbarmen fließt wie ein weiter Strom,

und Heilung strömt aus Deiner Hand.

Kinder mit Wunden sind sicher bei Dir -

keiner ist wie DU!

 

Text nach 1. Chronik 17.20 - Lenny LeBlanc

 

 

 

Dienstag, 10. August 2021

 

 

Die Gunst Jesu

 

Hebräer 13.9: ... es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade.

 

Die spürbare Gegenwart Gottes in deinem Leben ist ein kostbares Geschenk von Gott. Du musst nicht dieses oder jenes tun, um Seine Gunst zu verdienen. Du musst nicht eine Menge religiöser Werke tun.

 

Warum brauchst du  nichts zu tun, um Seine Gnade zu empfangen? Jesus Christus hat für dich und mich Sein Leben gelassen. Am Kreuz von Golgatha hat ER alles vollbracht. Alles ist einfach alles! Was willst du hinzufügen? Er hat sich schlagen lassen und durch Seine Striemen bist du und ich geheilt. Am Kreuz vergoss ER Sein Blut für dich und mich. Sein Blut nimmt alle deine Sünde hinweg und macht dich gerecht. Willst du immer noch etwas tun? Jesus ist nicht im Tod geblieben; Er ist auferstanden. Wäre ER nicht auferstanden, so wären wir alle verloren. ER lebt in uns durch den Glauben. Seine spürbare Gegenwart ist ein Geschenk, unverdient für dich und mich.

 

So, wie du nichts dafür kannst, dass du durch Seine Gunst, Seine Gnade gerecht geworden bist, so kannst du auch nichts dafür, dass ER dich und mich niemals verlässt. Auch dann nicht, wenn du dich unmöglich benommen hast. Du kannst Seine Gunst niemals verlieren, wenn du Jesus in deinem Herzen empfangen hast.

 

Jesus ist immer an deiner Seite, um dich zu ermutigen, zu trösten, um dich wieder herzustellen in deinem ganzen Sein. Denke nicht, ich verdiene es nicht! Das stimmt, kein Mensch verdient es. Das ist genau das, was Seine Gunst in deinem Leben unverdient macht.

 

Freunde, wann immer du versagst, dann ist Jesus da, um dich festzuhalten. Er geht  nicht einfach weg, wie menschliche Freunde das tun. Auf Jesus kannst du dich verlassen.

 

Psalm 37.23+24: Von dem Herrn kommt es, wenn eines Mannes Schritte fest werden und ER hat Gefallen an seinen Wegen. Fällt er, so stürzt er doch nicht, denn der Herr hält ihn fest an seiner Hand.

 

 

 

Montag, 9. August 2021

 

Die Gegenwart Gottes

 

Hebräer 13.5: der Herr sagt: "Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht!"

 

Liebe Freunde, wenn der Herr mit dir ist, wird dich Gutes begleiten. Gutes wird in dir, um dich und durch dich geschehen. So wie Gott mit Josef war, so ist Er auch mit dir. 1. Mose 39.21: "der Herr war mit Josef, und so glückte ihm alles."

 

Es ist ratsam morgens die stille Zeit zu halten. Wie halte ich die "stille Zeit"?

 

Ich lade den Heiligen Geist ein in meine Gegenwart zu kommen und Raum und Zeit mit Seiner Herrlichkeit zu füllen. Ich mache mir Seine Gegenwart - der Vater, der Sohn und der Heilige Geist - bewusst, danke  und lobe und preise IHN. Bringe alle meine Probleme, Herausforderungen, die mich gerade beschäftigen zu IHM, um frei zu werden für Seine Wege. Schreibe auf, was ich höre.

 

Gott spricht auch durch Sein Wort zu uns. Ich bitte den Heiligen Geist mir das Wort zu erklären und mit mir die Schrift zu lesen. Eine große Hilfe sind mir die Losungen der Herrenhuter Brüdergemeinde. Ich lese nicht nur die angegebenen Worte, sondern lese den ganzen Abschnitt in der Bibel. Manchmal wird ein ganz anderes Wort in diesen Abschnitten in mir lebendig. Ich schreibe alles, was ich höre, was mir beim Lesen lebendig wird, was mich fragend macht, was ich nicht verstehe etc.  in mein Tagebuch und bitte Jesus es mir zu erklären, mich zu heilen, mir Seine Sicht zu zeigen. Ich bekomme nicht immer gleich eine Antwort, aber ich bekomme immer eine Antwort. Oft ist bei einer einfachen Küchenarbeit, die Antwort da.

 

Abschließend bete ich für unsere ganze Familie, unsere Verwandten, Nachbarn, unser Land, alle Obrigkeit, Freunde, Kranke, Israel etc.

 

Wenn Gott mit dir ist, in dir, um dich ist, dann ist alles, was du berührst gesegnet. Jeden Boden, den deine Füße betreten, will ER dir geben.

 

In dem Maße, wie es dir bewusst ist, dass Jesus mit dir ist, wirst du erkennen, wie ER dich bei allem, was du tust erfolgreich sein lässt. Amen

 

 

 

 

  

 

 

 

Sonntag, 8. August 2021

 

 

Singet

 

Psalm 98.1+4+5: Singet dem Herrn ein neues Lied, denn ER tut Wunder. Er schafft Heil mit Seiner Rechten und mit Seinem heiligen Arm, singet, rühmet und lobet den Herrn mit Harfen, mit Harfen und Saitenspiel!

 

Liebe Freunde, seid ihr schon einmal aufgewacht und der Heilige Geist singt ein Lied. Sofort bist du fröhlich und stimmst mit ein. Du beginnst den Tag mit frohem Herzen und das hält den ganzen Tag. Nichts und niemand kann dir diese Freude nehmen.

 

Im Auto habe ich so meine Lieblingsmusik. Weil sie mir so gut gefällt, spiele ich sie schon lange, ohne zu merken, dass der Herr vielleicht auch einmal etwas anderes hören möchte. Schließlich fand ich in meiner Sammlung eine alte Lobpreis-CD. Die Lieder erfüllten mein Herz mit Freude und ich singe sie den ganzen Tag. Es sind Loblieder, die den Herrn direkt ansprechen, was ER mir bedeutet, was ER in meinem Leben getan hat, Seine Liebe, die mich erfüllt, Seine Heiligkeit etc.

 

Es gibt viele Lieder, die über Jesus singen. Aber kostbar sind die Loblieder, mit denen wir IHN selbst ansprechen, wie kostbar ER ist und was ER uns bedeutet in inniger Gemeinschaft. Singet dem Herrn ein neues Lied!  In den alten CDs ist die Anbetung noch viel intensiver als heute. Es geht nicht um Lautstärke und Musik, dass man die Ohren zuhalten muss - es geht um Anbetung von Herz zu Herz. Amen

 

 

 

Freitag, 6. August 2021

 

Bis zum Ende ausharren

 

Matthäus 24.13: Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

 

Jesus selbst lehrt uns, dass wir im Glauben bis ans Ende ausharren sollen. Schließlich ist ER uns vorangegangen und hat das Kreuz ausgehalten, um uns zu erlösen.

 

Es gibt Situationen, da brauchen wir einen großen Glauben. Das ist nicht einfach und kostet Mühe. Obwohl unsere Sünden vergeben sind, wir im Glauben an Jesus gerecht gemacht sind und wir unter Gottes Gnade leben dürfen, heißt das nicht, dass wir locker mit den Sünden umgehen können.  Sündiges Verhalten öffnet für den Teufel die Tür und gibt ihm, obwohl am Kreuz von Golgatha besiegt, eine Plattform, auf der er uns angreifen kann. Wer bis ans Ende ausharren will, kann kein Leben führen, das dem Feind freien Einlass gibt.

 

Wichtig ist unsere Beziehung zu Gott. Haben wir mit Gott einen vertrauensvolle Austausch? Es geht nicht um unser Wissen, unser Tun etc. sondern  um ein inniges Verhältnis - Vater und Kind. Ein Nebenprodukt ist die Heiligkeit, die aus dieser Gemeinschaft entspringt.

Wann immer du angegriffen wirst, mache dir bewusst, wer du in Jesus Christus bist und halte an deinem Glauben fest. Amen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 4. August 2021

 

 

Ich lobe meinen Gott

 

Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen,

und ich will erzählen von allen Seinen Wundern

und singen Seinem Namen.

 

Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen.

Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in Dir!

Halleluja!

 

nach Psalm 9-2+3

 

 

 

Montag, 2. August 2021

 

Wahrheit

 

Johannes 18.37: Jesus sagt zu Pilatus: "Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

 

Jesus sagt ganz deutlich, dass wir Seine Stimme hören können. Was ER spricht, ist die Wahrheit, denn ER ist die Wahrheit. Mit Jesus Christus ist die Gnade und die Wahrheit zu uns gekommen. ER hat das Gesetz erfüllt, das niemand erfüllen konnte. Beim Gesetz mussten wir für Gott etwas tun: die Gebote halten etc. Bei der Gnade beschenkt Gott uns selbst. ER sieht Jesus in uns, der für unsere Schuld am Kreuz bestraft wurde.

 

Weil Jesus auch das Wort ist, dürfen wir das Wort auch für uns in Anspruch nehmen. Durch das Lesen in der Bibel, wird unser Denken verändert. Das Wort reinigt uns.

Jesus ist die Tür. Wir sind die Türhüter unseres Lebens und entscheiden, was wir in unser Sein hineinlassen. Entscheiden wir uns für Gott in Jesus Christus, so sind wir mit Jesus durch im Geist verbunden - ER in uns und wir in IHM. Dann hören wir Seine Stimme und folgen IHM. Wir sind Schafe Seiner Weide. Einem Fremden folgen die Schafe nicht. Johannes 10.5

 

Wer ist aber der Fremde? Was ist das für eine Stimme - eine Gegenstimme, die uns davon abbringen will in der Bibel zu lesen, an die Verheißungen Gottes zu glauben, uns von den Gottesdiensten fernhalten will, der dominant reden kann etc. Gottes Stimme ist leise und ermutigt uns in allen Situationen IHM zu vertrauen und uns nicht zu fürchten.

 

Das Wort spricht ganz klar, wer dieser Fremde ist. Jesaja 14.12 ff: "Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen! Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen; ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen...

dem Allerhöchsten mich gleich machen! Doch ins Totenreich bist du hinabgestürzt, in die tiefste Grube!"...

 

Unser Leben ist ein Kampf. In Herausforderungen dürfen wir Jesus nicht aus den Augen verlieren und fest an Seine Verheißungen glauben und sie proklamieren. Jesus sagt: "Fürchte dich nicht! - Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende! - Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben! - Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist!"

 

"So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Jesus Christus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes." Römer 8.1+2 Amen.

 

 

 

Sonntag, 1. August 2021

 

 

Jesus - Mensch und Gott

 

Johannes 14.28: Ihr habt gehört, dass ich euch sagte:  "Ich gehe hin, und komme zu euch! Wenn ihr mich lieb hättet, so würdet ihr euch freuen, dass ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater, denn mein Vater ist größer als ich."

 

Liebe Freunde, Jesus hat Seine Göttlichkeit und auch Seine Einheit mit dem Vater klar formuliert. ER wurde deshalb oft der Gotteslästerung beschuldigt.

 

Als Jesus Mensch wurde war ER Gott gleich. Aber  was Seine menschlische Natur betraf, war ER Gott unterlegen. Durch Seine menschliche Gestalt hatte ER Begrenzungen, wie wir Begrenzungen haben. ER musste lernen und an Weisheit zunehmen, wie jeder Mensch. Sein Körper war ohne Sünde und trotzdem menschlich und allen natürlichen Dingen unterworfen. IHM musste beigebracht werden zu sprechen, zu laufen, zu essen etc. Auch musste ER im Glauben lernen, wer ER war und wie wir im Glauben wachsen.

 

So hat Jesus alles durchlaufen müssen, was wir auch so durchmachen müssen. Wir dienen einem Gott, der das Leben kennt und selbst alles durchlaufen hat. Jesus kennt das Leben, besser noch als wir es kennen. ER hat bereits alles durchgemacht, was auch wir durchmachen müssen.

 

Jesus geh' voran auf der Lebensbahn. Und wir wollen nicht verweilen Dir getreulich nachzueilen. Führ'uns an der Hand, bis ins Vaterland.

 

 

 

 

 

         

 

 

 

Freitag, 30. Juli 2021

 

 

Vom Richten

 

Matthäus 7.1: "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!"

 

Liebe Freunde, wir sind oft sehr schnell dabei etwas zu beurteilen nach unserem menschlichen Denken. Gott hat uns in einer Vielfalt geschaffen. Aber gerade diese Vielfalt ist eine Bereicherung. Wie langweilig wäre es, wenn wir alle gleich wären. Leider fallen uns die "negativen" Auffälligkeiten besonders ins Auge.

 

In einem Seminar für christliche Psychologie waren wir zusammen in einem Kreis. Die Leitung gab uns die Aufgabe, jeder solle der Reihe nach, eine anwesende Person beschreiben und zwar nur die positiven Seiten. Wie aufbauend waren die positiven Ergebnisse. Niemand hätte gedacht, dass er so positiv auf andere Menschen wirkt.

 

Eine andere Aufgabe war, für eine Person zu beten. Dazu stellten wir Vierergruppen zusammen. Eine Person in der Mitte, die sich vorstellte und ihre Situation beschrieb. Im Stillen machten wir uns jeweils unsere Gedanken und Beurteilungen, ohne sie preiszugeben. Dann machten wir uns eins mit der Person vor Gott. Wir gaben nur weiter, was wir von Gott hörten und wie ER die Person sah. Wie staunten wir, dass Gottes Sicht von der jeweiligen Person, sehr stark abwisch von dem, was wir uns im Stillen gedacht hatten.

 

Wir müssen sehr vorsichtig sein, wenn wir andere Menschen beurteilen. Ganz besonders, was wir an Worten weitergeben. Gott liebt die Person, die wir beurteilen wollen. Aber die Handlungsweise braucht eventuell eine Korrektur. Wir müssen ganz sicher sein, dass wir Gottes Stimme gehört haben, sollten wir eine Ermahnung weitergeben.

 

Wir alle brauchen Gottes Weisheit, um Urteile zu fällen. Wir können dem Heiligen Geist vertrauen, dass ER uns führt und die Dinge zurechtrückt. Manchmal brauchen wir Mut etwas anzusprechen und vor allem Barmherzigkeit. Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Lukas 6.36

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 29. Juli 2021

 

Verteidigung

 

Römer 12.17: Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid auf das bedacht, was in den Augen aller Menschen gut ist.

 

Liebe Freunde, wenn dich jemand angreift, ist es dir dann lieber dich selbst zu verteidigen oder überlässt du die Angelegenheit lieber dem Herrn, der für dich eintritt?

 

Also, wenn mich jemand angreift, dann kann ich ruhig sein und zuhören. Aber im Nachhinein wurmt es in mir und mir fallen viele Gedanken ein, die ich hätte erwidern können. Selbstverteidigung!

Solange es wurmt, habe ich keinen Frieden. So habe ich mir angewöhnt schnell zu vergeben und die Person zu segnen. Mache mir bewusst, wer hinter den Angriffen steht und kann die Person mit Gottes Augen sehen: geliebt.

 

Wenn es ganz heftig kommt, dann flüchte ich auf den Schoß meines himmlischen Vaters. Sofort bin ich in Seinem Frieden.

Erwarte ich eine unangenehme  schwierige Situation, dann bitte ich den Herrn Jesus Christus mit mir in diese Situation zu gehen und mir Weisheit zu schenken. Da bin ich in einer guten Position und staune, wie Gott souverain alles regelt.

 

Wenn Zorn in uns hoch kommen will, verlassen wir uns dann nicht auf unsere eigene Stärke? Man kann mit Worten und handgreiflich zurückschlagen. Aber ruhig zu bleiben und die andere Wange hinzuhalten, lädt Gott ein für uns einzutreten. Das Ergebnis wird für unser Bestes sein.

 

Sobald wir uns selbstverteidigen wollen, hindern wir Gott daran sich für uns einzusetzen. Wenn wir ruhig bleiben, uns auf Gott verlassen, dann kann sich Gottes Kraft freisetzen. Lasst uns Gott bitten, dass ER uns verteidigt, IHM die Erlaubnis zu geben. Amen

 

 

 

 

 

Montag, 26. Juli 2021

 

Zufriedenheit

 

1. Korinther 13. 4: Die Liebe beneidet nicht.

 

Adam und Eva lebten im Paradies. Sie hatten perfekte Bedingungen, es fehlte ihnen an nichts. Und dennoch ist es dem Feind gelungen sie zu versuchen. Sie glaubten, dass ihnen etwas fehlen würde. Aus Zufriedenheit wurde Unzufriedenheit. Unzufriedenheit ist Neid und Neid ist die Wurzel aller Versuchungen.

 

Solange wir einen anderen Menschen beneiden wegen seines Erfolges, seines Besitzes, seiner Talente, Segnungen etc. haben wir die Liebe Gottes nicht selbst empfangen. Wenn du die Liebe, die Gott für dich hat, erkennen 

und dich danach ausstrecken kannst, wirst du mit Zufriedenheit erfüllt werden, der nichts fehlt.

 

Wenn Menschen schon im Paradies - der vollkommenen Welt - unzufrieden werden konnten, wieviel mehr sind die Menschen in einer gefallenen Welt der Unzufriedenheit ausgesetzt. Die Bibel lehrt uns, zufrieden zu sein, aber nur Gottes Liebe kann uns mit Zufriedenheit ausfüllen, nach der wir uns sehnen.

 

Bitte den Herrn, dass er dich spürbar mit Seiner Liebe erfüllt. Habe vor Augen, dass jede Unzufriedenheit dem Neid entspringt. Gottes Liebe ist das Gegenteil von Neid. Neid zerstört und Liebe ist das Gegenmittel für diese selbstzerstörerische Haltung. Nur die Liebe Gottes wird dich vor Versuchungen bewahren. Amen

 

 

 

Samstag/Sonntag, 24./25. Juli 2021

 

 

Gott hat uns zuerst geliebt

 

1. Johannes 4.19: "Wir lieben IHN, weil ER uns zuerst geliebt hat.

 

Wir können Gott nicht beeindrucken mit unserem Tun. ER hat uns zuerst geliebt. Alles, was wir tun, kann nur eine Reaktion auf das sein, was Gott für uns getan hat in Jesus Christus.

 

Jeder Versuch Seine Gunst zu erwerben, wird bedeutungslos. Wir haben Seine Liebe nicht verdient. Uns bleibt ein dankbares Herz für alles, was ER getan hat. Aus dieser Dankbarkeit heraus können wir uns nicht mit eigenen Werken schmücken und punkten. Seine Liebe können wir nur empfangen. Wir haben keine eigene Liebe. Es ist Gott, der uns mit Seiner Liebe füllt. ER liebt uns, weil ER die Liebe ist.

 

Wir Menschenkinder können nur lieben und die Liebe weitergeben, die wir zuvor von Gott empfangen haben. Der einzige Weg mit Gott in einer liebevollen Beziehung zu leben, ist,  darüber nachzudenken, wie ER uns ganz unverdient liebt und uns beschenkt. Gott in Seiner Liebe ist das größte Wunder selbst. Das bringt uns zum Staunen.

 

Mit der Gewissheit, dass ER uns so sehr liebt, können wir uns zurücklehnen und IHN genießen, uns freuen, dass wir Sein geliebtes Kind sind. Alle unsere ehrgeizigen Pläne, scheitern an Seiner unverdienten Liebe. Wir dürfen einfach sein und mit unserem himmlischen Vater in einer liebevollen Gemeinschaft leben und Seine Liebe wird fließen. Ganz von allein wird unsere Liebe in Wertschätzung überfließen. Amen

 

 

 

 

 

Freitag, 23. Juli 2021

 

 

Stehe fest im Glauben

 

Matthäus 4.3: Und der Versucher trat zu ihm und sprach: "Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brot werden!

 

Liebe Freunde, Jesus kam in menschlicher Gestalt hier zu uns auf die Erde. Sein menschlicher Verstand brauchte Glauben, um dem Zeugnis des Geistes in ihm zu vertrauen. Als nun Jesus in der Wüste von Satan versucht wurde, griff er das Glaubensfundament von Jesus an. Wollte ihn in Frage stellen. Jesus hatte Hunger und es wäre eine Versuchung gewesen, Steine in Brot zu verwandeln. Aber Jesus wusste, dass ER der Messias war - ER wusste, wer ER war: der Sohn des lebendigen Gottes.

 

Jesus erlag auch nicht der Versuchung  übernatürliche Macht anzuziehen. ER musste nicht beweisen, wer ER war. Sein Glaube war unerschütterlich.

 

Liebe Freunde, wenn Jesus versucht wurde, werden auch wir versucht werden. Aber Jesus lebt in uns und der Heilige Geist gibt uns Zeugnis, wer wir in Christus sind - Kinder des allmächtigen Gottes. Unsere Schuld ist am Kreuz von Golgatha vergeben. Wir sind gerechtfertigt und leben aus der Gnade durch das Blut Jesu, dass für uns vergossen wurde.

Wenn wir Fehler machen, falsche Entscheidungen treffen, schleicht sich schnell ein schlechtes Gewissen ein und will uns unseren Glauben infrage stellen. Wir dürfen alles ganz schnell zu Jesus bringen und der Vater im Himmel sieht nicht auf unsere Schuld, sondern ER sieht Jesus in uns.

 

Darum stehe fest im Glauben wer du bist. Du bist ein geliebtes Kind Gottes und wertgeschätzt. Niemals wird Gott dich loslassen. Gott steht zu dir, ganz gleich wie du dich fühlst. Du kannst immer in Vaters himmlische Arme laufen. Jesus hat Satan am Kreuz von Golgatha besiegt. Amen

 

 

 

Donnerstag, 22. Juli 2021

 

 

Seine Stimme hören

 

Johannes 10.3: "Dem macht der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus."

 

Liebe Freunde, Jesus sagt, dass wir Seine Stimme hören. Die Welt ist laut mit ihren vielen Stimmen. Aber Gottes Stimme ist leise. Da müssen wir erst einmal stille werden, uns ganz auf Gott konzentrieren und mit IHM Gemeinschaft haben. Aber wenn ER sricht, dann geht unser Herz auf. Es reicht nur ein einziges Wort und alle unsere Sorgen hören auf. Als Maria dem Auferstanden Jesus begegnet und IHN nicht erkennt, meinte, es sei der Gärtner, das sprach Jesus nur ein Wort: "Maria!" Da freute sich Maria so sehr, das alle ihre Not verschwunden war.

 

Jesus ist unser Hirte und ER führt uns. ER kennt jeden Einzelnen in Seiner Herde und nennt uns beim Namen.

 

In Äthiopien war ich im Gelände bei einer Wassertränke. Da kamen drei Hirten mit großen Herden. Bei der Tränke vermischten sich die drei Herden völlig. Während ich noch dachte, wie die Hirten ihre Herde wieder auseinander bringen könnten, gab ein Hirte einen Laut von sich und seine Herde folgte ihm sofort. Auch die anderen Hirten gaben einen bestimmten Laut von sich - ganz unterschiedlich - und die Herde folgte sofort. Die Schafe kennen ihren Hirten und hören auf seine Stimme. Das hat mich sehr beeindruckt.

 

Ich kann mich noch erinnern, dass ich als Glaubensanfängerin in der Stille vor Gott war und in der Bibel gelesen habe. Johannes 14.23 wurde so lebendig in mir, dass ich bis heute noch überwältigt bin: "Jesus antworte und sprach zu ihm: "Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen." Ich erkannte, dass die ganze Gottheit durch den Glauben in mir lebt - ganz unverdient. Wenn doch die ganze Gottheit - der Vater, der Sohn und der Heilige Geist - in uns lebt, warum fürchten wir uns dann noch? Im alten Bund waren die Menschen nur bedeckt, aber mit Jesu Auferstehung ist der Heilige Geist zu uns gekommen und die ganze Gottheit lebt in uns. Ist das nicht eine frohe Botschaft?

 

Wir müssen zur Quelle gehen, im Tiefen schwimmen, wo wir uns nicht abstützen können und auf Jesus sehen und IHN hören. Der Heilige Geist spricht auf vielfältige Weise: Durch das Wort, persönliche Ansprache, auch durch die Natur und andere Menschen. Wenn ER spricht, dann wissen wir einfach, dass ER gesprochen hat. Amen

 

 

 

 

 

Dienstag/Mittwoch, 20./21 Juli 2021

 

Das Wort

 

Und Jesus antwortete ihm und sprach: "Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort Gottes." Lukas 4.4

 

Jesus wurde von dem Heiligen Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Satan versucht werden konnte. Wie ist Jesus damit umgegangen? ER antwortete: "Es steht geschrieben!" Das Wort Gottes ist das Schwert des Geistes. Epheser 6.17 Es ist die einzige geistliche Angriffswaffe, die auch wir einsetzen können. Dazu gehört natürlich, dass wir das Wort kennen und lesen. Jesus Christus ist das Wort, das in die Welt gekommen ist.

 

Wir haben heute die Bibel. Jesus, Gott in menschlicher Gestalt, war das Wort und die Schriftrollen bestätigten IHN, ER ist das Wort! Als Jesus vom Teufel versucht wurde, hätte ER sagen können: "Schweige!" und der Teufel hätte weichen müssen. Aber Jesus zitierte jedes Mal das Wort, das uns auch heute als Bibel zu Verfügung steht.

 

Das Wort gab Jesus Zuversicht und Stärke und es gibt auch uns heute die gleiche Zuversicht und Stärke.

 

Ich war einmal in einem Gebetskreis, war noch Glaubensanfängerin, als ein Bibeltext untersucht wurde. Jeder, der Reihe nach, musste etwas sagen, das dazu passte. Ich bat den Herrn mir auch etwas zu geben. Der Heilige Geist tat es. Von diesem Augenblick wusste ich, dass ich dem Herrn vertrauen kann und Er mich niemals im Stich lassen würde. Sein Wort ist ER selbst. Johannes 1.14: Und das Wort wurde Fleisch und wohnt unter uns; und wir sahen Seine  Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

So ist es gar nicht verwunderlich, dass Satan versucht, uns vom Lesen und Erkennen des Wortes Gottes abzuhalten.

 

Das Wort Gottes ist eine mächtige Waffe Gottes. Wir müssen das Wort Gottes proklamieren. Wenn wir das tun, dann bebt die Hölle. Es ist wichtig, dass du das erkennst und es anwendest. Amen

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 19. Juli 2021

 

 

Schutzengel

 

Seht zu, dass ihr keinen dieser Kleinen verachtet! Denn ich sage euch:

Ihre Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel. Matthäus 18.10

 

Liebe Freunde, wir sind von Engeln umgeben. Sie sind zu unserem Schutz gesandt. Es ist ihre Aufgabe uns zu dienen. Ich bete regelmäßig, dass der Herr mit mir im Auto fahre und Seine Engel um mich stellen soll. Wir brauchen auf all unseren Wegen Seinen Schutz und Weisheit.

 

Ich war einmal auf einem Seminar in der Schweiz. Das Seminar endete regelmäßig gegen 22 Uhr und so musste ich einen einsamen Weg zum Fluß hinuntersteigen, um zu der Jugendherberge zu kommen. Eine Woche ging es sehr gut und ohne Probleme. Am letzten Abend, ich hatte gebetet, dass der Herr mit mir hinuntergehen möge und Seine Engel um mich stellen soll, als zwei Männer, einer rechts und der andere links auf der schmalen Straße, auf mich zukamen. Bevor ich mich noch fürchten konnte, kam eine Frau schnellen Schrittes um die Ecke und war ganz schnell bei mir. Die Männer wichen zurück und wir gingen forschen Schrittes an ihnen vorbei. Die Frau sagte mir, dass dieser Weg unheimlich sei. Ich bejahte es. Wir gingen schweigend weiter. Als wir unten ankamen, verabschiedete ich mich von der Frau und ging zur Jugendherberge. Nach wenigen Metern, die ich gegangen war, drehte ich mich um, weil die Frau keine Anstalten gemacht hatte, einen Weg einzuschlagen. Sie war nicht mehr da. Gott hatte mir einen Engel geschickt. Leider hatte ich mir die Frau nicht angesehen. Ich war so froh, dass sie neben mir lief und habe auf den Boden geschaut...

 

Es ist Gott selbst, der den Engeln die Anweisung gibt, uns zu dienen. Aber es ist nicht unsere Aufgabe mit den Engeln zu reden und ihnen Befehle zu geben. Das steht nirgends in der Bibel geschrieben. Der Glaube an Gott, Sein Erbarmen mit uns in Seiner Liebe, setzt Seine Engel frei. Wir empfangen Gottes Gnade durch Glauben.

 

Wann immer wir Gott loben und preisen und Worte des Glaubens aussprechen, wird der himmlische Vater in Jesus Christus Seine Engel senden. Amen

 

 

 

Samstag/Sonntag, 17./18. Juli 2021

 

 

Jesus lebt in euch!

 

Johannes 15.4: "Bleibt in mir; und ich bleibe in euch! Gleich wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, wenn sie nicht im Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt."

 

Die Frucht sieht man am Zweig, aber sie ist nicht dem Zweig zuzuschreiben. Die Frucht aber kommt aus dem Weinstock, der das Leben aus der Wurzel nimmt. Die Zweige sind leitende Elemente, durch die das Leben Gottes hindurchfließt. Es ist auch nicht unsere eigene Heiligkeit, die Frucht bringt, sondern Gottes Leben, das durch uns durchdringt. Sobald wir glauben, wir könnten etwas vollbringen, sitzen wir nicht mehr fest am Weinstock, setzen unser Vertrauen nicht mehr auf den, der den Weinstock pflegt.

 

Für uns Gläubige ist das eine große Entlastung. Dürfen wir doch vertrauensvoll auf Jesus sehen, der alles wohl macht. Wir dürfen auf Jesus sehen, den Vollbringer. Kein Zweig rackert sich ab, um Frucht hervorzubringen. Wir dürfen im Vertrauen in Seine Ruhe eingehen und voll Vertrauen in göttlicher Gemeinschaft leben. Jesus ist die Quelle des Lebens und in Seinem Licht sehen wir das Licht. In dieser Gemeinschaft bringen wir ganz von selbst Frucht hervor, die von Jesus kommt.

 

Wie jede Pflanze aus dem Boden kommt, die Zweige vom Weinstock versorgt werden, beziehen auch wir unsere Kraft aus unserer Beziehung mit Gott in Jesus Christus. Durch Sein Kreuz und Auferstehung bist du im Glauben gerettet worden und kannst Seine Segnungen genießen. Ruhe in IHM und habe Gemeinschaft mit IHM und du wirst sehen, wie sich viele Früchte zeigen werden.

 

 

 

Donnerstag/Freitag, 15./16. Juli 2021

 

 

Schau auf Jesus

 

Ich war mit meinem Mann auf Geschäftsreise in Kapverden.

Es war früh morgens, als ich das Hotelzimmer verließ. Neben dem Schwimmbad war eine Cafeteria. Ich setzte mich an einen runden Tisch. Mein Blick ging über das Meer und ich sah die Wellen, die an den Felsen aufschäumten - ein herrlicher Tag.

 

Ich fing an Gott zu danken und zu loben, las in der Bibel, redete mit Jesus.  - Die Bedienung kam . Ich bestellte einen Cappuccino. Ein deutscher Geschäftsmann saß am Nebentisch. Ich hatte ihm am Vortag ein Büchlein: "Jesus? Jesus!" geschenkt. "Ich habe es gelesen, meinte er, aber ich bin noch nicht so weit darüber zu sprechen." Ich lächelte, nickte und betete weiter.

 

Die Bedienung - eine Kapverdianerin - brachte den Cappuccino. Sie hatte die Tasse in der Hand und versuchte krampfhaft die Tasse ruhig zu halten.  Je mehr sie es versuchte, umso mehr verkrampfte sie sich und der Kaffee kam in Schwingungen und lief über.

 

Der Deutsche sprang auf, eilte auf die Bedienung zu und nahm ihr die Tasse aus der Hand. Er stellte sie frei auf seine Hand, schaute gerade zum Himmel und trug die Tasse zu meinem Tisch. Dabei erklärte er der jungen Frau: "sobald Du auf die Tasse schaust, verkrampft sich dein Körper und Du bist nicht mehr in der Lage frei zu laufen. Schau auf zum Himmel und Dein ganzer Körper wird sich entspannen!"

 

Ich lachte und im gleichen Augenblick sprach der Heilige Geist zu mir: "Genauso ist es, wenn du auf deine Sorgen schaust. Dein Blick ist dann nur auf die Sorgen gerichtet, du bist verkrampft und kannst nicht mehr erkennen, was ich tue!"

 

Es funktioniert! Amen

 

 

 

 

Dienstag/Mittwoch, 13./14. Juli 2021

 

 

Wer ist dein wahrer Feind?

 

Markus 8.33: "Jesus aber wandte sich  um und sah seine Jünger an und ermahnte den Petrus ernstlich und sprach: Weiche von mir Satan! Denn du denkst nicht göttlich sondern menschlich!"

 

Jesus wollte damit klarstellen, woher die Worte kamen, die Petrus sprach. Satan hatte dem Petrus diese Worte eingegeben. Petrus war für ihn ein Kommunikationsweg. Jesus sollte versucht werden. Jesus rückte das gleich zurecht und sprach damit eine Warnung aus, dass der Satan alles versuchen wird, um uns als Sprachrohr zu benutzen. Wir sind als Christen in einem Krieg, solange wir leben. Deshalb sagt Paulus: Kämpfe den guten Kampf des Glaubens.

 

Böse geistliche Mächte versuchen Menschen zu beeinflussen. Es steht geschrieben: "Unser Feind geht umher, wie ein brüllender Löwe, auf der Suche nach jemandem, den er verschlingen kann. 1. Petrus 5.8"

Doch die Menschen, die dem Teufel widerstehen, werden ihn fliehen sehen. Sie brauchen nur 'Jesus Christus' sagen und der Feind flieht. Am Kreuz von Golgatha ist der Feind besiegt worden und wer ihm widersteht, sieht den Feind fliehen.

 

Wenn Menschen uns angreifen und beleidigen, dann müssen wir erkennen, wer hinter diesem Menschen steht, der es nicht begreift. Werden wir zornig auf diesen Menschen, so tun wir Satan erst einen Gefallen. Das ist genau seine Absicht. Durch vergeben überwinden wir.

 

Eine Glaubensschwester hatte in der Schule das Wort gelernt: "Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, so halte auch die linke hin." Als eine Mitschülerin ihr ins Gesicht schlug, hielt sie ihr Gesicht erneut hin. Die Schlägerin war so geschockt, dass sie nicht mehr zuschlagen konnte. Es funktioniert.

 

Du kannst einen geistlichen Kampf nicht "fleischlich" führen. Du musst erkennen, wer hinter diesem Menschen steht, dass er so reagiert. Aber der Feind nimmt reißaus, wenn der Name Jesu im Glauben ausgesprochen wird. Wenn du heute jemandem begegnest, der vom Teufel benutzt wird, dann bete für die Person und gebiete dem Feind in Jesus Namen. Jesus Christus, was für ein wunderbarer Name!

 

 

 

 

 

Montag, 12. Juli 2021

 

 

Die Liebe als Erkennungszeichen

 

Johannes 13. 35: "Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt."

 

Liebe Freunde, Jesus Christus hat mit Seiner Aussage etwas ganz Wichtiges gesagt: "Die Liebe ist das Erkennungszeichen, dass Christus in uns lebt!" Wie sieht es in unseren Gemeinden und Kirchen aus? Ist da Wertschätzung? Hat echte Liebe Priorität in unserer Gemeinschaft? Sind wir ein lebendiges Zeugnis für Außenstehende?

 

Es wird viel Zeit und Geld aufgewendet um Verlorene zu erreichen. Aber ohne Liebe untereinander sind wir wie dröhnendes Erz. Wir sind Leib Christi. Jesus ist das Haupt und wir sind Glieder an Seinem Leib. Jeder nach seiner Beschaffenheit. Die Zehe ist genauso wichtig wie der Magen etc. Die Zehe hat ihre Aufgabe und der Magen hat seine Aufgabe. Wie könnte der Magen eifersüchtig sein auf die Zehe oder umgekehrt? Aber wenn alle Glieder in Einheit zusammenwirken, dann ist der Leib gesund.

 

Die ersten Christen hatten nicht so viele technische Möglichkeiten, wie wir sie heute haben. Aber sie hatten Gemeinschaft in den Häusern und nahmen dort das Abendmahl ein - sie nanntes es Liebesmahl. Sie standen in Liebe zusammen und haben durch ihre Liebe die Welt verändert, das Evangelium verbreitet.

 

Ich habe einen Fisch auf meinem  Auto aufgeklebt. Ist es ein Werbeschild? Ich habe schon viele Menschen auf ihren Fischaufkleber angesprochen: "Sind Sie auch im Fischclub?" Ein wunderbarer Aufkleber, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Einmal bekam ich die Antwort, dass der Fisch noch vom Vorbesitzer sei. Dann durfte ich dem Mann erklären, was es mit dem Fisch auf sich hat und es war so eine gesegnete Begegnung. So können wir in so kleinen Dingen ein lebendiges Werbeschild sein - Jesu Liebe in Liebe weitergeben. Amen

 

 

 

 

 

 

Samstag/Sonntag, 10./11 Juli 2021

 

 

Du hast schon alles

 

Und aus Seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade um Gnade. Johannes 1.16

 

In Jesus Christus hast du schon alles, Seine ganze Fülle. Du musst nicht warten bis du gestorben bist, um in Seine ganze Fülle zu kommen.

Seine Fülle umgibt dich jetzt schon. Jesus lebt in dir durch Seinen Heiligen Geist, mit dem du versiegelt bist in Ewigkeit. Und wenn Jesus in dir lebt, dann ist der Vater auch in dir. Die ganze Gottheit lebt in dir: Johannes 14.23: "Jesus sagt: Wenn jemand mich liebt, so wird er meine Worte befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen."

 

Als Gott mir dieses Wort offenbarte, ich war im Anfang meines Glaubens, da jubelte mein Herz - die ganze Gottheit lebt in mir! Wann immer ich an meine Begrenzungen komme, erinnere ich mich, dass die ganze Gottheit in mir lebt - Gnade um Gnade. Da kann ich mich zurücklehnen und ruhig sein - mein Vater im Himmel ist Herr dieser Lage. ER hat keine Zeitbegrenzung und weiß schon, wie die Sache ausgeht. Es gibt kein Unmöglich bei IHM.

 

Als du Jesus als deinen Herrn angenommen hast, hat sich Gottes Geist mit deinem Geist verbunden. 2. Korinther 5.17: "Darum: ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen: siehe, es ist alle neu geworden. Du bist wiedergeboren im Heiligen Geist. Schau nicht auf dein Umstände, dein Versagen, was Menschen über dich sagen, du hast schon alles - die ganze Gottheit lebt in dir durch Jesus Christus und Sein vollbrachtes Werk am Kreuz von Golgatha.

 

Richte deine Gedanken ganz neu auf diese Wahrheit aus und du wirst die ganze Fülle Gottes hier und jetzt schon erfahren. Deine Gedanken bestimmen, wer du in Jesus Christus bist - gerettet, befreit, begnadet und gerechtfertigt Amen.

 

 

 

 

 

 

Freitag, 9. Juli 2021

 

Ich sorge für dich, mein Kind

 

Ich sorge für dich,mein Kind. Ich habe dich nicht erschaffen, damit du unter anderen Menschen leidest, obwohl das nicht vermeidbar ist.

Mein Sohn, Jesus, war mit Widerstand, Ablehnung, Beschimpfung und Hass konfrontiert. Ich habe das erlaubt, weil ich dich liebe.

 

In Jesus bist du mein Kind. Ich möchte dich von Auswirkungen der Sünde, Mißerfolg und Angst freisetzen. Ich möchte, dass du fähig bist mein Leben, wirkliches Leben, zu empfangen. Lasse es zu dich zu lieben und geliebt zu werden, ohne Furcht vor Verletzungen oder Ablehnung. Als ich über dich wachte, sah ich deine Verletzungen und ich entschloss mich, dich näher zu Jesus zu bringen, denn wenn du nahe bei Jesus bist, dann bist du auch nahe bei mir.

 

Glaube nicht, dass mich deine Nöte nicht bewegt hätten. Ich musste warten bis du mir die Zeit und die Gelegenheit geben würdest, dass ich dich frei setzen kann von allen Dingen, die diese Verletzungen und Misserfolge verursacht haben.

 

Ich habe oft zu dir in Liebe gesprochen, aber du hast es nicht angenommen, was ich sagte. Ich habe zu dir durch andere geredet, aber du hast dich geweigert zu hören.

 

Ich freue mich, dass du jetzt zu meinen Füßen sitzt und mir erlaubst, dass ich dir Verständnis für meine Liebe gebe. Ich möchte mit dir reden von Herz zu Herz. Amen

 

 

 

Mittwoch, 7. Juli 2021

 

 

Ich freue mich...

 

Ich freu' mich auf den Tag mit Dir, denn Du bist ja bei mir.

Ich freu' mich auf Dein Nahesein,o Herr, denn ich bin Dein.

 

Ich freu' mich auf Dein Reden, denn was Du sagst ist gut.

Will offen vor Dich treten, mein Wille in Dir ruht.

 

Du gibst Dich selbst in Brot und Wein und öffnest mir den Tag.

So willst Du völlig in mir sein, bei aller Freud und Plag.

 

Ich freu' mich auf Dein Leiten, Du gehst uns selbst voraus

und führst durch diese Zeiten uns Tag um Tag nach Haus.

 

Ich freu'mich auf den Tag mit Dir, denn Du bist ja bei mir.

Ich freu' mich auf Dein Nahesein, o Herr, denn ich bin Dein.

 

 

 

Montag/Dienstag, 5/6. Juli 2021

 

 

 

Seid barmherzig

 

 

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Lukas 6.36

 

Liebe Freunde, es geht nicht um menschliche Freundlichkeit. Stell dir vor, dem verorenen Sohn, der sich aufmachte, um zu seinem Vater zu gehen,  hätte menschliche Freundlichkeit erfahren, wäre unterstützt worden? Er hätte den ganzen Segen, die Umkehr, die Versöhnung mit dem Vater, sein neues Leben verpasst.

 

Bevor wir mit menschlicher Freundlichkeit dienen, ist es ratsam erst einmal Gott zu suchen und zu fragen, was braucht der hilfsbedürftige Mensch? Herr, wie siehst DU diesen Menschen? Höre, wie Gott diesen Menschen sieht und wie du dem Menschen helfen kannst.

 

Liebe Freunde, Gott möchte nicht, dass du bewegt bist von dem, was du siehst, sondern, dass du dich im Geist bewegst. Jesaja 11.3: "ER wird nicht richten nach dem, was Seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was Seine Ohren hören." Jesus bewegte sich nur im Geist.

 

Auch du hast durch den Glauben den Heiligen Geist in dir. 1. Korinther 3.16: "Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?" Bewege dich in IHM. Folge dem Frieden, den der Heilige Geist in dich hineinlegt oder dich bewegt etwas zu tun. Dieser Friede ist der Friede Gottes. In dem Frieden wandlen, wird Gott erfreuen und Seine göttliche Güte und Freundlichkeit wird dich zu wirklichem Segen für dich und andere machen. Amen

 

 

 

 

 

Samstag/Sonntag, 3.4. Juli 2021

 

 

Die wahre Freiheit

 

Johannes 8.31+32: "Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freimachen."

 

Liebe Freunde, Jesus selbst ist das Wort: "Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." Johannes 1.14

 

Jede gesunde Beziehung muss gepflegt werden, sonst bricht sie auseinander. Das kostet uns etwas: Zuwendung. Ein Säugling braucht sehr viel Zuwendung, sonst verkümmert er. Auch Haustiere brauchen Pflege, sei es eine Kuh oder ein Hund, eine Katze. Selbst ein Auto braucht Pflege, sonst fährt es nicht mehr.

 

Wieviel mehr Pflege braucht eine geistliche Beziehung. Jesus ist in die Welt gekommen, um für uns zu sterben und uns zu erlösen. Es hat IHN viel gekostet: Sein Leben.

Nun, sieht unser Alltag recht geschäftig aus. Findest du es normal, dass für Jesus wenig Zeit bleibt? Wir sterben geistlich, wenn wir diese wichtige, ja wichtigste Beziehung, nicht pflegen.

 

Stell dir vor, du bist abhängig von einer Dialyse. Du musst  pünktlich und regelmäßig diese Behandlung vornehmen, weil dein Leben davon abhängt. Sagst du nicht alle Termine ab, um diesen Termin einzuhalten?

 

Ist die Beziehung zu Jesus nicht genauso wichtig? Wir sterben geistlich, wenn wir diese wichtige Beziehung vernachlässigen. Wir sterben geistlich, wenn wir uns nicht zu IHM wenden und Seine Pflege erfahren, von IHM gereinigt werden, falsches Denken ablegen und die Wahrheit erkennen. Jesus will eine Liebesbeziehung mit uns und will, dass wir gereinigt und geheiligt vor IHM stehen. Was kann im Leben wichtiger sein, als diese Gnade, diese unverdiente Gunst?

 

Liebe Freunde, wenn euch der Sohn freimacht, so seid ihr wirklich frei. Amen

 

 

 

Dienstag, 20. April 2021

 

 

Jede Stätte, auf die eure Fußsohlen treten werden,

habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe.

 

Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie

ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein.

Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.

 

Josua 1.3+5

 

 

 

Mittwoch 14. April 2021

 

Steh' auf Nordwind, und komm, Südwind, und wehe

durch meinen Garten, dass der Duft seiner Gewürze

strömt! Mein Freund komme in seinen Garten und

esse von seinen edlen Früchten.

 

Hohelied 4. 16